KAB - Nachrichten https://www.kab.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 13 Aug 2020 15:36:35 +0200 Corona: KAB stoppt Aufweichung des Sonntagsschutzes https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/corona-kab-stoppt-aufweichung-des-sonntagsschutzes/ „Es wird mit uns keine Aufweichung des Sonntagsschutz geben“, erklärt Peter Niedergesäss, KAB-Diözesansekretär, nach einem Treffen des kirchlich-gewerkschaftlichen Bündnisses „Allianz für den freien... "Corona ist kein Grund für Sonntagsshopping!" "Damit haben wir einen weiteren Dammbruch beim Sonntagsschutz verhindern können, nachdem in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die Landesregierungen den gesetzlich vorgeschriebenen Anlassbezug aussetzten, um zusätzliche Sonntagsöffnungen zu ermöglichen", erklärt Niedergesäss. In einer Stellungnahme an das Landes Wirtschaftsministerium hatte der KAB Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart deutlich gemacht, dass fünf Wochen nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, dass den Anlassbezug für die Genehmigung von Sonntagsöffnungen erneut präzisiert hatte, kein Grund bestehe dieses Urteil "in den Schubladen verschwinden zu lassen". KAB und Verdi hatten erklärt, dass weiterhin rechtliche Schritte erwogen werden, sollte versucht werden, Sonntagsöffnungen ohne Anlassbezug durchzuführen. Der Lockdown habe zu einer Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung, was ihr Konsumverhalten betrifft. Die Menschen denken nachhaltiger. Dem muss der Einzelhandel Rechnung tragen. Verkaufsoffene Sonntage werden deshalb dem Einzelhandel nicht mehr Umsätze bescheren, auch weil die Anlässe dazu fehlen. Bundespräses: Kaufkraft statt Sonntagsshopping Die Gefahr der Infizierung durch zusätzliches Shopping am Sonntag wird unnötig erhöht und ein weiterer Lockdown schade den Menschen und der Wirtschaft, so KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss. KAB-Bundespräses Stefan Eirich begrüßte den Erfolg in Baden-Württemberg und verwies darauf, dass ein armutsfester Mindestlohn und sichere Arbeitsplätze mehr für die Konjunktur bewirke, als zusätzliche Öffnungen im Einzelhandel.  Stellungnahme der KAB Rottenburg-Stuttgart ans Wirtschaftsministerium von Baden-Württemberg]]> Aktuelles KAB kab.de Sonntagsschutz Startseite Thu, 13 Aug 2020 15:36:35 +0200 Bundespräses: Vatikan-Instruktion ist ein Weckruf für Laienverbände https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/bundespraeses-vatikan-instruktion-ist-ein-weckruf-fuer-laienverbaende/ Bundespräses Stefan-B. Eirich zeigt sich durch die Instruktion der Kleruskongregation alarmiert und ruft in einem Kommentar katholische Laienverbände dazu auf, Verantwortung für ein neues Engagement... "Jetzt gilt es! - Verbände bieten substanzielle Alternative Als Bundespräses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschlands hat mich die Instruktion der Kleruskongregation vom 29.6.2020 über die Leitung von Pfarrgemeinden in eine alarmierte, aber auch aufgeweckte Grundstimmung versetzt. Noch vor einem Jahr habe ich im Team mit haupt- und ehrenamtlichen Laien die Leitungsverantwortung für zwei große Pfarreiengemeinschaften im Bistum Würzburg wahrgenommen. Damals wie heute lebe und handle ich aus der Überzeugung, dass die Kirche kein Selbstzweck ist, sondern Tag für Tag neu und plausibel ihre Existenzberechtigung in der Gesellschaft durch die glaubwürdige Auseinandersetzung mit den Sorgen und Hoffnungen heutiger Menschen nachweisen muss. Es steht außer Frage, dass dieser Nachweis durch Laien und Priester nur gemeinsam und zugleich auf Augenhöhe erbracht werden kann. Überzeugend und damit missionarisch geschieht dies, wenn sich die Beteiligten vom Evangelium her an Transparenz, die Würdigung aller vorhandenen Kompetenzen und Geschlechtergerechtigkeit halten. Die gefährdete Glaubwürdigkeit des Engagements in den Pfarreien Die Glaubwürdigkeit pfarreilichen Engagements wird es im Gefolge der Instruktion schwer haben. Bei einer Reihe von kleruszentrierten Vorschriften etwa in Fragen der Vermögensverwaltung scheint eine doppelte Wirklichkeit vorhanden: die des Gesetzesbuchstabens und jene der Erfordernisse vor Ort. Letztere erzwingen nun geradezu inoffizielle, weil pragmatische Lösungen jenseits des Gesetzesbuchstabens. Es steht außer Zweifel, dass dem Ansehen der Kirche dadurch ein ähnlicher Schaden zugefügt wird, wie dieser bereits durch die lebensfremde kirchliche Lehrmeinung zur Sexualmoral vor 50 Jahren entstanden ist. Erneut geraten die jetzt noch Engagierten unausweichlich in einen tiefen Loyalitäts- und Gewissenskonflikt. Kirche ist nicht nur Hierarchie, sondern Volk Gottes Vor diesem Hintergrund ist an die Bedeutung und die Verantwortung der Verbände für die Würdigung des Einsatzes aller Getauften zu erinnern. Dankenswerterweise thematisiert Artikel 38 ausdrücklich die Verantwortung des gesamten Volk Gottes (also auch der Laien) für die Evangelisierung: "Da die Kirche nicht nur Hierarchie, sondern Volk Gottes ist, ist die gesamte Gemeinschaft für ihre Sendung verantwortlich" (Art. 38). Diese Verantwortung ließ und lässt sich größtenteils jenseits der in Erinnerung gerufenen klerikalen Leitungsansprüche wahrnehmen. Die gegenwärtig in Deutschland etwa 100 überdiözesan aktiven Verbände bieten den überwältigenden