KAB - Nachrichten https://www.kab.de/ Nachrichten de KAB - Nachrichten https://www.kab.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.kab.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 21 Oct 2020 14:55:01 +0200 Kirchen müssen sich an Belebung der Innenstädte auch beteiligen https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/kirchen-muessen-sich-an-belebung-der-innenstaedte-auch-beteiligen/ „Die jetzt angestoßene Initiative von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Vitalisierung der Innenstädte bietet eine wichtige und längst überfällige Perspektive nicht nur für den... Alle Akteure müssen am Runden Tisch teilnehmen

Die Belebung der Innenstädte und damit auch die wirtschaftliche Zukunft des Einzelhandels sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. "Alle Player müssen sich am Runden Tisch beteiligen. Gerade die Kirchen sind in der Pflicht, kulturelle Angebote sowie Begegnungsmöglichkeiten für Familien und Menschen unterschiedlichsten Alters in den Innenstädten anzubieten", so Bundespräses Eirich. "Der vielfach zu beobachtende bloße Rückzug aufgrund einer stark nachlassenden Nachfrage nach Gottesdiensten ist das falsche Signal." Aus Sicht der KAB gehören die Kirchen unbedingt zu den Akteuren, die eine gesellschaftliche Wiederbelebung der Innenstädte wollen. Neben einem strikten "Nein" zu Sonntagsöffnungen seien besonders Phantasie und Beteiligung außerhalb des sonntäglichen Gottesdienstes gefordert, so KAB-Bundespräses Eirich.  Abschließend weist Eirich auf einen möglichen weiteren Beitrag der Kirchen für die Zukunft der Stadtzentren hin. "Überall dort, wo diese als Immobilienbesitzerinnen tätig seien, können sie durch eine Miet- und Pachtpreisgestaltung mit Augenmaß zur Rettung von Gaststätten und Geschäften beitragen." ]]>
kab.de Aktuelles KAB Startseite Wed, 21 Oct 2020 14:55:01 +0200
EU-Kommission muss Richtlinien für Mindestlohn schaffen https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/eu-kommission-muss-richtlinien-fuer-mindestlohn-schaffen/ „EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen muss jetzt Wort halten und verbindliche Regeln für einen europäischen Mindestlohn vorlegen!“ Dies erklärte Stefan-B. Eirich, Bundespräses der KAB... Verbindliche Richtlinien statt unverbindliche Empfehlungen Der Aktionsplan zur Umsetzung der Säule sozialer Rechte und der europäische Mindestlohn dürfen nicht in Empfehlungen, sondern müssen in europäische Richtlinien münden, die anschließend national umgesetzt werden, fordert der katholische Sozialverband. Bundespräses Stefan Eirich ruft die Bundesregierung auf, die Bemühungen der Kommission zu unterstützen, damit vor dem Ende der deutschen Ratspräsidentschaft die Hürden für einen europäischen Mindestlohn genommen werden können. "Von der Leyen muss Wort halten. Ziel muss der Europäischen Union muss es sein, einen Mindestlohn umzusetzen, der in den jeweiligen Ländern vor Armut schützt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht", so Bundespräses Stefan Eirich.  Zur Mindestlohn-Petition: www.kab.de/mindestlohn-petition]]> kab.de Aktuelles KAB Europa Startseite Tue, 13 Oct 2020 10:43:17 +0200 "Fratelli tutti" - Wirtschaft und Leben geschwisterlich gestalten https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/fratelli-tutti-wirtschaft-und-leben-geschwisterlich-gestalten/ „Globale Geschwisterlichkeit und Nächstenliebe müssen wirtschaftliches Handeln und globales Zusammenleben bestimmen“, erklärt Bundespräses Stefan-B. Eirich nach der Veröffentlichung der... Deutliche Absage an neoliberale Wirtschaftsweise Bundespräses Eirich sieht in der neuen Enzyklika auch den Aufruf und dringende Aufforderung an die KAB als christlicher Sozialverband sich direkt einzumischen, wo der Mensch und die menschliche Arbeit in Gefahr gerät, Würde und Existenz zu verlieren. In einem ersten Kommentar benennt Bundespräses Eirich klare Beispiele für Solidarität und Aktionen, wenn durch Massenentlassungen des Management der Unternehmen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen "freigesetzt" werden.  