KAB - Nachrichten https://www.kab.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sun, 06 Oct 2019 11:09:00 +0200 Begegnung am Welttag für menschenwürdige Arbeit https://www.kab.de/nc/presse/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/begegnung-am-welttag-fuer-menschenwuerdige-arbeit/ Auf die steigende Zunahme prekärer Arbeitsbedingungen in Deutschland, aber auch europa- und weltweit macht die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) mit einem bundesweiten Begegnungstag im Rahmen... Gute Arbeit beginnt mit existenzsichernden Mindestlohn Mit Lesungen, Fürbitten und Diskussionen werden am 7. Oktober, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, viele KAB-Vereine und -gruppen diese Thematik aufnehmen und sich für gute Arbeit einsetzen. „Menschenwürdige Arbeit beginnt mit einem existenzsichernden Mindestlohn von derzeit 13,69 Euro brutto pro Stunde“, fordert Maria Etl, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands. Die KAB kritisiert, dass trotz der gesetzlichen Mindestlohnregelung immer noch unzähligen Arbeitnehmer*innen in vielen Branchen und Handwerksbetrieben der Mindestlohn vorenthalten werde. „Es ist ein Skandal, dass osteuropäische Arbeitnehmer in der Fleischindustrie zu Hungerlöhnen von Sub-Unternehmen angestellt werden und so für den Reichtum deutscher Fleischbarone sorgen. Klare Regeln und Gesetze, die vor Ausbeutung schützen, gehören auf die politische Agenda“, betont Bundesvorsitzende Etl. Mit dem bundesweiten Begegnungstag am 7. Oktober will der katholische Sozialverband diese Missstände stärker in den Focus des Verbandes und der Öffentlichkeit rücken und Menschen sensibilisieren genauer hinzuschauen, wie die Arbeitsbedingungen vor Ort sind. Menschenwürdig arbeiten – Solidarität leben Zu der Aktion „Menschenwürdig arbeiten – Solidarität leben“ am 7. Oktober hat die KAB an alle Vereine Informationen, Material und Gestaltungsvorschläge versandt, um die Begegnungen inhaltlich zu begleiten.  Erklärung der WBCA zum "Welttag für menschenwürdige Arbeit"]]> kab.de Aktuelles KAB Startseite Sun, 06 Oct 2019 11:09:00 +0200 Spahns Reformpläne sind Angriff auf die soziale Selbstverwaltung https://www.kab.de/nc/presse/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/spahns-reformplaene-sind-angriff-auf-die-soziale-selbstverwaltung/ „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zerstört mit seinen Gesetzesplänen die soziale Selbstverwaltung im Gesundheitssystem und die Beteiligungsrechte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in den... Dies erklärte Hannes Kreller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) Bayern. Statt die soziale Selbstverwaltung zu stärken und den beitragszahlenden Versicherten und Arbeitgebern mehr Rechte einzuräumen, zielen die Pläne des CDU-Gesundheitsministers darauf ab, die unmittelbar in Sozialwahlen gewählten ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber aus dem Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes zu entfernen. „Wir werden den Angriff auf die Selbstverwaltung, der zugleich ein Angriff auf demokratische Beteiligungsrechte der Versicherten ist, nicht hinnehmen“, betonte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, zu der neben der KAB Deutschlands auch Kolping und Bundesverband der Evangelischen Arbeitnehmer (BVEA). Spahns Faire-Kassenwahl-Gesetz ist eine Mogelpackung Die soziale Mitbestimmung ist ein Kernelement der gesetzlichen Krankenversicherung und hat sich seit ihres Bestehens bewährt. „Die Abschaffung und Schwächung der sozialen Selbstverwaltung auf Bundesebene wäre ein Systembruch und einmalig in der deutschen Sozialgeschichte“, erklärt Kreller. Spahns Referentenentwurf eines „Faire-Kassenwahl-Gesetzes“ (GKV-FKG) wäre eine Mogelpackung, die zu tiefgreifenden Veränderungen bei der Gestaltung der Versorgung im Gesundheits- und Pflegebereich führe. Gemeinsam mit den Krankenkassenverbänden fordert der ACA-Vorsitzende und KAB-Diözesanvorsitzende Kreller an die Mitglieder des Bundestages auf, Spahns Reformpläne, in die Kompetenzen der Selbstverwaltung direkt einzugreifen, zu stoppen. „Der Subsidiaritätsgedanke in den Sozialversicherungen muss gestärkt werden, damit die Selbstverwaltung in der GKV erhalten bleibt“, so Hannes Kreller.]]> kab.de Aktuelles KAB Pflege Startseite Tue, 01 Oct 2019 15:36:31 +0200 Die KAB Deutschlands trauert um den Zeitzeuge Alexander Groß https://www.kab.de/nc/presse/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/die-kab-deutschlands-trauert-um-den-zeitzeuge-alexander-gross/ Alexander Groß, der Sohn von Nikolaus Groß, ist im Alter von 88 Jahren am vergangenen Dienstag in Köln gestorben.Er war der älteste Sohn des Widerstandskämpfers Nikolaus Groß. Die KAB trauert mit... kab.de Aktuelles KAB Startseite Tue, 01 Oct 2019 10:42:01 +0200 Umweltschutz jetzt! KAB beteiligt sich am bundesweiten Klima-Streik https://www.kab.de/nc/presse/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/umweltschutz-jetzt-kab-beteiligt-sich-am-bundesweiten-klima-streik/ Viele KAB-Vereine und -Mitglieder sind dem Aufruf der KAB Deutschlands gefolgt, an den bundesweiten Klima-Streiks teilzunehmen. Über eine Million Menschen sind allein in Deutschland auf die Straße... kab.de Aktuelles KAB Startseite Fri, 20 Sep 2019 15:26:39 +0200 "Starke Schultern müssen den Sozialstaat stärker stützen!" https://www.kab.de/nc/presse/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/starke-schultern-muessen-den-sozialstaat-staerker-stuetzen/ Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands unterstützt die Forderung der SPD, die Vermögenssteuer wieder zu aktivieren. Die Entlastung der sehr hohen Einkommen muss endlich gestoppt werden,... Vermögensteuer ist vernünftig und gerecht Die 45 reichsten Familien in Deutschland verfügen derzeit über ein Vermögen wie die Hälfte der Bevölkerung. SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel hat angeregt, mit einer Vermögenssteuer für Reiche zehn Milliarden Euro für die Staatskasse einzunehmen. Die Steuer soll für Multimillionäre und Milliardäre gelten und ein Prozent des Vermögens pro Jahr betragen. Bei besonders großen Summen sind auch 1,5 Prozent denkbar. Zum Vermögen werden Grundbesitz, Immobilien, Unternehmensanteile und Barvermögen gezählt. Eine solche Streuer sei vernünftig, denn trotz des derzeitigen Überschusses bei den Einnahmen klafften weiterhin große Löcher bei der Finanzierung im Bereich Bildung für Universitäten und Schulen oder in der Infrastruktur zum Ausbau der Bahn und der dringenden Sanierung von Straßen und Brücken, meint KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. Daher setzt sich die KAB seit vielen Jahren für die Reaktivierung einer Vermögenssteuer ein. Die Aussetzung der Vermögenssteuer beruht darauf, dass eine unterschiedliche Belastung von Vermögen und Grundbesitz mit der Vermögensteuer nicht mit dem Gleichheitsgrundsatz vereinbar war.  In einem Gemeinwesen brauchen wir ein gemeinsames Einkommen und deshalb ist es richtig, dass wir von denjenigen, die viel haben, auch etwas abverlangen für gemeinschaftlichen Aufgaben", so der KAB-Chef. Luttmer-Bensmann warnte die SPD, die Forderung nach einer Vermögensteuer lediglich als Wahlkampfthema für die anstehenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern zu benutzen. Denn gerade die Länder würden von einer Vermögensteuer profitieren.  Darüber hinaus setzt sich die KAB für den Erhalt des Solidaritätszuschlages ein. Längst habe der Soli, der eine gerechte Besteuerung der Einkommen ist, nicht nur für den Auf- und Ausbau der fünf neuen Länder gedient, sondern wurde für Strukturmaßnahmen in der ganzen Republik verwendet. Eine völlige Abschaffung wäre ein weiterer Schritt, die Solidarität in Deutschland weiter zurückzufahren. - Interview auf Dom-Radio
- Interview mit dem ehemaligen NRW Finanzminister Walter-Borjans über die Vermögenssteuer auf dem KAB-Youtube-Kanal]]>
kab.de Aktuelles KAB Startseite Wed, 28 Aug 2019 09:08:32 +0200
Pläne zur Umsatzsteuer gefährden Weiterbildungsangebote https://www.kab.de/nc/presse/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/plaene-zur-umsatzsteuer-gefaehrden-weiterbildungsangebote/ Gegen eine Einschränkung der Umsatzsteuerbefreiung von Angeboten der Weiterbildung spricht sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) gemeinsam mit der Katholischen... Bisher sind diese als „Veranstaltungen wissenschaftlicher oder belehrender Art“ eingestuft und damit umsatzsteuerfrei. Eine höhere Besteuerung des Kursangebots hätte unmittelbare Folgen für die Weiterbildungspraxis in Deutschland, befürchtet die KAB. Konkret betroffen wären auch die Bildungswerke der KAB. Einrichtungen der katholischen Erwachsenenbildung und anderer Träger wären gezwungen, die Preise für ihre Bildungsangebote anzuheben. Dies führt aus Sicht der KAB zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft und widerspricht dem im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgeschrieben Ziel, die politische und kulturelle Bildung zu stärken.
Benachteiligung ganzer Bevölkerungsgruppen
Die geplante Neufassung des Umsatzsteuergesetzes sieht nur noch zwei Kriterien für die Befreiung von der Umsatzsteuer vor. So sollen zum einen nur noch Bildungsleistungen, d. h. Schul- und Hochschulunterricht, Ausbildung und Fortbildung sowie berufliche Umschulung und damit eng verbundene Leistungen und zum anderen die Leistungserbringung durch eine Einrichtung des öffentlichen Rechts, beziehungsweise eine Einrichtung, deren Zielsetzung mit der einer Bildungseinrichtung des öffentlichen Rechts vergleichbar ist, von der Umsatzsteuer befreit werden. Dies widerspreche allen bildungspolitischen Absichtserklärungen der Bundesregierung, die Chancengerechtigkeit durch ein offenes, allen Bevölkerungsgruppen zugängliches System des lebensbegleitenden Lernens zu verbessern, erklärt die KAB. „Wir sehen die Gefahr einer Diskriminierung ganzer Bevölkerungsgruppen (z.B. Senioren, Menschen mit Behinderungen, Frauen und Männer in Elternzeit, pflegende Angehörige etc.), weil sie nur eingeschränkt im Erwerbsleben stehen. Hinzu kommt, dass den Weiterbildungseinrichtungen ein hohes Maß an Rechtsunsicherheit zugemutet wird, da kaum klar abgrenzbar ist, welche Kurse auch künftig als steuerbefreit gelten können und welche nicht“, erklärt die KAB in einem offenen Brief an Bundesfinanzminister Scholz und Bundestagsabgeordnete.  Gemeinsame Stellungnahme: 
]]>
kab.de Aktuelles KAB Startseite Thu, 22 Aug 2019 11:07:00 +0200
Petition-Start gegen Dauerstress von Pfleger*innen https://www.kab.de/nc/presse/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/petition-start-gegen-dauerstress-von-pflegerinnen/ Für bessere und menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Pflege setzt sich die KAB ein. Mit einer Online-Petition gegen die Zwölf-Tage-Dauerschicht in der Pflege will die KAB im Diözesanverband... Arbeitszeit zu Lasten von Gesundheit und Qualität Noch immer ist es erlaubt, zwölf Tage Dauerschichten in der Pflege zu fahren. "Nicht selten kommt es vor, "so Maria Sinz, KAB-Experterin für Gesundheits- und Pflegepolitik, "dass für Pflegerinnen und Pfleger nach nur zwei Tagen arbeitsfrei, erneut eine  Zwölf-Tagesschicht folgt". Am Monatsende sind die Pflegekräfte meist ausgelaugt. "Die 12 Tages-Dauerschicht gefährdet nicht nur die Gesundheit der Pflegenden, sondern auch die Qualität der Arbeit", betont Sinz, die die örtliche Petition "Gegen den Pflegenotstand in Reutlingen" gemeinsam mit den betroffenen Pflegekräften aus der Region initiiert hat.  Enttäuschung über Konzertierte Aktion Pflege Mit der Online-Petition wird die Abschaffung der 12-Tage-Dauerschicht und eine bundesweite Regelung verlässlicher Arbeitszeiten in der Pflege gefordert. "Verlässliche Arbeitszeiten sind die Basis für gute und menschenwürdige Arbeit", betont KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss. Studien belegen, dass Hunderte von Pflegekräften in ihren Beruf zurückkehren würden, wenn die Arbeitsbedingungen stimmen würden. Für Sandra Lutz-Land, die seit 28 Jahren in der Altenpflege arbeitet, ist enttäuscht über die Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege der drei Bundesministerien. "Dass der Dieselstreit mehr Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft erhält, als die brisante Lage in der Pflege, zeigt wie es um die Solidarität mit Pflegenden in Deutschland bestellt ist", erklärt Lutz-Lang, die mit der Petition die Initiative selbst in die Hand nehmen will. Mittlerweile haben bereits fast 50.000 Menschen die KAB-Petition unterschrieben. Jetzt mitmachen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Pflege! Unterschriftenakion: "Abschaffung der 12-Tage-Dauerschicht" 
- pdf zum Ausdruck
- link zur Online-Petition
]]>
kab.de Aktuelles KAB Startseite Pflege Wed, 14 Aug 2019 13:11:12 +0200