Beweis dafür. Ihre Satzungen sind oft demokratischer als die Strukturen der "verfassten" Kirche. Gleichzeitig bilden sie einen elementaren Teil der kirchlichen Gemeinschaft und deren Sendung, denn sie ermöglichen es Frauen und Männern, ja bereits Kindern und Jugendlichen, mit ihren Begabungen der Kirche eine lebendige und relevante Bedeutung für das Leben der Menschen zu geben. Die Verbände bieten eine substanzielle Alternative zum Engagement für das pfarreiliche Leben, das am Ende zumindest nach den Vorstellungen der römischen Instruktion vom leitenden Pfarrer zugelassen, gewürdigt oder auch verhindert wird. Gerade in diesem Punkt bewährt sich, dass die Verbände für viele Mitglieder wie auch Außenstehende eigenständige Organisationen sind und nicht vollkommen identisch mit der amtlichen Kirche. Verbände in der Verantwortung für neues Engagement in der Kirche In Zeiten klerikaler Engführungen haben die Verbände regelrecht die Pflicht, um das Engagement all jener zu werben, die berechtigte Zweifel am Funktionieren des klassischen Modells mit einem Pfarrer an der hierarchischen Spitze von glaubenden Menschen hegen. Auch ich teile diese Zweifel. In der Leitung der KAB arbeite ich deshalb im Team mit gleichberechtigten Laien, denn ich habe im Lauf meiner dreißigjährigen Tätigkeit in unterschiedlichsten Verantwortungsbereichen kirchlichen Lebens immer wieder erfahren, dass in einem gleichberechtigten Team viel mehr Ideen und Initiativen entstehen können als im Rahmen hierarchischer Leitung. In meinem Verband und in vielen vergleichbaren Organisationen sehe ich die treffende Antwort auf das Bonmot, "Die katholische Kirche ist die einzige Institution, die ihre Fachleute als Laien bezeichnet." Verbände bieten sogenannten Laien wirkliche Verantwortung an. Hier werden sie ernst genommen und gewürdigt mit ihrer eigenen Befähigung durch Taufe und Firmung. Die demokratische Leitungsstruktur der Verbände erkenne ich als ein tragfähiges Zukunftsmodell für das kirchliche Leben. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Leitungsform, die eine Vielfalt von Begabungen abbildet und dabei nicht nur lenkt und dirigiert, sondern vor allem begleitet und inspiriert, der Glaubwürdigkeit des Evangeliums in unserer Gesellschaft neue Kraft verleihen wird. Die Instruktion zur Leitung der Pfarreien ist deshalb ein Weckruf an die Verbände." Lic.theol. Stefan-B. Eirich
KAB Bundespräses 
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kab.de Aktuelles KAB Startseite Fri, 31 Jul 2020 13:22:39 +0200
„Politik muss die `Armut trotz Arbeit´ jetzt bekämpfen“ https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/politik-muss-die-armut-trotz-arbeit-jetzt-bekaempfen/ Scharfe Kritik äußert die KAB Deutschlands an dem Vorsitzenden der Mindestlohn-Kommission Jan Zilius. In einem Interview mit dem Magazin „Der Spiegel“ hatte Zilius vor ei-ner schnellen Erhöhung des... Mindestlohnhöhe ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit "Eine deutliche Anhebung wäre jetzt das richtige Signal für jene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Niedriglohnbereich während des Lockdowns die gesellschaftlich notwendige Arbeit unter erschwerten Bedingungen leisten mussten", erklärte Luttmer-Bensmann. Die Löhne in der systemrelevanten Pflege und der Lebensmittelversorgung lägen weit unter den von der Europäischen Kommission für Deutschland geforderten 12 Euro pro Stunde. "Es ist scheinheilig, während der ersten Pandemiewelle den Beschäftigten in der Pflege und den Lebensmittelmärkten abendlichen Applaus zu spenden und ihnen jetzt  - möglicherweise vor der zweiten Pandemiewelle - erklären zu wollen, dass eine schnelle Anhebung des Mindestlohns das Tarifgefüge gefährden würde", so der Bundesvorsitzende. Für den Vorsitzenden des katholischen Sozialverbandes ist die Höhe des Mindestlohns eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. "Armut und Altersarmut trotz Vollzeitarbeit darf es in einem Land wie Deutschland nicht geben", betont Luttmer-Bensmann. Die geplante Anhebung zum Jahresbeginn 2021 um 15 Cent brutto pro Stunde sei ein Witz und ein Schlag ins Gesicht tausender betroffener Arbeitnehmer*innen.  "Wir setzen uns mit unserer Mindestlohpetition für eine sozial gerechtere Systematik bei der Festlegung der Mindestlohnhöhe ein. Mindestlohn muss bei Vollzeit vor Armut schützen", erklärt Luttmer-Bensmann.          www.kab.de/mindestlohn-petition.de]]> kab.de Aktuelles KAB Arbeit Startseite Mindestlohn Tue, 28 Jul 2020 15:52:28 +0200 Bundesministerium würdigt Arbeit der KAB https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/bundesministerium-wuerdigt-arbeit-der-kab/ Gleich drei KAB‘ler wurden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu ehrenamtlichen Richtern ans Bundesarbeitsgericht in Erfurt berufen.
Das Bundesarbeitsgericht ist das letztinstanzliche Gericht der deutschen Arbeitsgerichtsbarkeit und damit einer der fünf obersten Gerichtshöfe der Bundesrepublik Deutschland. Aufgabe des Bundesarbeitsgerichts ist die Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung auf dem Gebiet des Arbeitsrechts sowie die Fortbildung des Rechts in den Bereichen, in denen der Gesetzgeber unbewusst keine abschließenden Regelungen geschaffen oder die nähere Ausgestaltung des Rechts bewusst den Gerichten überlassen hat.

