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            <title>KAB - Nachrichten</title>
            <link>https://www.kab.de/</link>
            <description>Nachrichten</description>
            <language>en-gb</language>
            
            <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 07:17:00 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 14:47:20 +0200</pubDate>
                        <title>Aufruf der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2026</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/aufruf-der-katholischen-arbeitnehmer-bewegung-kab-deutschlands-zum-tag-der-arbeit-am-01-mai-2026</link>
                        <description>Uns gehört die Zeit – Zeitgerechtigkeit statt Demokratiegefährdung!
Wir erleben einen Angriff auf die hart erkämpften Rechte der Arbeitnehmer:innen. Der Sozialstaat soll geschleift, die soziale Sicherheit eingeschränkt und Löhne gesenkt werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der 8-Stunden-Tag wird frontal durch die Arbeitgeber angegriffen. Das Recht auf Teilzeit soll abgeschafft werden. Der Sonntag langfristig zu einem normalen Arbeitstag degradiert werden.</p>
<p>Dazu sagen wir in aller Deutlichkeit: <strong>NEIN</strong>! Der Schutz der Arbeitszeit ist eine hart erkämpfte Errungenschaft, die wir mit allen Mitteln verteidigen werden!</p>
<p>Die Krisen können nicht dadurch überwunden werden, dass die Lasten einseitig den Arbeitnehmer:innen und den sozial Benachteiligten in unserer Gesellschaft aufgebürdet werden, während die Arbeitgeber daraus ihren Profit schlagen und mit Unterstützung der Bundesregierung erreichte Standards aufgeben wollen. Dies beschädigt grundlegend die Demokratie!</p>
<p>Dazu sagen wir in aller Deutlichkeit: <strong>NEIN</strong>!</p>
<p>Der Angriff auf die Arbeitszeit ist ein Angriff auf die Lebenszeit! Er ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die Familie und Beruf jetzt schon unter prekären Bedingungen miteinander vereinbaren müssen. Wenn Arbeitstage im Zuge der Umstellung auf eine wöchentliche Maximalarbeitszeit von 12 und mehr Stunden normal werden, führt dies zu Überlastungen, einem erhöhten Unfallrisiko, Fremdbestimmung und zum Verlust gemeinsamer Zeit. Die von der Regierung angekündigte sogenannte „Reform des Arbeitszeitgesetzes“ kommt in Wahrheit dessen Abschaffung gleich. Von nun an entscheidet die Arbeitgeberseite nach Bedarf über die tägliche Höchstarbeitszeit.</p>
<p>Die von der Regierungskoalition vorgetragene Begründung, „im Sinne der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zu handeln, ist eine Farce und eine Täuschung von Menschen, die unter der Mehrfachbelastung von Job und Sorgearbeit leiden! In Wahrheit verlieren die Arbeitnehmer:innen das Recht auf die souveräne Mitgestaltung ihrer Arbeitszeit. Die Realität individueller Lebens-gestaltungsmöglichkeiten gehört zu den Grundlagen unserer freiheitlichen Gesellschaft. Deren Beschädigung nimmt die Bundesregierung billigend in Kauf! Mehr Arbeitszeit bedeutet vor allem aber auch weniger Zeit für zivilgesellschaftliches und politisches Engagement. Auch dies gefährdet unsere Demokratie!</p>
<p>Dazu sagen wir in aller Deutlichkeit: <strong>NEIN</strong>!</p>
<p>Wir rufen alle Frauen und Männer der KAB auf, sich am 01. Mai an den Kundgebungen der Gewerkschaften zu beteiligen!</p>
<p><strong>Uns gehört die Zeit – Zeitgerechtigkeit statt Demokratiegefährdung!</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:26:08 +0200</pubDate>
                        <title>Klingbeils Agenda ohne Antwort auf die Verteilungsfrage</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/klingbeils-agenda-ohne-antwort-auf-die-verteilungsfrage</link>
                        <description>Köln, 1. April 2026: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) kritisiert die Vorschläge aus der Grundsatzrede von Lars Klingbeil (SPD) deutlich und verweist auf die aktuelle Stellungnahme ihres Bundesvorstands: Diese Reformdebatte geht in die falsche Richtung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Statt gerechter Verteilung setzt Klingbeil vor allem auf mehr Erwerbsarbeit, mehr Druck und Einschnitte bei der sozialen Absicherung. Die zentrale Frage bleibt unbeantwortet: Wer trägt die Lasten – und wer nicht?</p>
<p>„Wir erleben erneut, dass die Lasten nach unten weitergereicht werden, während große Vermögen geschont werden. Das ist sozial ungerecht und politisch brandgefährlich“, so Sarah Prenger, geschäftsführende Bundesvorsitzende der KAB.</p>
<p>Während von vielen mehr verlangt wird, bleibt unklar, welchen Beitrag große Vermögen leisten sollen. Gleichzeitig drohen Verschlechterungen bei Rente und Sozialstaat, die vor allem diejenigen treffen, die ohnehin schon viel schultern.</p>
<p>Der Bundesvorstand der KAB macht klar: Soziale Sicherheit ist die Grundlage für Zusammenhalt. Reformen dürfen nicht auf Kosten der Beschäftigten und sozial Schwächeren gehen.</p>
<p><strong>Wir sagen:</strong> Mehr Druck löst keine Krise. Was es braucht, ist mehr Gerechtigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 10:43:25 +0100</pubDate>
                        <title>Hohe Spritpreise vertiefen die Grenzen zwischen Arm und Reich –Bundespräses der KAB appelliert an die Bundesregierung</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/hohe-spritpreise-vertiefen-die-grenzen-zwischen-arm-und-reich-bundespraeses-der-kab-appelliert-an-die-bundesregierung</link>
                        <description>Köln, 19. März 2026: Die diesjährige Jahreskonferenz der vom 16. bis 18.3.2026 in Berlin tagenden Geistlichen Leitungen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) stand unter dem Motto „Grenzen erkennen, Grenzen überwinden“. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die tiefgehende Befassung mit dem Berliner Mauerbau und dessen bis heute spürbaren Folgen war Anlass, einen gründlichen Blick auf heutige soziale Spaltungen und weitere Gräben in der Hauptstadt und Deutschland zu werfen. Intensive Gespräche u.a. mit Erzbischof Heiner Koch wiesen deutlich auf die Rolle der sozialethischen Verbände und besonders der KAB für den grundlegenden Zusammenhalt unserer Gesellschaft hin.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund appelliert Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen an die Bundesregierung, die sich aufgrund der rasant ansteigenden Energiekosten vertiefenden Risse zwischen Arm und Reich wahrzunehmen und durch geeignete politische Maßnahmen gegenzusteuern. Kurzfristig schlagen die Geistlichen Leitungen eine Erhöhung der Pendlerpauschale und eine deutliche Reduzierung des Preises für das Deutschland-Ticket vor. Mittelfristig bis langfristig mahnen die Geistlichen Leitungen eine entschlossene Abkehr von der bisherigen Energiestrategie der Bundesregierung an. „Spätestens die verheerenden Folgen des Irankrieges zeigen, dass die von der schwarz-roten Koalition vollzogene Rolle-Rückwärts zu fossilen Energieträgern ein kolossaler Irrtum ist“, so Bundespräses Eirich. Es herrscht Einigkeit darüber, dass es beim Stichwort „neue Grenzen“ aber auch darum geht, durch eine wertschätzende Rhetorik das gesellschaftliche Miteinander zu würdigen und die Bemühungen aller, die die Gräben in Deutschland überwinden wollen, zu unterstützen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 11:24:05 +0100</pubDate>
                        <title>Für eine starke Zivilgesellschaft</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/fuer-eine-starke-zivilgesellschaft</link>
                        <description>Ludwigshafen, 8. März 2026: Der in Ludwigshafen tagende Bundesausschuss der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) hat sich klar für den Erhalt starker zivilgesellschaftlicher Strukturen und einer wehrhaften Demokratie ausgesprochen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Beschluss <em>„Demokratie retten! Starke zivilgesellschaftliche Strukturen und wehrhafte Demokratie erhalten!“</em> betont vor dem Hintergrund zunehmender populistischer Hetze gegen zivilgesellschaftliche Akteur:innen die Verantwortung der KAB, sich aktiv für die Verteidigung der Demokratie einzusetzen.</p>
<p>„Die katholische Soziallehre als Richtschnur unseres Handelns verlangt unseren aktiven Einsatz für Gerechtigkeit und den Erhalt unserer pluralistischen Ordnung“, erklärt Annika Triller, Mitglied des Bundesvorstands der KAB.</p>
<p>Gerechtigkeit muss spürbar sein – im Alltag der Menschen. Deshalb setzt sich die KAB entschlossen für eine starke Zivilgesellschaft und eine wehrhafte Demokratie ein. Mit ihrem Beschluss stärkt sie demokratische Beteiligung, vernetzt sich intensiver mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und demokratischen Parteien und macht das Engagement für soziale Gerechtigkeit in der Öffentlichkeit sichtbar.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 09:44:10 +0100</pubDate>
                        <title>„Krieg ist immer eine Niederlage der Menschheit!“</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/krieg-ist-immer-eine-niederlage-der-menschheit</link>
                        <description>Ludwigshafen, 8. März 2026: Der in Ludwigshafen tagende Bundesausschuss der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) verurteilt in einer aktuellen Stellungnahme den Krieg gegen den Iran:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wir, die Delegierten des Bundesausschusses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und deren Vorstand verurteilen den von den USA und Israel gegen den Iran geführten Krieg auf das Schärfste als Verstoß gegen das Völkerrecht und den erneuten Einsatz des Faustrechts. Wir wenden uns mit Entschiedenheit gegen die bewusst herbeigeführte Eskalation eines Konflikts, dessen eigentliche wirtschaftliche Begründung im Ringen um den Zugriff auf globalen Energiereserven von Tag zu Tag deutlicher wird. Für uns steht die Notwendigkeit, dass das Mullah-Regime in Teheran abgelöst werden muss, außerhalb jeglichen Zweifels. Wir lehnen aber die billigende Inkaufnahme eines Flächenbrands im Mittleren Osten und der angrenzenden Regionen ab. Die ungezählten Opfer in der Bevölkerung und die großflächige Zerstörung von ziviler Infrastruktur nach nur einer Woche Krieg belegen in aller Deutlichkeit, dass auch dieser Krieg zuerst ein Angriff auf die Schwachen und Wehrlosen ist. Wir betrachten es zudem als zynisch, eine Bevölkerung zum Aufstand aufzurufen, die zuvor bombardiert und von den Angriffen terrorisiert worden ist. Der Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran unmittelbar vor einer greifbar nahen Einigung zur Beendigung des iranischen Atom- Rüstungsprogramms belegt, dass eine diplomatische Lösung möglich gewesen wäre. Wir fordern die Regierungen der USA und Israels angesichts der verheerenden Folgen ihrer Angriffe auf, sofort an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Gleichzeitig appellieren wir an die Bundesregierung, auf eine sofortige Friedensinitiative der Europäischen Union hinzuwirken.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:07:03 +0100</pubDate>
                        <title>Friedensgebet im Dunkeln nach einer Woche Krieg im Mittleren Osten</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/friedensgebet-im-dunkeln-nach-einer-woche-krieg-im-mittleren-osten</link>