Die "Aussonderung zeigt sich auf vielfältige Weise, wie etwa in der Versessenheit, die Kosten der Arbeit zu reduzieren, ohne sich der schwerwiegenden Konsequenzen bewusst zu werden, die eine solche Maßnahme auslöst (Ft,21)", so Papst Franziskus. In der Enzyklika erteilt der Heilige Vater eine klare Absage an neoliberales Denken. "Der Markt allein löst nicht alle Probleme, auch wenn man uns zuweilen dieses Dogma des neoliberalen Credos glaubhaft machen will (Ft 168)". "Fratelli tutti" geht auch weit über die Frage hinaus, wie eine Welt nach Corona aussieht. Vielmehr stellt die Enzyklika die Sorge um die ganzheitliche menschliche Entwicklung auf der Erde in den Raum.  Kommentar von Bundespräses Stefan-B. Eirch und Enzyklika "Fratelli tutti"]]> Arbeit kab.de Aktuelles KAB Startseite Sun, 04 Oct 2020 14:03:52 +0200 Bundespräses: Stoppt Ausverkauf der christlichen Adventskultur https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/bundespraeses-stoppt-ausverkauf-der-christlichen-adventskultur/ „Der Versuch der Landesregierung, alle vier Adventssonntage dem Konsum freizugeben, ist nicht nur ein Angriff auf die Sonntagsruhe, sondern auch auf das christliche Zusammenleben in der Adventszeit“,... Ansteckungsgefahr wird nicht entzerrt, sondern verstärkt "Corona sollten wir als Chance sehen, über bisherige Strukturen und Gewohnheiten nachzudenken, statt mit einem Weiter-So den Ausverkauf unserer Kultur und unseres Menschseins voranzutreiben", erklärt Bundespräses Eirich. Die Beschäftigten im Einzelhandel seinen in der Regel Frauen und Mütter, die schon in der normalen Vorweihnachtszeit unter Stress und Überbelastung leiden. "Mit der Freigabe der Adventssonntage sind die Beschäftigten im Einzelhandel nicht nur zusätzlichen Gefahren durch Ansteckungen des Corona-Virus ausgesetzt, sondern darüber hinaus extremen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt", betont der KAB-Bundespräses. Er erteilte damit der Begründung des NRW-Arbeitsministers, die Ansteckungsmöglichkeiten durch den Corona-Virus durch zusätzliche Einkaufstage in der Adventszeit begegnen zu können, eine deutliche Absage. "Hier wird nicht entzerrt, sondern drastisch verschärft", betonte Stefan Eirich. Auch IHK zweifelt an Sinn von Sonntagsöffnungen Enttäuscht zeigte sich der geistliche Vorstand der katholischen Arbeitnehmerbewegung deshalb auch über das Katholische Büro in NRW, das den Sonntagsöffnungen zugestimmt hat. "Kirchen verlieren immer mehr Mitglieder und gleichzeitig werden die wichtigsten Sonntage im Kirchenjahr dem Konsum geopfert", sagt Eirich. Denn auch im Handel gibt es immer mehr Zweifel, "ob weitere verkaufsoffene Sonntage letztendlich geeignet sind, die Umsatzausfälle zu kompensieren", erklärt die Kölner IHK-Geschäftsführerin Elisabeth Slapio. Die Adventszeit sollte eine Zeit der Ruhe und Erwartung sein und nicht der Mehrbelastung. Er rief die Landesregierung auf, die Freigabe der Adventssonntage zu stoppen. "Wir werden gemeinsam mit der Allianz für den freien Sonntag versuchen, juristisch den Ausverkauf des Advents aufzuhalten", erklärt Bundespräses Eirich.]]> kab.de Aktuelles KAB Arbeit Sonntagsschutz Startseite Sun, 04 Oct 2020 12:21:00 +0200 Kosten der Pandemie nicht auf dem Rücken der Versicherten abladen https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/kosten-der-pandemie-nicht-auf-dem-ruecken-der-versicherten-abladen/ Mit der Entscheidung des Bundeskabinetts zur Einhaltung der Sozialgarantie werden die gesundheitsbedingten Kosten der Corona-Pandemie zu 2/3 auf die Versicherten abgewälzt. „Die Aussage von Minister... Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA). „Jetzt werden die Beiträge der gesetzlich Versicherten für die Finanzierungslücken im Haushalt der Bundesregierung herangezogen.“ „Dieser massive Eingriff in die Selbstverwaltungsautonomie der gesetzlichen Krankenkassen sei nicht hinnehmbar.

