KAB - Nachrichten https://www.kab.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 17 Jul 2018 16:18:55 +0200 Politik lässt allein Erziehende seit Jahrzehnten im Stich https://www.kab.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/politik-laesst-allein-erziehende-seit-jahren-im-stich/ Für die schlechte Situation von Alleinerziehenden und ihrer Kinder ist die Politik mitverantwortlich. Dies erklärte Annette Seier, familienpolitische Sprecherin der KAB Deutschlands, aus Anlass des... Armutsfalle Alleinerziehend Alleinerziehende stecken in dieser Gesellschaft in der Armutsfalle, kritisiert Annette Seier. "Trotz gutem Bildungsniveau und starker Erwerbsbeteiligung hat sich die Einkommenssituation von alleinerziehenden Frauen weiter veschlechtert", betont Seier vom Familienpädagogischen Institut der KAB in Haltern. Daran ändere auch die jüngsten Vorschläge zum Kindergeld in Höhe von zwei Euro und einem Kinderzuschlag von zehn Euro nichts. "Das ist weniger als ein Tropfen auf dem heißen Stein!" Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA) setzt sich die KAB für eine breite Unterstützung alleinerziehender Familien ein. "Nur in einer breiten Querschnittaufgabe lasse sich die Situation von allein Erziehenden verbessern", betont Seier, die die KAB in der AGIA vertritt. Die KAB gehört der Arbeitsgemeinschaft seit 25 Jahren an.
AGIA Pressemitteilung unten
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Startseite Aktuelles KAB Soziales Mon, 10 Oct 2016 15:14:00 +0200
Koalitionsstreit auf dem Rücken der Arbeitnehmer https://www.kab.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/koalitionsstreit-auf-dem-ruecken-der-arbeitnehmer/ "Wir brauchen dringend die Reform der Werkverträge, die die rechtliche und finanzielle Situation von Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland verbessert!" Dies erklärte... Verlierer Leiharbeit Luttmer-Bensmann warnte die Regierungsparteien davor, auf "dem Rücken von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Profilierungssucht einzelne Koalitionäre auszutoben". Die KAB Deutschlands sieht in der aktuellen Gesetzesvorlage des Bundesarbeitsministerium wichtige Schritte in die richtige Richtung, um Leiharbeitnehmern gleiche Rechte gegenüber Festangestellten festzuschreiben. Die Gesetzesvorlage war bereits einmal überarbeitet worden. Arbeitgeber und Gewerkschaften hatten dem Kompromiss zugestimmt. "Es zeigt sich, dass einige Teile der Union sich als Bremsklotz gegen soziale Gerechtigkeit verstehen", so Luttmer-Bensmann. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit Die KAB Deutschlands setzt sich seit Jahren für eine bessere rechtliche und finanzielle Absicherung von Leiharbeit in Deutschland ein. "Das Ziel muss es sein, die derzeitigen Auswüchse in der Leiharbeit stärker einzuschränken und da, wo sie notwendig ist, eine gerechte Entlohnung einzuführen", so der KAB-Bundesvorsitzende. Es gehe nicht an, dass Arbeitnehmer für die gleiche Arbeit bis zu 500 Euro netto weniger am Monatsende haben und ihren Lohn durch staatliche Leistungen aufstocken müssen, um ihre Familie zu ernähren. Die KAB appelliert an den Arbeitnehmerflügel in der CDU und der CSU auf ihre Partei einzuwirken, damit die Gesetzesreform zur Leiharbeit endlich umgesetzt wird.  ]]> Startseite Aktuelles KAB Arbeit Aktuelles KAB Bayern Startseite Bayern Thu, 25 Feb 2016 13:43:00 +0100 KAB: Arbeitsmarktpolitik der CSU ist von vorgestern https://www.kab.