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Betriebsratswahlen 2010

Betriebsrag
Vom 1. März bis 31. Mai 2010 finden Betriebsratswahlen statt. „Gut“ werden Sie vielleicht fragen, „aber was juckt das mich? Ich konnte meine Probleme mit dem Chef immer selbst regeln.“


Aber ist da bei Ihnen nicht noch ein Gefühl von Ärger im Betrieb. Es gäbe doch schon noch etwas zu verbessern. Die Finanzkrise zeigt Wirkung. Der Druck nimmt zu, die Ansprüche des Chefs an ihre Arbeitsleistung steigt, die Arbeitsbedingungen werden schlechter, Gehaltsreduzierungen stehen an. Die Arbeitsplätze sind nicht mehr sicher. „Eigentlich müsste ich mich einmischen, für mich und für meine Kolleginnen und Kollegen“. Bei all diesen Problemen in Betrieb hat der Betriebsrat Mitbestimmungs- bzw. Mitwirkungsrechte.

Sie haben die Chance sich in die Zukunft „Ihres“ Unternehmens einzuschalten -
bei den Betriebsratswahlen vom 1. März bis zum 31. Mai 2010.

Wählen Sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen einen Betriebsrat. Wie? Dazu einige Infos auf den folgenden Seiten.

  • Gehen Sie zur Betriebsratswahl. Mit einem Betriebsrat bleiben Sie nicht mit „Klagen“ stehen, sondern erhalten rechtliche Mitsprache und Gestaltungsmöglichkeiten im Unternehmen. Eine Chance, die Sie nutzen sollten.
  • Kandidieren Sie selbst als Betriebsrat. Ein mutiger Schritt mit vielen neuen Erfahrungen und Herausforderungen.

 

Frauennetzwerk KAB
Hundert Jahre nach der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz, auf der die Frauenrechtlerin und spätere Reichstagsabgeordnete Clara Zetkin die Einführung eines Internationalen Frauentages forderte, sind Armut, Diskriminierung und Ausbeutung immer noch weiblich. Dies erklärte Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, im Vorfeld des Internationalen Frauentages am 8. März.
Betriebsrat

Wenn ein Unternehmen ausschließlich die Kapital-Rendite im Blick hat, sind Lohnkürzungen, Abbau der Normalarbeitsverhältnisse, Flexibilisierung der Arbeitszeit und der Arbeitsbedingungen, Fusionen und Betriebsverlagerungen an der Tagesordnung. Das Wohl der Beschäftigten und ihrer Familien und manchmal sogar die Zukunft des gesamten Unternehmens wird der Gier von „Finanzhaien“ und Kapitalanlegern geopfert. Wir sind der Überzeugung, dass ein Kapitalismus, der nur den Wettbewerb im Blick hat und ausschließlich den Kapitalinteressen dient, menschenfeindlich und inakzeptabel ist. weiterlesen

Betriebsrat

99,7 Prozent aller umsatzsteuer-pflichtigen Unternehmen sind kleine und mittelständische Unternehmen. Die große Bedeutung dieser Unternehmen wird auch dadurch deutlich, dass sie 66,7 Prozent aller sozialversicherungs-pflichtigen Arbeitnehmer in ihren Betrieben beschäftigen. Über 38 Prozent aller Umsätze werden in den kleinen und mittelständischen Betrieben erwirtschaftet.


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