Der Redakteur der Westdeutschen Arbeiterzeitung der KAB wurde aufgrund der Zugehörigkeit zur Widerstandsgruppe des Kölner Kreis und des Berliner Kreis um Carl-Friedrich Goerdeler am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Sein Märtyrertod und der Tod seiner Mitstreiter Bernhard Letterhaus, Otto Müller und Hans Adlhoch stehen für den engagierten Widerstand gegen das totalitäre und menschenverachtende System der Nationalsozialisten.
Mit Gottesdiensten, Andachten, Podiumsdiskussionen und Vortägen erinnern KAB-Gruppen bundesweit an das Schicksal der KAB-Widerstandskämpfer und ihrem Auftrag für die heutige Zeit. Groß, Letterhaus und Präses Otto Müller hatten bereits 1927 vor der Unmenschlichkeit der nationalen Bewegung gewarnt. Nach der Machtergreifung wurden Vermögen der KAB konfisiziert und die Westdeutsche Arbeiter-Zeitung (WAZ) verboten. "Angesichts von Überfällen auf Flüchtlingsunterkünfte und rechtsradikalen Parolen von Parteien, die mittlerweile im Bundestag vertreten sind, ist nicht nur die Erinnerung an die Widerstandskämpfer, sondern auch die Unterstützung demokratischer Kräfte eine wichtige Aufgabe unseres christlichen Sozialverbandes", erklärte der KAB-Bundesvositzende.
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