„Die Berufung von gleich drei ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet des Arbeitsrechtes zeigt deutlich die Kompetenz und Wichtigkeit, die der KAB auf diesem Arbeitsfeld zugestanden wird“, freut sich KAB Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann über die Berufungen. „In vielen Branchen wird infolge der Digitalisierung der Druck auf die Arbeitnehmer*innen wachsen. Flexiblere Anforderungen und neu entstehende Arbeitsfelder werden a-typische Arbeitsverhältnisse begünstigen“, so Luttmer-Bensmann. „Dieses Szenario wird natürlich auch Einfluss auf unser Arbeitsrecht  haben und umso wichtiger ist es, dass die KAB über die Berufung dieser ehrenamtlichen Richter Einfluss auf die Rechtsprechung haben wird“.]]>
kab.de Aktuelles KAB Startseite Tue, 21 Jul 2020 15:56:20 +0200
Keine falschen Kompromisse beim Sonntagsschutz! https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/keine-falschen-kompromisse-beim-sonntagsschutz/ Stellungnahme der kirchlich-gewerkschaftliche Allianz für den freien Sonntag zu den Angriffen auf den freien Sonntag in der Corona-Krise Die Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen und... Stellungnahme der kirchlich-gewerkschaftliche Allianz für den freien Sonntag zu den Angriffen auf den freien Sonntag in der Corona-Krise

Die Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nehmen die Corona-Krise zum Anlass, in ihren Ländern Sonntagsshopping ohne Auflagen zu ermöglichen. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat angekündigt, in der Sommerpause einen entsprechenden Vorschlag zur „Entbürokratisierung“ der Sonntagsöffnungen vorzulegen. Dabei ist der Anlassbezug* verkaufsoffener Sonntage seit langem ein Dorn im Auge derer, die den Sonntag zum Einkaufs-und Arbeitstag machen möchten.

Die kirchlich-gewerkschaftliche Allianz für den freien Sonntag hält diese Vorstöße für verfassungswidrig, wirtschaftlich sinnlos und gesellschaftlich bedenklich. Beim Anlassbezug geht es um den Kern des vom Grundgesetz geforderten Sonn- und Feiertagsschutzes. Nur ein besonderes öffentliches, kein wirtschaftliches Interesse kann Sonntagsarbeit begründen. Wer von diesem Prinzip abrückt, stellt den Sonntagsschutz in Deutschland grundsätzlich in Frage. Das kann sich auch auf andere Branchen auswirken.

Die Sonntagsallianz warnt deshalb alle Beteiligten davor, beim Sonntagsschutz falsche Kompromisse einzugehen. Die Abschaffung des Anlassbezuges, und sei sie auch zunächst befristet, wird die Sonntagsruhe beschädigen, aber keine Arbeitsplätze retten. Denn klar ist: Sonntagsshopping ist keine Konjunkturspritze. Für sehr viele Unternehmen erhöhen sich durch zusätzliche Öffnungszeiten nur die Betriebskosten, aber nicht die Umsätze. Sonntägliche Ladenöffnungen zaubern den Kundinnen und Kunden nicht mehr Geld ins Portemonnaie. Sie führen lediglich dazu, dass die Händler an sieben statt sechs Tagen in einem verschärften Verdrängungswettbewerb stehen.

Der Sonntag ist kein Tag zum Shoppen und Schuften. Er gehört der Familie, den Freunden, dem Glauben, der Kultur, dem Sport und der Erholung. Auch Beschäftigte im Handel haben ein Recht auf diesen Tag – gerade unter den belastenden Arbeitsbedingungen der gegenwärtigen Pandemie. Der arbeitsfreie Sonntag ist kein überflüssiger Luxus, auf den wir jetzt verzichten müssen. Im Gegenteil: Seit seiner Etablierung stärkt er unsere Gesellschaft in der Bewältigung von Krisenzeiten, indem er soziale Verbindungen und Engagement über berufliche und wirtschaftliche Bezüge hinaus ermöglicht. Er darf nicht kurzsichtig geopfert werden. 

Kontakte:
KAB: Bundespräses Stefan Eirich,
E-Mail: Stefan.Eirich@kab.de, Tel. 0221-7722 138

KWA: Pf. Dr. Ralf Stroh,
E-Mail: r.stroh@zgv.info, Tel. 06131-28744 56

ver.di: Orhan Akman,
E-Mail: orhan.akman@verdi.de, Tel. 0160-743 02 80

* Laut Bundesverfassungsgericht (BvR 2857/07 -, Rn. 1-196) müssen Sonntagsöffnungen im Einzelhandel im öffentlichen Interesse stehen. Ein bloßes „Shoppinginteresse“ von Kunden oder ein wirtschaftliches Interesse von Händlern rechtfertigen keine verkaufsoffenen Sonntage. Ebenso argumentiert das Bundesverwalt]]>
kab.de Aktuelles KAB Sonntagsschutz Startseite Mon, 13 Jul 2020 14:58:19 +0200
KAB: Statt Sonntagsöffnungen einen höherer Mindestlohn https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/kab-statt-sonntagsoeffnungen-einen-hoeherer-mindestlohn/ Den gegenwärtigen Überlegungen von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit Sonntagsöffnungen die Konjunktur anzukurbeln, erteilt die KAB Deutschlands... Mindestlohn auf 13,69 Euro pro Stunde Wer den Einzelhandel fördern will, muss den Mindestlohn im Niedriglohnbereich deutlich anheben. Der Mindestlohn ist eine Armutsfalle. "Nur wer ausreichenden Lohn hat, kann auch entsprechend konsumieren. Wir fordern deshalb eine Anhebung der Lohnuntergrenze auf 13,69 Euro", betont Bundespräses Stefan Eirich. Auch die von der Kommission vorgeschlagene Anhebung um 15 Cent ab 1. Januar nächsten Jahres löse keine Probleme. "Untere Einkommensgruppen sind auf einen existenzsichernden Lohn angewiesen und nicht auf längere Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Werktagen".  www.kab.de/mindestlohn-petition ]]> kab.de Aktuelles KAB Sonntagsschutz Startseite Fri, 03 Jul 2020 11:28:46 +0200 15 Cent mehr Mindestlohn holen keinen aus der Armutsfalle https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/15-cent-mehr-mindestlohn-holen-keinen-aus-der-armutsfalle/ „Die Mindestlohnerhöhung um 15 Cent zum 1. Januar 2021 und die stufenweise Anhebung auf 10,45 Euro erst ab Juli 2022 hält Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Armutsfalle gefangen“. Luttmer-Bensmann: "Mindestlohn muss vor Armut schützen. " Der katholische Sozialverband sieht in der jetzigen Anhebung eine weitere Ausweitung des Niedriglohnsektors und Zementierung der sozialen Spaltung in Deutschland. "Mit einer Anhebung auf 10,45 Euro erst ab Sommer 2022 bleibt nach einem langen Arbeitsleben in Vollzeit weiter nur eine Rente von 699 Euro und damit weit unter der Grundsicherung. Die jetzige Empfehlung der Kommission laufe weit hinter der tariflichen Entwicklung her. "Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich müssen die doppelte Last der Coronakrise tragen. 15 Cent sind ein schlechtes Trinkgeld.", erklärt Luttmer-Bensmann. Das darf nicht sein! Arbeitslohn muss vor Armut schützen", betont Luttmer-Bensmann. Mit einer Online-Petition und Unterschriftenlisten will die KAB den Bundesarbeitsminister bewegen, eine Gesetzesreform zu starten, die einen fairen und menschenwürdigen Mindestlohn ermöglicht und diesen nachhaltig armutsfest macht. "13,69 Euro sind eine Frage der Achtung und Anerkennung für geleistete Arbeit. Herr Minister Heil, stoppen sie jetzt die Armutsfalle Mindestlohn!", fordert der KAB-Bundesvorsitzende. Die KAB Deutschlands ruft daher bundesweit zur Unterstützung der gestarteten Online-Petition "Stoppt die Armutsfalle Mindestlohn!" auf: (http://www.kab.de/mindestlohn-petition)   

Lesen Sie auch unter unser Rubrik "Wort-in-Bewegung" einen Beitrag des KAB-Bundespräses Stefan Eirich "Ein Lohn, der recht ist" - Ein biblischer Seitenblick auf die Mindestlohnforderung von 13,69 Euro.]]>
kab.de Aktuelles KAB Arbeit Startseite Wed, 01 Jul 2020 09:56:51 +0200