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KAB-Position: Gesundheitspolitik

Die KAB Deutschlands e.V. hat auf dem Bundesausschuss im März 2005 ein Konzept zur Gesundheitspolitik verabschiedet, bei dem eine zukunftsfähige solidarische Krankenversicherung im Mittelpunkt steht.

Konzept der KAB Deutschlands e.V. zur Gesundheitspolitik, Beschluss von März 2005

Kopfpauschale
Gegen die Einführung einer  Kopfpauschale im Gesundheitswesen hat sich ein breites gesellschaftliches Aktionsbündnis gebildet. Die DGB-Initiative "Köpfe gegen Kopfpauschale" wird von der KAB Deutschlands unterstützt. Es rumort! Jetzt reicht's! Tun wir was!
Unterstützen Sie die Initiative der KAB Deutschlands zum Erhalt der Gesetzlichen Krankenversicherung und für deren Paritätische Finanzierung.
Beteiligen Sie sich an der Unterschriften-Aktion „Keine Prämie auf meinen Kopf“
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„Weg mit Zusatzbeiträgen, zurück zur freien Beitragsgestaltung in den Krankenkassen", fordert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB).„Für ein solidarisches Gesundheitssystem der Zukunft" tritt die KAB mit anderen Verbänden und Gewerkschaften für Sofortmaßnahmen zur Schließung der akuten Finanzlücke der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein, um die einseitigen Mehrbelastungen der Versicherten und der Arbeitnehmer zu beenden. „Rösler ist gescheitert!" stellt Georg Hupfauer, KAB-Bundesvorsitzender und  Mitglied der Reform-Kommission fest.
Der Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB), Georg Hupfauer, lehnt entschieden den Umbau des Gesundheitssystems ab, wie er durch die aktuelle Erhebung von Zusatzbeiträgen in der Gesetzlichen Krankenversicherung vorangetrieben wird. “Damit ist die Kopfpauschale im Gesundheitswesen eingeführt“, so Hupfauer.

Trennlinie
Als Scheitern der Politik bewertet die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) die steigenden Kosten im Gesundheitssystem. „Es wird ein Gesundheitsmodernisierungsgesetz nach dem anderen beschlossen, ohne das die medizinische Versorgung der Menschen besser und die Kosten für die Gesundheit der Versicherten reduziert würden“, so Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB, aus Anlass des Weltgesundheitstages.
Unter dem Leitsatz „Menschenwürdige Pflege solidarisch absichern“ beschloss der Bundesverbandstag der KAB in Erfurt sich für eine Reform der Pflegeversicherung einzusetzen. So unterstützt die KAB Deutschlands auch die Kampagne von "campact" für eine menschenwürdige Pflege.
„Die überhöhte Belastung der Arbeitnehmer ist, wie wir befürchtet haben, mit dem Einheitsbeitrag für die gesetzlichen Krankenkassen ab 2009 eingetreten", erklärte Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands, angesichts des sprunghaften Anstiegs des Beitrages auf 15,5 Prozent in allen gesetzlichen Krankenkassen.
„Die Gesundheitsreform ist noch nicht zu Ende gedacht. Wie die von der KAB stets geforderte Solidarität gesichert werden kann, ist nicht ersichtlich.“ Der Bundesvorsitzende der KAB, Georg Hupfauer, bleibt skeptisch bei der Frage, ob der einzuführende Gesundheitsfonds wirklich die Finanzierung des Gesundheitssystems dauerhaft sichert und die sich immer weiter verbreiternde Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland wirklich stoppt.
Bismarck KAB Gesundheitsreform
Als „Rolle rückwärts, weit hinter die Bismark’schen Sozialgesetze“ bezeichnete der KAB-Bundesvorsitzende Georg Hupfauer die angestrebten Reformen der schwarz-gelben Koalition. „Mit dem Einfrieren des Arbeitgeber- beitrages auf maximal sieben Prozent hebelt die Koalition aus CDU/CSU und FDP das System der umlagefinanzierten gesetzlichen Kranken- versicherung aus. Diese Entsolidarisierung im Gesundheitssystem führt direkt zu einer Zwei-Klassen-Medizin“.
Mit der Forderung nach Abschaffung der Umlagefinanzierung im Gesundheitssystem hat sich die FDP als Koalitionspartner in einer christdemokratischen oder sozialdemokratischen Bundesregierung disqualifiziert, erklärte die KAB Deutschlands. „Die Pläne der Liberalen zielen auf die Abschaffung des Sozialstaates", betonte KAB-Bundesvorsitzender Georg Hupfauer.

„Weiterentwicklung und Absicherung der Pflege in Zeiten der Krise"

Pflegeheim KAB
In einer älter werdenden Gesellschaft ist die Weiterentwicklung und Absicherung der Pflege europaweit eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Auf einer Fachtagung vom 10. – 11. September 2010 in Haltern am See werden u. a. die Finanzierung oder die Arbeitsbedingungen in der Pflege thematisiert.
das Programm

Arbeitshilfe

Kostenexplosion im Gesundheitswesen?

In unserer Orientierungs- und Arbeitshilfe zum KAB Gesundheitskonzept finden Sie Erläuterungen zu den einzelnen Positionen.
Orientierungs- und Arbeitshilfe zum KAB Gesundheitskonzept als pdf-Datei

Präsentation zum KAB Gesundheitskonzept

Eine Powerpoint-Präsentation gibt neben einem Einstieg in die Problemsituation der deutschen Gesundheitspolitik einen Überblick zu den KAB Positionen. Auf den angehängten Notizzetteln finden Sie Erläuterungen zu den einzelnen Folien.

PowerPoint zum KAB Gesundheitskonzept (zip-Datei 3.9 MB)

Hintergrundinformationen zur Gesundheitspolitik

Die Gesundheitspolitik ist stark beeinflusst von Lobbyisten. Daher ist es schwer, sich unabhängig oder auch kritisch über dieses Thema zu informieren. Diese Hintergrundinformationen bieten Informationen und Überlegungen zu (fast) allen Themen der Gesundheitspolitik.

Hintergrundinformationen zur Gesundheitspolitik als pdf-Datei

Etwa 70 Prozent der Beschäftigten sind in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal krank an ihrem Arbeitsplatz erschienen. Dies ist das erschreckende Ergebnis einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung. Hannes Kreller, Sozialreferent der KAB, fordert als Konsequenz aus diesen alamierenden Zahlen eine neue Gesprächs-Kultur in den Unternehmen.
Hupfauer KAB-Online KAB-Bundesleitung
„Der Kompromiss zwischen Union und SPD bei der Gesundheitsreform macht krank!“, beklagte Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB. Der neuerliche Versuch einer Einigung innerhalb der großen Koalition mache nur einmal mehr deutlich, dass die Finanzierung einseitig auf die Schultern der Beitragszahler abgeladen wird.