                        <description>Fragen einer lesenden KAB-Frau, Anfragen eines nachdenklichen KAB-Mannes
Seit nunmehr einer Woche bombardieren die USA und Israel mit der flankierenden Unterstützung einiger europäischer Verbündeter den Iran. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die iranischen Revolutionsgarden greifen ihrerseits das Heilige Land sowie zahlreiche Nachbarstaaten im Mittleren Osten an und drohen damit, die gesamte Region militärisch und wirtschaftlich in Schutt und Asche zu legen.</p>
<p>Hätte dieser Krieg sein müssen? Darf man/frau im sommergedörrten Wald sich eine Zigarette anzünden, weil sie es kann oder er es für richtig hält? Kontrolliert er den zu erwartenden Funkenflug genauso gut wie seine Nikotinsucht? Hat der Raucher den Flächenbrand im Griff? Die brennende Zigarette gleicht der immer gleichen Ankündigung, lediglich gezielte Luftschläge führen zu wollen und war schon vor einem Vierteljahrhundert, als die USA einen „chirurgisch sauberen Krieg“ gegen das irakische Regime führten, kaum zu glauben. Ist das Leid, das dadurch entstanden ist, anders als der Schmerz eines normalen Krieges? Und wie unterscheidet sich das Elend der Menschen in einem ordinären Waffengang vom aktuellen Krieg mit seinen gezielten „Enthauptungsschlägen“? Kann man/frau das Blutzoll dieses Krieges mit seinen vermeintlich hehren Zielen rechtfertigen? Sind die Qualen der Menschen, auf die im Iran Bomben schutzlos herabregnen, bloß Mittel zum Zweck? Bis zu welcher Größenordnung ist ein ziviler Schaden ein Kollateralschaden? Ab wie viel Toten kann man ihn nicht mehr so nennen?</p>
<p>Der Iran schießt fast wahllos Raketen und Drohnen zurück. Mit einem ersten Angriff auf die britische Militärbasis in Zypern und der „versehentlichen“ Rakete in Richtung Türkei hat der Brand auf benachbarte „Waldgebiete“ übergegriffen. Frankreich hat nach Großbritannien und Griechenland Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer verlegt. Noch einmal: hätte es diesen Krieg geben müssen? Bei den Atomgesprächen zwischen dem Iran und den USA in Genf hatte sich die iranische Delegation in letzter Minute zu weitreichenden Geständnissen bereit gezeigt, kein Uran mehr anzuhäufen im eigenen Land. Das war Teil eines vor Kurzem noch undenkbar scheinenden Angebots, das eine gute Basis hätte sein können für ein neues Atomabkommen. Haben die für die USA verhandelnden Nicht-Diplomaten Stefe Witcoff und Jared Kushner tatsächlich alles verstanden, was da vor ihnen auf dem Tisch lag? Kann man mit der zu diesem Zeitpunkt offensichtlich fast abgeschlossenen Vorbereitung zu einem seit längerem geplanten Krieg noch ehrlich verhandeln? Worin unterschieden sich dies Verhandlungen von den für die beiden Amerikaner gewohnten Finanz- und Immobiliendeals? Welche Werte spielen in diesem Kontext noch eine Rolle? An welche Rechte glauben Dealmaker?</p>
<p>Jetzt also Krieg! Ist genau definiert, was der erreichen soll? Mal sagt Donald Trump, das Regime im Iran müsse weg. Mal will er verhindern, dass der Iran eine Atomwaffe baut. Dann heißt es wieder, der Iran hätte kurz vor einem Angriff gestanden. Welche stichhaltigen Beweise gibt es dafür? So viele, will heißen so wenige, wie dafür, dass der Iran bis zuletzt an einer Atomwaffe gearbeitet hätte? &nbsp;Eines ist fraglos: man/frau darf dem iranischen Regime keinerlei Sympathie entgegenbringen. Es muss weg! Die iranische Republik hat in den 47 Jahren ihrer Existenz einen Unterdrückungsstaat aufgebaut: Zehntausende sind in den Gefängnissen verschwunden, gefoltert und getötet worden und die Menschen verarmen. Eine Mittelschicht gibt es fast nicht mehr. Auch wenn das Regime die Macht noch hat, ist klar, dass die islamische Republik gescheitert ist. Dass sich die Iranerinnen über den Tod des obersten Führers Ayatollah Alrafi Khomeini mehrheitlich gefreut haben, ist verständlich angesichts des tiefen Schmerzes, den er ihnen über Generationen hinweg zugefügt hat.</p>
<p>Wenn die USA im Iran „fertig“ seien, sagt US-Präsident Trump, solle die Bevölkerung übernehmen und die Bevölkerung stürzen. Das klingt verlockend: endlich die Unterstützung aus den USA, die auch im Land von einigen herbeigesehnt worden ist. Endlich ein Weg zur Freiheit. Doch Militärexperten bezweifeln, dass Luftschläge das Regime ablösen können. Wahrscheinlich sind auch nach dem Ende der Kampfhandlungen noch genug Regimeschergen unter Waffen. Warum sollten sie nicht erneut auf Demonstrierende schießen? Wie ernst nimmt Trump die Menschen im Iran, denen er schon im Januar Hilfe versprochen hatte? Wie viel Zynismus steckt in dem „Plan“, mit massiver militärischer Macht anzugreifen und dann an eine unbewaffnete Bevölkerung abzugeben, die erst in kurzer Zeit den Zwölf-Tage-Krieg im Juni, dann das Massaker im Januar und jetzt diesen Krieg erlebt hat? Eine Strategie ist das nicht! Es ist ohne Zweifel menschenverachtend und Ausbund einer Politik, für die Menschenleben das geringste Problem darstellen.</p>
<p>Wir wenden uns gegen jede Form von Faustrecht in der internationalen Politik und gegen ein globales Agieren, das jeden Tag neu nach Gutdünken und Eigennutz über Gut und Böse entscheidet. Wir fordern eine Stärkung der Vereinten Nationen und des Internationalen Gerichtshofs. Wir kämpfen für eine Politik, für die die Menschlichkeit die oberste Maxime bei der Lösung ihrer Konflikte darstellt.</p>
<p>Stefan-Bernhard Eirich, Bundespräses der KAB Deutschlands</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Gebets- und Fürbitttext verweisen wir auf das Friedensgebet zur Lage in Nahost von Bischöfin Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der EKD:</p>
