Als langfristige Zementierung von Hungerlöhnen bezeichnete die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) die Einigung im Koalitionsausschuss, Arbeitnehmern, die trotz Vollzeitjob unter 345 Euro im Monat verdienen, zukünftig die Sozialbeiträge zu erlassen. „Es ist ein Skandal, dass mehr als eine halbe Million Menschen in einem der reichsten Länder der Welt für Hungerlöhne arbeiten müssen“, betonte Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands.