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Hartz IV

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen Berichte, Standpunkte und Erklärungen zum Thema „HartzIV“, die zwar nicht mehr tagesaktuell sind, aber in ihrer Reichweite und Zeitlosigkeit die Position der KAB widerspiegeln
Sanktionsmoratorium KAB
Ein Ende der Hartz-IV-Sanktionen hat das „Bündnis für ein Sanktionsmoratorium“ gefordert. Das Bündnis, das sich aus Wissenschaftlern, Politikern, Erwerbsloseninitiativen, Kirchenvertretern, Gewerkschaftlern und Künstlern sowie Journalisten gebildet hat, verlangt die Aussetzung der Sanktionsparagraphen.
„Im Jahr 2008 waren 789.000 Erwerbslose von Sanktionen betroffen, mit denen ihr Existenzminimum gekürzt oder gar gestrichen wurde. In vielen Fällen war dies willkürlich und rechtswidrig“, so das Bündnis in einer Presseerklärung.

Hartz IV ist Armut per Gesetz!

Im dieser Darstellung werden die Haushalteinkommen mit Hartz IV (Regelsätze + mögliche Zuschläge/Mehrbedarfe und übernommene "angemessene" Unterkunfts-/Heizungskosten gemäß Hartz IV / SGB II) den Armutsgrenzen (relative Einkommensarmut) des 2. Nationalen Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung gegenüber gestellt.
Es soll nachgewiesen werden, dass Hartz IV Armut per Gesetz bedeutet.

Ronald Blaschke, Arbeitslosenverband Deutschland, Sächsische Armutskonferenz, Juni 2005

Die aktuelle „Arbeitshilfe zur Umsetzung von Arbeits-
gelegenheiten“(u.a. 1-Euro-Jobs), die von der BA erarbeitet
und vom Bundesministerium für Arbeit abgesegnet wurde.

Sie stellt eine Überarbeitung der Grundversion vom 23.11.04 dar,
die den Agenturen und Arbeits-
gemeinschaften bereits vorliegt.
Im Unterschied zur Grundversion hat der DGB an dieser aktualisierten
Fassung mitarbeiten und auch einige wichtige Verbesserungen durchsetzen können.

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Schluss mit der "Politik der Spaltung" - Existenzsicherndes Grundeinkommen jetzt!
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands misst alle politischen Maßnahmen daran, ob sie einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit leisten.
Lesen Sie den Kommentar von Michael Schäfers, Leiter des Grundsatzreferates der KAB, zu den Auswirkungen von Hartz IV. Außerdem bieten wir Ihnen darüber hinaus umfassende Informationen zum Arbeitslosengeld II.
Georg Hupfauer KAB
Eine sozial abgefederte Weiterentwicklung der Arbeitsmarktreformen fordert die KAB Deutschlands. „Hartz IV ist keine Bibel“, betonte Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB, „und kann demzufolge weiterentwickelt werden“. Noch immer profitieren ArbeitnehmerInnen viel zu wenig vom gegenwärtigen wirtschaftlichen Aufschwung oder sind als Arbeitslose vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt.
Die Hartz-Regelungen müssen weiterentwickelt werden, fordert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands. Als arbeitsmarktpolitisches Instrument sind die Reglungen gescheitert, erklärte Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands. „Die dramatisch hohe Zahl von Langzeitarbeitslosen offenbart“, so die KAB-Bundesvorsitzende, „dass die Förderung und Qualifizierung von Arbeitslosen fehl gelaufen ist." Hartz habe nicht zu einer positiven Neuregelung des Arbeitsmarktes geführt, sondern lediglich zur Deregulierung der Beschäftigungsverhältnisse und zur Reglementierung der Arbeitslosen, sagte Zenker.
HartzIV KAB
"Durch die verfassungswidrigen Bemessungsgrundlagen trägt die Politik die Verantwortung für die wachsende Kinderarmut in Deutschland", erklärt Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) nach der heutigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes.

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