<p><a href="https://www.ekd.de/friedensgebet-lage-in-nahost-90796.htm" target="_blank" rel="noreferrer">Zum Friedensgebet</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 11:19:30 +0100</pubDate>
                        <title>Der freie Sonntag ist eine tragende Säule der Demokratie</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/der-freie-sonntag-ist-eine-tragende-saeule-der-demokratie</link>
                        <description>Erklärung der Europäischen Bewegung Christlicher Arbeitnehmer (EBCA) zum internationalen Tag des freien Sonntags 2026</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wir, die christlichen Arbeitnehmerbewegungen aus Frankreich, Spanien, Portugal, Tschechien, der Schweiz, Italien (Südtirol), Österreich und Deutschland, warnen nachdrücklich vor einer weiteren Aushöhlung des Sonntagsschutzes. Der freie Sonntag gehört in unseren Ländern zu den tragenden Säulen der Demokratie! Zusammen mit der Versammlungs- und Meinungsfreiheit, einer voll entfalteten pluralen Zivilgesellschaft und der unbedingten Durchsetzung der Menschen- und Grundrechte ermöglicht und sichert der freie Sonntag den Bestand unserer freiheitlichen Gesellschaften. Der Sonntag als freier Tag für alle ermöglicht es unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern am besten, sich für die Politik, für Vereine und Kirche, vor allem aber auch in Form von Demonstrationen und Basisbewegungen für ihre Rechte und die Verteidigung der Demokratie zu engagieren. Insbesondere im vergangenen Jahr war zu erleben, wie der Sonntag sich für hunderttausende von Menschen, die gegen den Rechtsextremismus auf die Straßen gingen und so ein machtvolles Zeichen gegen die Gefährdung unserer demokratischen Grundkultur gesetzt haben, als demokratischer Raum erwiesen hat.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund verfolgen wir mit großer Sorge, wie die überwiegend durch Profit- und Rationalisierungsinteressen etwa im Rahmen der europäischen Richtlinie zur Wochenarbeitszeit vorangeriebene Individualisierung von Arbeitszeiten die verfügbare gemeinsame Zeitbasis für kollektives Handeln und bürgerschaftliches Engagement immer mehr einschränken. Nicht weniger gefährlich ist unseren Augen die schnell fortschreitende Total-Ökonomisierung unserer Gesellschaft, in der jede Minute als Konsum- oder Arbeitszeit betrachtet wird. Wir wehren uns gegen die Dominanz eines wirtschaftspolitischen Ansatzes, der in Bürgerinnen und Bürgern lediglich Marktteilnehmer und Kundinnen sieht. Die zugrundeliegende „Rund-um-die-Uhr-Konsummentalität“ verhindert den Austausch zwischen sozialen Milieus, Mentalitäten und Gesellschaftsgruppen. Dies führt zwangsläufig in Vereinzelung und Vereinsamung und damit nicht selten in die politische Radikalisierung.</p>
<p>Wir fordern daher die europäischen Institutionen und die Politiker unserer Länder dazu auf, den Sonntag als gemeinsamen freien Tag für alle zu stärken. In Zeiten zunehmender politischer Radikalisierung braucht eine wehrhafte Demokratie den Sonntag als gemeinsamen Regenerationsraum und gemeinsame Basis für die Verteidigung ihrer Werte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Der diesjährige Text für die gemeinsame Erklärung der EBCA stammt von der KAB Deutschlands, Autor Stefan-Bernhard Eirich.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 13:49:49 +0100</pubDate>
                        <title>KAB warnt vor Schwächung der gesetzlichen Rente - Offener Brief der KAB an die Rentenkommission</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/kab-warnt-vor-schwaechung-der-gesetzlichen-rente-offener-brief-der-kab-an-die-rentenkommission</link>
                        <description>Köln, 5. Februar 2026: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) fordert eine langfristige Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem offenen Brief an die Rentenkommission der Bundesregierung warnt die KAB vor Bestrebungen, das Rentenniveau nach 2031 abzusenken und die Alterssicherung zunehmend zu privatisieren.</p>
<p>Die gesetzliche Rente sei eine zentrale Errungenschaft des sozialen Rechtsstaates und unverzichtbar für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es brauche eine verlässliche, solidarische Finanzierung und eine Ausweitung der Rentenversicherung auf alle Erwerbstätigen.</p>
<p>Die KAB fordert, das Rentenniveau dauerhaft bei mindestens 48 Prozent zu sichern, perspektivisch anzuheben und Altersarmut nachhaltig zu bekämpfen – unter anderem durch eine garantierte Alterssicherung innerhalb der gesetzlichen Rente.</p>
<p>„Eine zukunftsfeste Rente braucht politische Verlässlichkeit und den Mut, die Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen. Wer allein auf Kürzungen und private Vorsorge setzt, riskiert soziale Brüche und mehr Altersarmut“, erklärt Stefan Wöstmann, Mitglied des Bundesvorstands und der Fachgruppe "KAB und Soziales".</p>
<p>Der vollständige offene Brief wurde von der Fachgruppe „KAB und Soziales“ erstellt und vom Bundesvorstand verabschiedet.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/Downloads_pdf/Offener-Brief_an_die_Rentenkommission_der_Bundesregierung-Februar_2026.pdf" target="_blank">Zum Offenen Brief</a></p>
<p><a href="https://www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/Fotos/Themen/rente/Die_Garantierte_Alterssicherung__GA__Das_neue__armutsfeste_Rentenmodell_der_KAB.pdf" target="_blank">Zum Rentenmodell der KAB</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 12:10:10 +0100</pubDate>
                        <title>Arbeitszeitgesetz ist unverzichtbar!</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/arbeitszeitgesetz-ist-unverzichtbar</link>
                        <description>Köln, 21. Januar 2026: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) spricht sich deutlich gegen die von Bundeskanzler Merz zu Beginn des Jahres in Spiel gebrachte Abschaffung des Arbeitszeitgesetzes aus. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheitsschutz, geregelte Arbeitszeiten und der arbeitsfreie Sonntag bilden zentrale Grundlagen einer fairen Arbeitswelt. Diese Standards dürfen nicht abgeschwächt werden. Mit Unverständnis reagiert der Bundespräses der KAB, Stefan-Bernhard Eirich, auf die Anmerkung des Kanzlers, kaum einer der Arbeitgeber würde sich an die Vorgaben des Gesetzes halten. Merz, so Eirich, ziehe damit die harten Bemühungen all jener, die für diese Vorgaben kämpfen, ins Lächerliche. Damit nicht genug: „Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt, auf das Arbeitszeitgesetz verzichten zu wollen, gefährdet er den Schutz der Beschäftigten und verstößt zugleich gegen europäisches Recht“, ergänzt der KAB-Bundespräses.</p>
<p>Das Arbeitszeitgesetz setzt die europäische Arbeitszeitrichtlinie verbindlich in nationales Recht um. Es legt Höchstarbeitszeiten, Mindestruhezeiten, Pausen und den Schutz von Sonn- und Feiertagen fest. So wird sichergestellt, dass Beschäftigte vor Überlastung geschützt werden und soziale Teilhabe möglich bleibt.</p>
<p>Die KAB betont die wichtige Rolle der Tarifparteien. Gute Arbeitsbedingungen entstehen durch Tarifverträge – aber nur, wenn ein klarer gesetzlicher Rahmen die Mindeststandards sichert. „Ohne diese gesetzlichen Schutzvorgaben geraten Beschäftigte unter Druck, besonders dort, wo Tarifbindung nicht flächendeckend besteht“, so Eirich.</p>
<p>Gerade in einer digitalisierten Arbeitswelt, in der Arbeit und Freizeit zunehmend verschwimmen, sind klare Regeln wichtiger denn je, um Gesundheit und Menschenwürde zu schützen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 10:53:15 +0100</pubDate>
                        <title>Ein wichtiger, aber viel zu leiser Zwischenruf – Das Kommissionspapier der Deutschen Bischofskonferenz zur aktuellen Sozialdebatte</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/ein-wichtiger-aber-viel-zu-leiser-zwischenruf-das-kommissionspapier-der-deutschen-bischofskonferenz-zur-aktuellen-sozialdebatte</link>
                        <description>Köln, 15. Dezember 2025: „Mit ihrem Statement ‚Zusammenhalt durch Reformen sichern. Impulse für einen gerechten und verlässlichen Sozialstaat‘ haben sich die Deutschen Bischöfe endlich in der seit Monaten von Zuspitzungen und Einseitigkeiten geprägten Sozialstaatsdebatte zu Wort gemeldet“, so Stefan Wöstmann, der im Vorstand der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung die Fachgruppe KAB und Soziales verantwortet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als bloßes Kommissionspapier sei jedoch dieser Debattenbeitrag viel zu leise, um die Position der katholischen Kirche deutlich genug zu markieren. Insbesondere der Protest gegen die grassierende populistische Diffamierung der wirklich Bedürftigen könne gar nicht laut genug vorgetragen werden. Die Bischöfe markierten mit klarer Kante den Zusammenhang zwischen der Zukunft unserer demokratischen Gesellschaft und einer gerechten Sozialpolitik, so Wöstmann. Eine der großen Stärken des Papiers sei es, dass es die in Deutschland weitverbreitete verdeckte Altersarmut anprangere und ihre Bekämpfung mit aller Dringlichkeit anmahne.</p>
<p>Im Namen der KAB begrüßt Wöstmann die Kritik der Bischöfe an den Ungerechtigkeiten des aktuellen Sozialsystems, das Menschen zusätzliche Leistungen gewähre, die diese aufgrund eigener ausreichender Mittel überhaupt nicht benötigten. In diesem Sinn einer zielgenauen Unterstützung müssten vor allem, wie von den Bischöfen angedacht, auch die Renten- und die Pflegeversicherung weiterentwickelt werden. Eine deutliche Positionierung vermisst Wöstmann bei der Finanzierung von deren Kosten. Hier bleiben die Deutschen Bischöfe leider nur im Ungefähren.</p>
<p>Dabei besteht bei der Erbschaftsteuer, der Erhöhung des Spitzensteuersatzes und der konsequenten Einbeziehung großer Vermögen der dringendste Reformbedarf. Eine reine Prioritätendebatte, wie von den Bischöfen gefordert, reiche hier, so Wöstmann, schon lange nicht mehr aus. Die KAB fordert ein solidarisches Bekenntnis aller politisch Handelnden und der Verantwortlichen in der Kirche für ihren Einsatz für Schwächere und Hilfebedürftige. Es dürfen nicht noch mehr Menschen durch das Raster fallen. Wer bei der sozial gerechten Ausgestaltung des Rentensystems A sage, der müsse auch bei dessen Finanzierung B sagen. Die KAB befasst sich seit vielen Jahren mit der Zukunft einer solidarischen und verlässlichen Rente und hat dies zuletzt in ihrer Meldung vom 4. Dezember erneut deutlich gemacht <a href="https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/kab-fordert-solidarisch-verlaessliche-renten-fuer-alle-generationen" target="_blank">(„KAB fordert solidarisch-verlässliche Renten für alle Generationen“</a>).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 08:29:52 +0100</pubDate>
                        <title>Botschaft der WBCA zum Internationalen Tag der Migranten am 18. Dezember</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/botschaft-der-wbca-zum-internationalen-tag-der-migranten-am-18-dezember</link>
                        <description>Wir werden nie aufhören, es zu wiederholen: Das aktuelle Migrationsphänomen verdeutlicht die katastrophalen Lebensbedingungen unserer Zeit, denn Migranten fliehen oft vor Ungerechtigkeit und fehlenden Entwicklungsperspektiven. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Internationale Christliche Arbeiterbewegung (WBCA) ist die Feier des Internationalen Tages der Migranten ein wichtiger Moment, der uns dazu einlädt, uns mit allen engagierten Kräften zusammenzuschließen, um unsere Gemeinschaften zu sensibilisieren und unsere politischen Entscheidungsträger auf die Ursachen der Migration aufmerksam zu machen. In diesem Jahr führen uns unsere Überlegungen nach Kolumbien, in den Dschungel von Darien, wo viele Migranten ihr Leben riskieren, um in die Vereinigten Staaten zu gelangen.&nbsp;</p>
<p>Mehr als eine halbe Million Migranten, darunter ein Viertel Kinder und Jugendliche, haben 2023 den Weg durch den Dschungel von Darién zwischen Kolumbien und Panama zurückgelegt. Menschenschmuggel und möglicher Menschenhandel, Diebstahl von Eigentum und Geld, Erpressung, sexuelle Gewalt, Ausbeutung durch illegale bewaffnete Gruppen, Zwangsrekrutierung von Mädchen, Jungen und Jugendlichen, Morde sind nur einige der Herausforderungen, denen sowohl Erwachsene als auch Minderjährige, die alle Anspruch auf den Flüchtlingsstatus haben und internationalen Schutz benötigen, während ihrer beschwerlichen Reise durch diesen dichten Grenz-Dschungel ausgesetzt sind.</p>
<p>Im Jahr 2024 wird ein Rückgang der Migration um 42 % verzeichnet, vor dem Hintergrund strengerer Einwanderungsmaßnahmen, die vom panamaischen Präsidenten umgesetzt wurden, dessen Regierung unter dem starken Druck der Vereinigten Staaten die Einwanderungskontrolle zu einer Priorität gemacht hat.</p>
<p>Die meisten Menschen, die den Dschungel durchquerten, stammten aus Venezuela, gefolgt von Ecuadorianern, Haitianern, Chinesen und Kolumbianern sowie anderen Bürgern verschiedener Länder, die alle das Ziel hatten, die Vereinigten Staaten zu erreichen.</p>
<p>Der Ombudsmann Kolumbiens fordert die neuen lokalen und regionalen Behörden auf, sich ihrer Verantwortung gegenüber dem Migrationsphänomen bewusst zu sein und für die Umsetzung ihrer Regierungsprogramme und Entwicklungspläne zu sorgen. Dies wird es ermöglichen, Leitlinien für die territorialen Einheiten im Hinblick auf die Bevölkerung in Situationen menschlicher Mobilität festzulegen. Er hebt auch die Situation minderjähriger Mädchen und Jungen hervor, die allen möglichen Risiken ausgesetzt sind, die ihre Unversehrtheit und ihr Leben gefährden.</p>
<p>In Dilexi te werden wir daran erinnert, dass „die Erfahrung der Migration die Geschichte des Volkes Gottes begleitet. Abraham bricht auf, ohne zu wissen, wohin er geht; Moses führt das Volk auf seiner Pilgerreise durch die Wüste; Maria und Josef fliehen mit dem Kind nach Ägypten. Christus selbst, der „in sein Eigentum gekommen ist, und die Seinen haben ihn nicht aufgenommen“ (Joh 1,11), lebte unter uns wie ein Fremder. Deshalb hat die Kirche in den Migranten immer eine lebendige Gegenwart des Herrn erkannt, der am Tag des Gerichts zu denen, die zu seiner Rechten stehen, sagen wird: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35).</p>
<p>Die Tradition der kirchlichen Arbeit für und mit Migranten wird fortgesetzt, und heute kommt dieser Dienst in Initiativen wie Flüchtlingsaufnahmezentren, Grenzmissionen, den Bemühungen von Caritas Internationalis und anderen Institutionen zum Ausdruck. Das zeitgenössische Lehramt bekräftigt dieses Engagement eindeutig. Papst Franziskus hat daran erinnert, dass die Mission der Kirche gegenüber Migranten und Flüchtlingen noch weiter geht, und betont, dass „die Antwort auf die Herausforderung der heutigen Migration in vier Verben zusammengefasst werden kann: aufnehmen, schützen, fördern und integrieren. Aber diese Verben gelten nicht nur für Migranten und Flüchtlinge. Sie drücken die Mission der Kirche gegenüber allen Menschen aus, die am Rande der Gesellschaft leben und die aufgenommen, geschützt, gefördert und integriert werden müssen.“ [65] Und er sagte auch: „Jeder Mensch ist ein Kind Gottes! Das Bild Christi ist in ihm eingeprägt! Es geht also darum, und dann anderen zu helfen, in Migranten und Flüchtlingen nicht nur ein Problem zu sehen, das es zu bewältigen gilt, sondern einen Bruder und eine Schwester, die es aufzunehmen, zu respektieren und zu lieben gilt, eine Gelegenheit, die uns die Vorsehung bietet, um zum Aufbau einer gerechteren Gesellschaft, einer vollendeteren Demokratie, eines solidarischeren Landes, einer brüderlicheren Welt und einer offeneren christlichen Gemeinschaft gemäß dem Evangelium beizutragen . [66] Die Kirche geht wie eine Mutter mit denen, die unterwegs sind. Wo die Welt Bedrohungen sieht, sieht sie Kinder; wo Mauern gebaut werden, baut sie Brücken. Sie weiß, dass ihre Verkündigung des Evangeliums nur dann glaubwürdig ist, wenn sie sich in Gesten der Nähe und der Aufnahme niederschlägt; und dass in jedem abgelehnten Migranten Christus selbst an die Tür der Gemeinschaft klopft.</p>
<p>Das Gleiche gilt für unsere weltweite Bewegung: Wir sind aufgefordert, solche Orte der Aufnahme und der freien Meinungsäußerung anzubieten. Hier ist das erschütternde Zeugnis von Monica, übermittelt vom MTC Kolumbien.</p>
<p>Mein Name ist Mónica, ich bin hier in Kolumbien als Flüchtling, Mutter von vier Kindern, Tochter portugiesischer Migranten, die in den 50er und 60er Jahren nach Venezuela kamen und mich adoptierten. Ich wurde in Caracas geboren, habe Lebensmittelwissenschaften und -kultur studiert und habe einen Bachelor-Abschluss.</p>
<p>Ich bin ausgewandert, weil ich als politische Gefangene inhaftiert wurde, nur weil ich anders dachte. In meiner Familie waren wir liberal, weder rechts noch links, wir glaubten an Gleichheit und Gerechtigkeit.</p>
