Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung als ein Verband von Frauen und Männern orientiert sich an einem gleichberechtigten Miteinander der Geschlechter. Um der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung in unserer Gesellschaft und damit der Benachteiligung von Frauen entgegen zu wirken, hat die KAB in ihrem Grundsatzprogramm u.a. folgende Positionen festgeschrieben:
Innerhalb ihres eigenen Verbandes ist die KAB eine Selbstverpflichtung eingegangen, alle Maßnahmen zu unterstützen, „die zu einer gleichberechtigten Teilhabe beider Geschlechter an den verbandlichen Aufgaben und Entscheidungen führen.“ (Ziff.60)
Die Frauenarbeit des Verbandes kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits 1897 wurde in Passau der erste Arbeiterinnenverein gegründet. In der jüngsten Vergangenheit fanden in Mainz (1989), Würzburg (1994) und Köln (2002) Frauenkongresse statt, die innovativ neue Themen in die Programmatik des Verbandes einbringen konnten. Der mehrmals im Jahr tagende Zielgruppenausschuss „Frauen“ bringt vor allem durch die Qualifizierung des Erfahrungswissens neue Impulse in die Fortreibung der verbandlichen Programmatik ein. Vor Ort gibt es im gesamten Verbandsgebiet der KAB Deutschlands regelmäßig Veranstaltungen von und mit Frauen, die bei aller Themenvielfalt sich für das gleichberechtigte Miteinander von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft einsetzen.
Literatur zum Thema:



