KAB Deutschlands e.V.
KAB Deutschlands KAB-Aktiv|Kontakt|Impressum

KAB-Position: Mindestlohn

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen Berichte, Standpunkte und Erklärungen zum Thema „Mindestlohn“, die zwar nicht mehr tagesaktuell sind, aber in ihrer Reichweite und Zeitlosigkeit die Position der KAB widerspiegeln
KAB SPD Wahlprogramm
Als zu niedrig hat die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands den von der SPD am Wochenende geforderten Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde bezeichnet.

„Der Mindestlohn im SPD-Wahlprogramm schafft keine existenzsichernde Grundlage für Arbeitnehmer, die Vollzeit arbeiten", erklärte Hupfauer.
Hupfauer KAB-Bundesleitung KAB-Online
Als vertane Chance für ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit bezeichnete Georg Hupfauer das Verhalten der Wirtschaft, in vielen Branchen weiterhin Lohndumping und unfairen Wettbewerb beibehalten zu wollen.
„Auf dem Rücken von über zwei Millionen Arbeitnehmern haben Wirtschaft und Politik ihre verfehlte neoliberale Politik der sozialen Kälte betrieben".
Birgit Zenker KAB
Die Frage eines menschenwürdigen Mindestlohns beschäftigt nicht nur die Politik. Im Briefzusteller-Gewerbe tobt derzeit ein erbitterter Kampf gegen den erzielten Tarifabschluss. Billiganbieter wollen ihren Mitarbeitern nicht den Tariflohn zahlen. KAB-Online fragte die wiedergewählte KAB-Bundesvorsitzende Birgit Zenker zu diesem Streit.
Georg Hupfauer KAB
Als langfristige Zementierung von Hungerlöhnen bezeichnete die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) die Einigung im Koalitionsausschuss, Arbeitnehmern, die trotz Vollzeitjob unter 345 Euro im Monat verdienen, zukünftig die Sozialbeiträge zu erlassen. „Es ist ein Skandal, dass mehr als eine halbe Million Menschen in einem der reichsten Länder der Welt für Hungerlöhne arbeiten müssen“, betonte Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands.
Erfurt/Heiligenstadt. Mit Nachdruck fordert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) die Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auch auf die Postbranche. „Das Bundeskabinett muss am Mittwoch endlich den Weg frei machen für gerechtere Löhne auch in den neuen Bundesländern“, forderte Wigbert Iseke, Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung im Bistum Erfurt.
Mindestlöhne KAB
„Deutschland braucht endlich einen gesetzlichen Mindestlohn!“. Dies erklärte der Bundes- vorsitzende Georg Hupfauer nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zur Mindestlohnvereinbarung in der Postbranche.

Trennlinie
Clemens Dust KAB
Die diesjährigen KAB-Veranstaltungen zum Tag der Arbeit standen ganz im Zeichen der Forderung nach Einführung eines gesetzlich geregelten Mindestlohnes. So kritisierte der Bezirkssekretär der KAB-Nordhorn, Clemens Dust, auf einer gut besuchten Veranstaltung im dortigen Rathaus Politiker, die sich gegen die Einführung von Mindestlöhnen aussprechen und stattdessen auf tarifvertraglich geregelte Mindestlöhne verweisen.
Zenker KAB Katholikentag
„Wer sich gegen faire Mindestlöhne stellt, trägt Mitschuld an der breiten Verarmung der arbeitenden Bevölkerung". Dies erklärte die Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands, Birgit Zenker, nach bekannt werden der Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Uni Duisburg-Essen. "Angesichts des rapiden Einkommensverlustes der unteren Mittelschicht und der unteren Einkommensbereiche ist ein bundesweit gesetzlicher Mindestlohn dringend notwendig".
KAB Michael Schäfers Mindeslohn
Die KAB Deutschlands begrüßt den Beschluss des SPD-Präsidiums nach Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro. „Damit stellt sich die SPD in die Reihe der gesellschaftlichen Kräfte, die einem ausufernden Lohndumping in Deutschland Einhalt gebieten wollen“, so Dr. Michael Schäfers, Leiter des Grundsatzreferates der KAB Deutschlands.
„Bei der Regulierung des Niedriglohnbereichs darf es nicht zu faulen Kompromissen kommen“, fordert KAB-Bundesvorsitzender Georg Hupfauer. Der Chef des katholischen Sozialverbandes warnte in Köln davor, Menschen in Deutschland auf Grund parteipolitischer Taktiererei mit Dumpinglöhnen auszugrenzen.
Lidl
Die KAB begrüßt den Willen der Lidl-Geschäftsführung, Mindestlöhne im Einzelhandel einführen zu wollen. „Die brutale Verdrängungswettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel geht seit Jahren auf Kosten der Bauern und Hersteller und der beschäftigten Frauen“, sagte Bundesvorsitzende Birgit Zenker.
Mindestlohn TNT KAB
“Mindestlohn ist keine Idee von Sozialträumern, sondern unverzichtbar für den sozialen Frieden in unserem Lande“, so der Bundesvorsitzende der KAB, Georg Hupfauer, zum Beschluss der Koalition, das Entsendegesetz auf Briefzusteller auszuweiten. Grundlage ist ein zwischen Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband Postdienste AGV vereinbarter Tarifvertrag.
Als verlogen bezeichnet die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands die derzeitige Diskussion um die Einführung von Mindestlöhnen in Deutschland. Billiglöhne haben nicht nur Dienstleistungsbereiche wie das Friseurhandwerk oder das Hotelfach erreicht. „Dumpinglöhne werden mittlerweile staatlich verordnet“, kritisiert Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands.
„Die CDU-Spitze muss endlich ihre Blockadehaltung bei der Einführung einer Mindestlohn-Regelung in Deutschland aufgeben.“ Dies forderte Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands. Die KAB will damit die Unterschriftenaktion der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) unterstützen, die sich für die Einführung von Mindestlöhnen einsetzen. „Als katholischer Sozialverband ist es uns nicht egal, wenn Menschen mit Hungerlöhnen von drei Euro pro Stunde abgespeist werden und somit, trotz Vollzeitarbeit, nicht in der Lage sind, sich und ihre Familie menschenwürdig zu versorgen“, betonte Zenker.
Birgit Zenker KAB
Solange es Arbeitssuchende und Arbeitslose in Deutschland gibt, wird es auch keinen gerechten Lohn geben. In einer globalisierten Wirtschaft und einer größeren Europäischen Union wird dies zunehmend schwieriger, wie die Billiglöhne bei den Skandalen in der deutschen Fleischindustrie im letzten Jahr belegten, als Arbeiter aus Osteuropa für knapp drei Euro die Stunde in deutschen Schlachthöfen schuften mussten.

KAB-Aktion zum Treffen der EU-Wirtschaftsminister
Gegen Lohn- und Sozialdumping in Europa