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/csu-betreibt-arbeitsmarktpolitik-von-vorgestern/ Gegen die Pläne der CSU-Landesgruppe im Bundestag hat sich die KAB Deutschlands gewandt. "Wir fordern die CSU auf, die im Koalitionsvertrag beschlossene Neuregelung der Werkverträge nicht zu... Gerechtigkeit ist keine Politik von gestern Die KAB drängt seit langem darauf Leiharbeit und Werkverträge einer gerechten Regelung zuzuführen. Die KAB Deutschlands fordert ein "Zurück zur Stammbelegschaft" und setzt sich deshalb für eine strikte Begrenzung von Werkverträgen im Kerngeschäft ein. "Es muss endlich Schluss sein mit Schein-Werksverträgen. Wenn Beschäftigte weder Arbeitsort und Zeit ihrer Arbeit frei wählen können oder die Räumlichkeiten und Arbeitsmittel des Auftraggebers überwiegend genutzt werden, dann handelt es sich eindeutig nach dem Betriebsverfassungsgesetz um abhängig beschäftigte Arbeitnehmer und nicht um Werkvertragsnehmer", mahnte der Bundesvorsitzende erneut. Die KAB fordert Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles auf, den Koalitionsvertrag umzusetzen und die Mitbestimmung sowie die Entlohnung mit einer Reform der Werksverträge zu verbessern, damit Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit in der Arbeitswelt stärker verankert werden. siehe auch Netzwerk Menschenrechte in der Arrbeitswelt: www.netzwerk-mida.de ]]> Startseite Aktuelles KAB Arbeit Thu, 07 Jan 2016 16:13:00 +0100 Gesundheit: Politik bittet die Arbeitnehmer zur Kasse https://www.kab.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/politik-bittet-die-arbeitnehmer-zur-kasse/ "Die schnellstmögliche Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen muss die vordringlichste Aufgabe der Großen Koalition sein!" Dies fordert Hannes Kreller,... Kreller: Koalition muss Finanzierungsfehler korrigieren Bereits zum 1. Januar werden viele gesetzliche Krankenkassen ihre Beiträge anheben. So kündigte die DAK Gesundheit an, ihren Beitrag um 0,6 Prozent auf 16,1 Prozent zu erhöhen. Bei der Techniker wird sich der Beitrag auf 15,6, bei der Barmer GEK auf 15,1 Prozent erhöhen. Mit der Festschreibung des Arbeitgeberanteils auf 7,3 Prozent kommen auf Arbeitnehmer je nach Verdienst Mehrkosten von bis zu 25 Euro pro Monat zu. "Was die Politik hier als Zusatzbeitrag definiert, ist nicht anderes als der Ausstieg aus der paritätisch finanzierten Sozialversicherung. Einmal mehr müssen Arbeitnehmer für die Fehler der Politik teuer bezahlen", betont Kreller. Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen ist auch stellvertretendes Mitglied im DAK-Verwaltungsrat. Dieser hatte in einer Resolution Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe aufgefordert, die Krankenkassenbeiträge zu gleichen Anteilen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmern zu verteilen. CSU gegen paritätische Finanzierung Bereits im September zeichnete sich die finanzielle Situation der Krankenkassen ab. Die KAB Deutschlands unterstützt daher Forderungen von SPD zur Parität zurückzukehren und ruft CSU und CDU auf, ihre starre Haltung gegenüber einer gerechten und solidarischen Finanzierung des Gesundheitswesens aufzugeben. Erst jüngst hatte Bayerns CSU-Wirtschaftsministerin Ilse Aigner der Parität im Gesundheitswesen eine klare Absage erteilt.  Unterstützt wird die Forderung der KAB auch von Gewerkschaften. Verdi-Chef Bsirske nannte das Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags eine falsche Entscheidung.]]> kab.de Startseite Aktuelles KAB Soziales Mon, 28 Dec 2015 12:35:00 +0100 Bundesverwaltungsgericht urteilt für den Sonntagsschutz https://www.kab.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/urteil-des-bundesverwaltungsgericht-schuetzt-den-sonntag/ "Mit der jetzigen höchstrichterlichen Entscheidung des Bundesver-waltungsgerichts machen die Richter deutlich, dass ein kleines Frühlingsfest mit Torwandschießen ein konstruierter Vorwand ist, und... Scheinanlässe der Politik Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte für die Allianz die Klage geführt. "Wir sind froh, dass das Bundesgericht bei seiner bisherigen Linie bleibt und abermals die Klageberechtigung von ver.di bestätigt und somit dem Schutz des Sonntags und der Erholung der Arbeitnehmer dient", so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Ver.di und die Allianz für den freien Sonntag wollen somit weiterhin gerichtlich gegen Sonntagsöffnungen im Einzelhandel und Sonntagsarbeit vorgehen. 