Nach Planung der Bundesregierung wird mit einer Finanzierungslücke von 16,6 Mrd. Euro im Gesundheitssystem gerechnet. Davon wird aus Steuermitteln nur ein Anteil von fünf Milliarden Euro abgedeckt. Die wesentliche Last tragen die gesetzlich Versicherten über ihre Krankenkassen. Acht Milliarden Euro sollen aus den aus Beiträgen gebildeten Rücklagen der Krankenkassenfinanziert werden. Vorgesehen ist, dass weitere Finanzierungsbeträge durch eine Erhöhung der Zusatzbeiträge abgedeckt werden. Ursprünglich festgelegt wurde hingegen, dass nach der „Sozialgarantie“ der Gesamtbeitrag zur Sozialversicherung im Jahr 2021 nicht über 40 Prozentsteigen darf. Damit sind zukünftige gesellschaftliche Konflikte zu erwarten, da mit weiteren Ausgabensteigerungen der Krankenkassen zu rechnen ist. Es ist zu befürchten, dass diese Zusatzkosten durch Leistungskürzungen minimiert werden.

Diese Finanzierungspläne und der Eingriff in die Selbstverwaltung der Krankenkassen wird von der ACA abgelehnt. „Damit werden die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen zur Kasse gebeten und die Soziale Selbstverwaltung beschädigt“, so Hannes Kreller. Die ACA fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, wesentliche Nachbesserungen des Entwurfs vorzunehmen. Gefordert ist ein ausreichender Bundeszuschuss. Auf einen Eingriff in die Rücklagen und eine Erhöhung der Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung ist zu verzichten. Erwartet wird, dass die gesundheitlichen Kosten der Pandemie von allen Bürgerinnen und Bürgern getragen werden.

Die ACA ist ein Zusammenschluss von drei christlichen Verbänden. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands, das Kolpingwerk Deutschland und der Bundesverband der Evangelischen Arbeitnehmerorganisationen (BVEA) engagieren sich in der Sozialen Selbstverwaltung der Krankenkassen, der Berufsgenossenschaften und der Deutschen Rentenversicherung. Mandatsträger der ACA sind in den Gremien von 26 Sozialversicherungsträgern engagiert.

Kontakt:
Hannes Kreller
ACA Bundesvorsitzender
kreller.h@t-online.de
mobil: 0171 4141616 ]]>
kab.de Aktuelles KAB Startseite Mon, 28 Sep 2020 11:58:49 +0200
Europa: KAB ruft zur Teilnahme an Grundeinkommensinitiative auf https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/europa-kab-ruft-zur-teilnahme-an-grundeinkommensinitiative-auf/ „Angesichts der Auswirkungen der Pandemie-Maßnahmen wird mehr als deutlich, dass wir in Europa ein bedingungsloses Grundeinkommen benötigen“, erklärt KAB-Bundesvorsitzender Andreas... 25. September: Start der Unterschriftenaktion für ein EU-Grundeinkommen Am kommenden Freitag, dem 25. September, beginnt in der Europäischen Union die Unterschriftensammlung für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Start bedingungsloser Grundeinkommen in der gesamten EU".  In ihr wird die Europäische Kommission aufgefordert, "einen Vorschlag für bedingungslose Grundeinkommen in der gesamten EU zu machen, welche die regionalen Ungleichheiten verringern, um den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der EU zu stärken". Sie ist erfolgreich, wenn innerhalb eines Jahres mindestens eine Million EU-Wahlberechtigte unterzeichnen und gleichzeitig in mindestens sieben Ländern ein bestimmtes Quorum erreicht wird. "Wir rufen daher die Frauen und Männer in der KAB und darüber hinaus auf, die Europäische Bürgerinitiative zu unterstützen und sich für das Modell eines europäischen Grundeinkommen einzusetzen", so der KAB-Bundesvorsitzende. Der katholische Sozialverband setzt sich seit vielen Jahren für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, dass jeden Bundesbürger und jede Bundesbürgerin eine von Armut freie Existenz sichert und somit allen die Möglichkeit gibt, sich neben Erwerbsarbeit auch für Ehrenamtsarbeit sowie für Pflege-, Erziehungs- und Familienarbeit tätig zu werden. "Mit der Bürgerinitiative haben wir die Chance, dass dieses wichtige sozialpolitische Thema endlich auf die Agenda der EU-Kommission und dem EU-Parlament kommt", so Luttmer-Bensmann. https://www.ebi-grundeinkommen.de/]]> kab.de Aktuelles KAB Grundeinkommen Startseite Thu, 24 Sep 2020 09:03:03 +0200 Weltkindertag: Lieferkettengesetz schützt Kinder vor Ausbeutung https://www.kab.de/nc/service/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/weltkindertag-lieferkettengesetz-schuetzt-kinder-vor-ausbeutung/ „Wir brauchen dringend ein Lieferkettengesetz, denn in vielen unserer Verbrauchsgüter steckt Kinderarbeit. Insbesondere in den Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens schuften zahllose Kinder für... Kinderarmut in Deutschland - Kindergrundeinkommen 2,8 Millionen Kinder in Deutschland sind von Armut betroffen, so eine neue Studie. Die Corona-Krise verschärft das Problem noch, denn Eltern benachteiligter Kinder haben besonders stark mit Jobverlust und Einkommenseinbüßen zu kämpfen. "Es kann nicht sein", so Bundespräses Eirich, "dass jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut aufwächst". Deshalb fordert die KAB Deutschlands ein Kindergrundeinkommen, um allen Kindern gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen.]]> kab.de Aktuelles KAB Arbeit Startseite Fri, 18 Sep 2020 14:37:24 +0200