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Arbeit

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen Berichte, Standpunkte und Erklärungen zum Thema „Arbeit“, die zwar nicht mehr tagesaktuell sind, aber in ihrer Reichweite und Zeitlosigkeit die Position der KAB widerspiegeln
Bundesausschuss Mainz KAB
Für die Gleichstellung von Leiharbeit gegenüber Festangestellten haben sich die Delegierten des KAB-Bundesausschusses auf ihrer jüngsten Tagung in Mainz ausgesprochen. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ohne Abweichungsmöglichkeiten“ sowie „einheitliche Rechte für alle Beschäftigten und ein gesetzlicher Mindestlohn sind die Kernbestände einer wirklich sozialen Marktwirtschaft“, unterstrich der Bundesausschuss in einer Erklärung.
Arbeitslosigkeit
„Laßt euch nicht abhängen!“ Dies forderte der Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands, Georg Hupfauer bei einer Informationsveranstaltung des katholischen Sozialverbandes vor der Zentrale der Kölner Arbeitsagentur. Trotz sinkender Schulabgängerzahlen seien immer mehr junge Menschen nach der Schule ohne berufliche Perspektive, kritisierte Hupfauer angesichts der aktuellen Ausbildungszahlen.
Zenker KAB Bundesvorsitzende
Als „Schön-Wetter-Zahlen" bezeichnete die Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands, Birgit Zenker, die aktuellen Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit. „So erfreulich der Rückgang auf die Zahl von nur 3,16 Millionen Arbeitslosen auch klingen mag, so deutlich muss auch gesagt werden, dass diese Zahlen geschönt sind. Wir müssen davon ausgehen", so die Vorsitzende des katholischen Sozialverbandes, „dass die Realität bedeutend schlechter aussieht".
EU KAB
„Die neue EU-Arbeitszeitrichtlinie ist ein Rückschritt für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Europa." Dies erklärte Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands. Statt ein deutliches Signal für Arbeitszeitverkürzung und Umverteilung der Arbeit zu geben, haben die Arbeitsminister der 27 EU-Staaten den unzureichenden Status Quo festgeschrieben, betonte Zenker. Sie forderte eine Höchstbegrenzung der wöchentlichen Arbeitzeit auf vierzig Stunden.
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands fordert den dringenden Ausbau der Qualifizierung von Arbeitlosen und Langzeitarbeitslosen. „Bevor über eine weitere Senkung der Beiträge für die Arbeitslosenversicherung nachgedacht wird, muss für die Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt mehr und effektiver Geld aufgewendet werden“, mahnt KAB-Bundesvorsitzender Georg Hupfauer. Über die Senkung der Beiträge für die Arbeitslosenversicherung nachzudenken sei angesichts von immer noch vier Millionen Menschen ohne Beschäftigung geradezu ein Schlag ins Gesicht der Arbeitslosen.
Hupfauer KAB
Der Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands begrüßt die Ankündigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im kommenden ersten Halbjahr das Thema „Würdige Arbeit“ zum Schwerpunkt ihrer Amtszeit zu machen. „Endlich nimmt sich auch die Bundesregierung dieses äußerst wichtige Thema an“, so Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands.
KAB Leiharbeiter
Olpe. „Deutschland ist auf dem Weg in eine tiefe Spaltung“ so die Mitglieder des Kreuztaler Kreises – ein Arbeitskreis katholischer Gewerkschafter, Betriebsräte und der katholischen Sozialverbände in den Dekanaten Südsauerland und Siegen – während seiner Jahrestagung im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Olpe. „Immer mehr Menschen werden von der Teilhabe an Arbeit, Einkommen und Bildung ausgegrenzt."
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands fordert den dringenden Ausbau der Qualifizierung von Arbeitlosen und Langzeitarbeitslosen. „Bevor über eine weitere Senkung der Beiträge für die Arbeitslosenversicherung nachgedacht wird, muss für die Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt mehr und effektiver Geld aufgewendet werden“, mahnt KAB-Bundesvorsitzender Georg Hupfauer. Über die Senkung der Beiträge für die Arbeitslosenversicherung nachzudenken sei angesichts von immer noch vier Millionen Menschen ohne Beschäftigung geradezu ein Schlag ins Gesicht der Arbeitslosen.
Winzige Löhne, kürzere Kündigungsfristen, weniger Urlaub. Wer steckt hinter solchen Forderungen? Ein knallharter Arbeitgeberverband? Weit gefehlt: Das sind Positionen von angeblichen Arbeitnehmervertretern. Die KAB wendet sich mit ihren Aktionen und Beschlüssen zu Mindestlohn massiv gegen solche Praktiken. Das Bayerische Fernsehen berichtet in seiner Polit-Magazin-Sendung "Kontrovers" über das Engagement von KAB und Betriebsselsorge gegen unchristliche Arbeitsbedingungen. Hier der Beitrag des BR.

Gute Arbeit

Unter diesem Titel läuft seit rund einem Jahr eine Kampagne der Katholischen Betriebsseelsorge der KAJ und der KAB Österreichs.
Ziel der Kampagne ist es, das Thema "GUTE ARBEIT" als Anliegen der Kirche in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Inhaltliche Auseinandersetzung sowie Materialien für regionale Aktivitäten sorgen für eine gute öffentliche Wahrnehmung in Österreich für das Nachfolgeprojekt zum ökomenischen Sozialwort.

GUTE ARBEIT ist mehr.
Die Kampagne will eine gesellschaftliche Diskussion anregen, die die Arbeitswelt in all ihren Zusammenhängen betrifft. Dabei soll die einseitige Fixierung auf die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt und aufgebrochen werden.

GUTE ARBEIT
- garantiert die Würde des Menschen
- sorgt für gerechtes Einkommen (und sichert die Existenz)
- trägt Verantwortung für die Umwelt.
Weitere Informationen: www.gutearbeit.at

Birgit Zenker KAB
„Mehr Lohn für alle?“, fragte die größte deutsche Boulevard-Zeitung nach der Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Arbeitnehmer künftig mehr von den Gewinnen der Konzerne profitieren zu lassen.
Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB, in einem Beitrag über Investivlöhne.
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Spielzeugmesse Nürnberger Trichter KAB
„Zuviel Spielzeug wird immer noch unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt". Bundespräses Albin Krämer hatte gemeinsam mit Vertretern des Bündnisses „fair toys" auf der heute zu Ende gehenden Nürnberger Spielzeugmesse den „Nürnberger Trichter" für unkontrollierte und das „Nürnberger Sprachrohr" für zertifizierte Produktionsabläufe vergeben.
Weltfrauentag KAB
Anläßlich des internationalen Frauentages ein Interview mit der KAB-Bundesvorsitzenden Birgit Zenker. Darin beklagt sie die weiterhin bestehende gesellschaftliche und wirtschaftliche Diskriminierung von Frauen und fordert u.a. eine bessere Bezahlung.
Abstimmung Fockenberg
Der Koalitionsvertrag von Union und FDP richtet Ludwig Erhardts Begriff der „Soziale Marktwirtschaft“ neoliberal aus. Dies bedauerten Vertreterinnen und Vertreter der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung aus allen Diözesen Deutschlands in einer gemeinsamen, zweiseitigen Erklärung, die sie beim Bundesausschuss in Mainz einstimmig verabschiedeten.