Das Bundesverwaltungsgericht hat außerdem noch einmal sehr deutlich aufgezeigt, welch hohe Anforderungen an einen Anlass zu stellen sind, der eine Sonntagsöffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels rechtfertigen kann. Eine klare Abfuhr erteilte das Gericht damit der weit verbreiteten Praxis von Gemeinden, Scheinanlässe zu kreieren um Sonntagsöffnungen des Einzelhandels zu erlauben. " Vorgeschobene Frühlings- oder Winteraktionen, um mit sonntäglichen Ladenöffnungen den Wettbewerb im Handel zu verzerren, sind unlauter. Das Lokalpolitiker nun umdenken müssen, hat das Bundesverwaltungsgericht deutlich gemacht", so Kreller.  ]]>
Startseite Aktuelles KAB Kirche Sonntagsschutz Wed, 11 Nov 2015 17:23:00 +0100
Krankenversicherung: KAB will die Rückkehr zur Parität https://www.kab.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/krankenversicherung-kab-will-rueckkehr-zur-paritaet/ Der Bundesausschuss der KAB hat im Rahmen des Bundesverbandstages die Bundesregierung aufgefordert, zur paritätischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung zurückzukehren. "Die zu... Gegen Grundprinzipien der GKV Das Kabinett Schröder hatte zum 1. Juli 2005 beschlossen, die Beitragslast nicht mehr paritätisch auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu verteilen. Alle Versicherten zahlten seit 1. Juli 2005 einen Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent ihres beitragspflichtigen Einkommens. Als Ausgleich wurden alle Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, ihren Beitragssatz um 0,9 Prozentpunkte abzusenken. Vom sinkenden Krankenkassenbeitrag profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen, doch den Sonderbeitrag bezahlen dagegen nur die Versicherten. Unterm Strich bleibt für sie eine Mehrbelastung von 0,45 Beitragssatzpunkten. Bis 2014 mussten Arbeitgeber die Hälfte des um 0,9 Prozentpunkte reduzierten allgemeinen oder ermäßigten Beitragssatz tragen. Seit 2015 tragen Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge des Mitglieds aus dem Arbeitsentgelt nach dem allgemeinen oder ermäßigten Beitragssatz. Den übrigen Teil des Beitrags tragen die Arbeitnehmer.Für die KAB ist die Rückkehr zur Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig, da nach Angaben des Spitzenverbandes der GKV deutlich höhere Krankenkassenbeiträge und Zusatzbeiträge zu erwarten sind. Mittelfristig reichen die bis zu 1,8 Prozent des Bruttolohnes. "Es ist mit den Grundprinzipien der gesetzlichen Krankenversicherung nicht vereinbar", so der KAB Bundesausschuss, "dass die Arbeitnehmer Innovationen und Reformen alleine finanzieren müssen". ]]> Startseite Aktuelles KAB Soziales Thu, 05 Nov 2015 12:24:00 +0100 Einheit: Grund zur Freude -Kein Grund zum Feiern https://www.kab.de/nc/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/grund-zur-freude-aber-kein-grund-zum-feiern/ Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer ist die Angleichung der Lebensverhältnisse immer noch nicht in Deutschland erreicht. "Statt blühender Landschaften erleben die einst neuen Bundesländer... Soziale Spaltung überwinden Der katholische Sozialverband fordert die Bundesregierung auf, verstärkt die Ausbildungssituation von jungen Menschen in den neuen Ländern zu verbessern. Die Hartz-Regelungen haben zu einer Verschärfung der überbetrieblichen Ausbildungssituation in vielen Bereichen geführt. Weiterhin liegt die Unterbeschäftigungs- und auch die Arbeitslosenquote in den fünf neuen Ländern mit über neun Prozent weit überdurchschnittlich über denen in der alten Bundesrepublik. "Diese soziale Spaltung konnte Politik und Wirtschaft trotz anhaltend guter Konjunktur nicht überwinden", erklärt Schäfers. Der katholische Sozialverband unterstützt mit dem in Thüringen ansässigen Bildungszentrum der KAB besonders sozial schwache Jugendliche den Einstieg in den ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu ermöglichen. "Junge Menschen beruflich fördern, heißt Lebensperspektiven eröffnen", so Schäfers. Um jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten, müssen die Löhne und Gehälter endlich angeglichen werden. "Es nützt nichts, wenn gut ausgebildete junge Menschen keine Arbeit finden oder in den Westen umziehen, weil höhere Löhne gezahlt werden", erklärte Arbeitsmarktexperte Schäfers.]]> Startseite Aktuelles KAB Arbeit Fri, 02 Oct 2015 10:49:00 +0200