<p>Das politische Klima wurde komplex: Sie begannen, diejenigen zu enteignen, die viel Besitz hatten. Sie enteigneten die Farm meines Vaters sowie einige Wohnungen. Von da an begannen die Verfolgungen. Mein Vater starb an einem Herzinfarkt, ein Jahr später meine Mutter.</p>
<p>Die Lage verschlimmerte sich. Ich nahm weiterhin mit Freunden und Studenten an Demonstrationen teil, wir waren der Meinung, dass man Ungerechtigkeiten sichtbar machen müsse. Infolge dieser Ereignisse durchsuchten sie mein Haus, das bereits markiert war, weil wir auf der Liste derjenigen standen, die gegen den Präsidenten unterschrieben hatten. Von da an nahmen sie uns alle unsere Rechte. Ich wurde zusammen mit einer Freundin inhaftiert. Wir wurden von acht Soldaten unter verschiedenen Umständen und zu verschiedenen Zeitpunkten unseres Lebens vergewaltigt.</p>
<p>Ich wurde 23 Tage lang im Helicoide festgehalten. Wir wurden gefoltert und mussten alle möglichen Misshandlungen erdulden. Meine Freundin starb, weil sie uns zwangen, mit einem Revolver russisches Roulette zu spielen, und einfach entschieden, wer leben und wer sterben sollte. Wir wurden in einer Zelle namens „das Grab” eingesperrt, in der man nur stehen kann, ohne etwas zu sehen, völlig nackt, und langsam zu Tode gequält wird.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie oft ich vergewaltigt wurde. Sie haben mir die Klitoris herausgerissen. Ich konnte befreit werden, weil Anwälte erfahren hatten, was mir widerfahren war. Sie brachten mich ins Krankenhaus, wo sie versuchten, meine Klitoris ohne Betäubung wiederherzustellen.</p>
<p>Mein Bruder zahlte eine exorbitante Kaution, aber unter der Bedingung, dass ich das Land verlasse. Mein Mann schaffte es, das Geld für die Reise mit den Kindern nach Kolumbien aufzutreiben. Wir begannen, über die Überfahrt nachzudenken, da ich politisch verfolgt wurde und an jedem Kontrollpunkt verhaftet werden konnte.</p>
<p>Schließlich reisten wir. Wir kamen an 33 Kontrollposten vorbei, an jedem mussten wir je nach Wachmann 2 oder 5 Dollar bezahlen. Ich reiste mit gültigen Papieren: Personalausweis, Reisepass. Ich bin mit sehr wenig Gepäck gereist, nur ein paar Taschen und Kleidung.</p>
<p>Am letzten Kontrollpunkt, in der Nähe von San Antonio an der Grenze, kamen wir gegen 3 Uhr morgens im Regen an. Ich war mit meinen Kindern und den anderen Buspassagieren dort. Sie ließen uns alle aussteigen, durchsuchten uns und suchten nach Geld. Ein General kam und fragte, ob wir die beglaubigten Papiere hätten. Niemand antwortete. Er befahl, die Koffer zu öffnen, warf all unsere Sachen weg und begann, unsere Karten und Pässe mit einer Schere zu zerschneiden. Meine 14-jährige Tochter sagte zu mir: „Sie werden uns umbringen“, und ich versuchte, sie zu beruhigen. Ich hatte Geld in Windeln und in einem Plüschtier versteckt. Sie fanden nur 50 Dollar. Wir mussten zu Fuß zur Grenze weitergehen, dreieinhalb Stunden lang im Regen, barfuß, weil sie uns auch unsere Schuhe weggenommen hatten.</p>
<p>Ich erinnere mich, dass es 6:15 Uhr war, als sie das Tor öffneten. Ich hatte noch nie so viele Menschen auf der Flucht gesehen. Die kolumbianischen Grenzsoldaten sagten: „Frauen und Kinder“, um uns Vorrang zu geben. Als ich die Brücke überquerte, sagte ein Migrationsbeamter zu mir: „Willkommen in Kolumbien“. Ich brach in Tränen aus. Aber da unsere Dokumente gestohlen worden waren, wusste ich nicht, wie es weitergehen sollte. Mein Mann hatte mir gesagt, ich müsse ein Ticket kaufen, aber dafür brauchte ich Papiere. Auch mein Telefon war gestohlen worden. Der Beamte beruhigte mich und sagte mir, die Frau, die Kaffee verkaufte, könne mir die Tickets kaufen. Ich sagte ihr, dass ich kein Geld hätte. Die Leute halfen mir, gaben mir Windeln und Sandalen. Schließlich kaufte mir die Dame das Ticket und ich fuhr nach Medellín.</p>
<p>Auf der Straße gab es noch zwei Kontrollpunkte, aber niemand fragte mich nach meinen Papieren. Wir kamen um 7:30 Uhr morgens in Medellín an. Mein Mann wartete auf mich, da mir ein Beamter sein Telefon geliehen hatte, um ihn zu benachrichtigen. Ich lebe seit acht Jahren im Stadtteil Robledo in Medellín, im selben Haus. Ich habe Arbeit, aber manchmal fällt es mir schwer, spät nach Hause zu kommen, weil ich das Bedürfnis habe, mehr Zeit mit meinen Kindern und meinem Mann zu verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>MTC DE COLOMBIE, gesammelt im Zentrum der Erinnerung</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 11:41:48 +0100</pubDate>
                        <title>KAB fordert solidarisch-verlässliche Renten für alle Generationen</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/kab-fordert-solidarisch-verlaessliche-renten-fuer-alle-generationen</link>
                        <description>Köln, 4. Dezember 2025: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) unterstützt die im Rentenpaket enthaltene Stabilisierung des Rentenniveaus und die vollständige Gleichstellung der Kindererziehungszeiten und weist die Vorwürfe mangelnder Generationengerechtigkeit entschieden zurück. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Da die Maßnahmen vollständig steuerfinanziert sind, warnt die KAB vor „simplen Schuldzuweisungen“, die Jung und Alt gegeneinander ausspielen. Gleichzeitig fordert sie langfristige Sicherheit beim Rentenniveau sowie wirksame Maßnahmen gegen zunehmende Altersarmut.</p>
<p>„Generationengerechtigkeit bedeutet für uns, dass sowohl junge Menschen als auch heutige Rentner:innen auf eine solidarische und verlässliche Alterssicherung vertrauen können. Es geht nicht um ein Gegeneinander der Generationen, sondern darum, Verantwortung gemeinsam zu tragen und niemanden zurückzulassen“, so Conni Schermer, Bundesvorsitzende der Christlichen Arbeiterjugend Deutschlands (CAJ).</p>