Würzburg EU Wirtschaftsministertreffen KAB
Der KAB-Diözesanverband Würzburg lud alle Bürger zur gemeinsamen Protestaktion gegen Lohn- und Sozialdumping in Europa ein. Anlässlich der Beratungen der EU-Wirtschaftsminister vom 26.-28.4.2007 in Würzburg organisierte die KAB diese Aktion auf dem Vorplatz des Würzburger Doms.
weitere Infos
Als verlogen bezeichnet die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands die derzeitige Diskussion um die Einführung von Mindestlöhnen in Deutschland. Billiglöhne haben nicht nur Dienstleistungsbereiche wie das Friseurhandwerk oder das Hotelfach erreicht. „Dumpinglöhne werden mittlerweile staatlich verordnet“, kritisiert Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands.
Frauennetzwerk KAB
Hundert Jahre nach der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz, auf der die Frauenrechtlerin und spätere Reichstagsabgeordnete Clara Zetkin die Einführung eines Internationalen Frauentages forderte, sind Armut, Diskriminierung und Ausbeutung immer noch weiblich. Dies erklärte Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, im Vorfeld des Internationalen Frauentages am 8. März.
KAB Mindestlohn
Die baldige Einführung eines Mindestlohns fordert die KAB-Bundesvorsitzende Birgit Zenker angesichts von Millionen Geringverdienern, die in verdeckter Armut trotz Arbeit leben und auf staatliche Hilfen verzichten. „Nicht Leistungsmissbrauch von Armen ist das Problem in Deutschland, sondern die ausufernden Billigjobs, die Menschen in Armut und Kinder in die Sozialhilfe treibt“.
KAB Mai Aufruf 2007
Die KAB fordert die EU-Ratspräsidentin und deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, Europas Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärker vor Ausbeutung und Lohndumping zu schützen. Europa ist mehr als ein Wirtschaftsraum. Europa muss eine Gemeinschaft von Menschen werden.
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes ist ein klarer Beleg für die Versäumnisse der Bundesregierung bundeseinheitlich Mindestlöhne zu regeln und sich während ihrer jüngsten EU-Ratspräsidentschaft für soziale Standards in der Europa einzusetzen.
"Das Gericht in Luxemburg hat die arbeitsmarktpolitische Brücke des Entsendegesetzes als sozialpolitische Krücke entlarvt", sagte Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands.
Die KAB kritisiert die Personalpolitik des Schlecker-Konzerns. „Es ist nicht hinnehmbar, wenn Schlecker-Filalen in neue Räume umziehen, die langjährig beschäftigten Mitarbeiterinnen gekündigt und die neuen mit niedrigeren Löhne eingestellt werden“, sagte KAB-Vorsitzende Birgit Zenker.
Laumann KAB
In einer Podiumsdiskussion des KAB-Stadtverbandes Münster suchten der NRW-Arbeitsminister  und KAB-Bezirksvorsitzende Karl-Josef Laumann sowie Dr. Michael Schäfers, Leiter der Grundsatzabteilung der KAB Deutschlands, gemeinsam nach Bedingungen für gute Arbeit in Deutschland und Europa.
Koalitionsverhandlungen KAB
Es darf keine Abstriche beim Kündigungsschutz und auch keine Abstriche beim Mindestlohn geben“, betonte Bundesvorsitzender Georg Hupfauer zu Beginn der Koalitionsverhandlungen. Als Horrorvision für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bezeichnete es der KAB-Chef, wenn das Wahlprogramm der Liberalen nur zur Hälfte umgesetzt würde.
Mindestlohn KAB
Ohne einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn wird die Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben. Dies erklärte der Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands, Georg Hupfauer, nach der Einigung zwischen SPD und Union.
Zenker Mindestlohn KAB 8,50
Das Urteil des Landesarbeitsgerichtes Bremen zu einer angemessenen Vergütung ist eine schallende Ohrfeige für alle Arbeitgeber, die versuchen, sich mit menschenunwürdigen Dumpinglöhnen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Die KAB Deutschlands begrüßt daher das Bremer Urteil, dass einen Stundenlohn von fünf Euro im Einzelhandel als sittenwidrig niedrig erklärt hat.
„Deutschland darf in Europa nicht abseits stehen, wenn es um faire und gerechte Löhne geht", betonte Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB, angesichts der jüngst veröffentlichten Studie des Wirtschaft- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die erneut angepassten Mindestlöhne in zwölf EU-Staaten sind der katholischen Arbeitnehmerbewegung Anlass, nachdrücklich eine bundesweite Mindestlohnregelung zu fordern.
KAB Mindestlohn
Die baldige Einführung eines Mindestlohns fordert die KAB-Bundesvorsitzende Birgit Zenker angesichts von Millionen Geringverdienern, die in verdeckter Armut trotz Arbeit leben und auf staatliche Hilfen verzichten. „Nicht Leistungsmissbrauch von Armen ist das Problem in Deutschland, sondern die ausufernden Billigjobs, die Menschen in Armut und Kinder in die Sozialhilfe treibt“.