
Der Sonntag ist längst kein Ruhetag mehr für alle. Es wird verkauft und produziert, Ausnahme-genehmigungen für Sonntagsarbeit und Sonntags-verkauf werden zur Regel. Kirchen, Arbeitnehmer-organisationen, Verbände und Gewerkschaften sind inzwischen europaweit in „Allianzen für den freien Sonntag" angetreten, diesen Trend zu brechen. Die deutsche Allianz für den freien Sonntag veranstaltete dazu am 3. März - dem „Internationalen Tag des freien Sonntags" in Nürnberg ihre 3. bundesweite Zeitkonferenz. Die Forderung der Allianz für den freien Sonntag: „Arbeit und Konsum brauchen Grenzen Rund um die Uhr aktiv - und krank"
Fünf Europa-Abgeordnete aus vier verschiedenen politischen Gruppen (EVP, PSE, ALDE, UEN) haben am 2. Februar 2009 eine schriftliche Erklärung zum Sonntagsschutz ins Europäische Parlament eingebracht (hier der Text). "Nachdem der arbeitsfreie Sonntag in den vergangenen Jahren in vielen Ländern unter Druck geraten ist, wäre Erklärung des Europäischen Parlaments, die auch an die nationalen Parlamente versandt wird, ein Schritt in die richtige Richtung, um einer weiteren Aushöhlung des arbeitsfreien Sonntags entgegenzuwirken", meint Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands und verantwortlich für die Sonntags-Aktionen der KAB. (Lesen Sie weiter)
„Wir brauchen eine neue Arbeitszeitrichtlinie, die dem Sonntag und damit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen größeren Schutz und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht“. Dies erklärte KAB-Bundesvorsitzende Birgit Zenker aus Anlass eines gemeinsamen Schreibens von ver.di, Betriebsseelsorge und den Verbänden der Evangelischen Arbeitnehmerschaft (BVEA).