<p>Die KAB sieht in den geplanten Reformen einen ersten notwendigen Einstieg in eine umfassendere Erneuerung der Alterssicherung. Entscheidend sei, das Rentenniveau von 48 Prozent über 2031 hinaus zu sichern, damit sowohl heutige Erwerbstätige als auch künftige Rentner:innen auf eine stabile gesetzliche Rente vertrauen können. Zugleich ist die „Aktivrente“ sehr kritisch zu bewerten. Von der hohen Steuerbefreiung profitieren insbesondere besserverdienende Rentner:innen. Soziale Ungleichheit im Alter wird dadurch verschärft.</p>
<p>Die KAB warnt davor, notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen als reine Kürzungs- oder Schulddebatten zu führen. Die gesetzliche Rentenversicherung sei eine zentrale Errungenschaft des Sozialstaats und müsse auch künftig das Fundament der Alterssicherung bleiben.</p>
<p>„Wir dürfen nicht zulassen, dass die notwendige Rentenreform auf ein reines Kürzungsprogramm reduziert wird. Eine starke gesetzliche Rentenversicherung ist ein Kernpfeiler unseres Sozialstaats – und wir werden uns dafür einsetzen, dass sie solidarisch finanziert und für alle dauerhaft sicher bleibt“, so Oliver Bühl, Mitglied des Bundesvorstands der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). „Auch die Aktivrente ist aus Sicht der KAB keine Rentenpolitik, sondern reine Arbeitsmarktpolitik.“</p>
<p>Für eine langfristige und zukunftsfähige Reform soll eine Rentenkommission, die Ende 2025 eingesetzt wird, konkrete Vorschläge erarbeiten. Dringenden Handlungsbedarf sieht die KAB vor allem bei der wachsenden Zahl von Rentner:innen mit geringen Altersbezügen. Das Rentenmodell der KAB sieht deshalb eine garantierte Alterssicherung innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung vor, die Altersarmut verhindert und eine würdevolle Existenz im Alter gewährleistet. Zudem fordert die KAB eine solidarische Finanzierung der Rentenversicherung. Mittelfristig müssen alle Erwerbstätigen einzahlen – einschließlich geringfügig Beschäftigter, Selbstständiger, Politiker:innen sowie perspektivisch auch Beamt:innen. Ergänzend sollen weitere Einkommensarten zur Finanzierung einer solidarischen Rente herangezogen werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:10:08 +0100</pubDate>
                        <title>Black Friday 2025: KAB fordert faire Arbeitsbedingungen für Paketzusteller:innen </title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/black-friday-2025-kab-fordert-faire-arbeitsbedingungen-fuer-paketzustellerinnen</link>
                        <description>Köln, 27. November 2025: Zum diesjährigen Black Friday am 28. November erinnert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) daran, dass der Erfolg des Onlinehandels maßgeblich auf der Arbeit von Paketzusteller:innen beruht. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in der Aktionswoche rund um den Black Friday steigen Belastung und Zeitdruck deutlich.</p>
<p>Viele der bereits in der Kampagne Aktion FAIRES Paket von der KAB aufgezeigten Probleme – Subunternehmerketten, hoher Zeitdruck und fehlende Kontrollen – bestehen weiterhin. Die Kampagne hat gezeigt, dass diese Missstände uns alle betreffen und dringend gelöst werden müssen. Die KAB bleibt deshalb engagiert bei diesem Thema, kämpft für faire Arbeitsbedingungen und ruft dazu auf, dass diese Probleme nicht aus dem Blick geraten. Besonders die gängigen Werkvertragsstrukturen halten diese Missstände am Laufen. Deshalb macht die KAB deutlich:</p>
<p>Paketzusteller:innen brauchen echten Schutz. Werkverträge dürfen nicht länger das Schlupfloch für Ausbeutung sein! Als Motor der Ausbeutung gehören sie endlich abgeschafft.</p>
<p>Gleichzeitig begrüßt die KAB die dauerhafte Verlängerung des Paketboten-Schutz-Gesetzes im Oktober 2025 durch den Bundestag:<br> „Die Entfristung ist ein starkes Zeichen, darf aber nur ein erster Schritt sein. Entscheidend ist, dass Kontrollen ausgeweitet werden, damit Arbeitsrecht auch wirklich durchgesetzt wird“, betonen Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich und Bundesvorsitzende Sarah Prenger.</p>
<p>Die KAB fordert deshalb, die Umsetzung des Gesetzes eng zu begleiten und Verstöße konsequent zu ahnden. Verbraucher:innen ruft sie zu bewusstem Konsum auf: Jede informierte Entscheidung trägt dazu bei, faire Arbeitsbedingungen zu stärken.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 15:41:15 +0100</pubDate>
                        <title>Menschenrechte brauchen Stärke: KAB kritisiert EU-Abschwächung des Lieferkettengesetzes</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/menschenrechte-brauchen-staerke-kab-kritisiert-eu-abschwaechung-des-lieferkettengesetzes</link>
                        <description>Köln: 14. November 2025: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) zeigt sich über den gestrigen EU-Beschluss zu den Sorgfaltspflichten in den Lieferketten enttäuscht. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="ep-wysiwigparagraph">Im Gegensatz zum Beschluss des KAB-Bundesausschusses vom 8. November 2025 „Für ein wirksames Lieferkettengesetz! – Umweltschutz, Menschen- und Arbeitnehmerrechte stärken“ findet mit dem EU-Beschluss eine deutliche Verwässerung des so genannten europäischen Lieferkettengesetzes statt. Der KAB-Beschluss fordert verstärkte Transparenz, Pflichten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, gerechte Löhne und wirksame Sanktionen. Sarah Prenger, Bundesvorsitzende der KAB, betont: „Alle Unternehmen tragen Verantwortung entsprechend ihrer Einflussmöglichkeiten. Von vornherein nur noch&nbsp;sehr große Unternehmen zu menschenrechtlicher Sorgfalt zu verpflichten, ist ignorant gegenüber den Handlungsmöglichkeiten aller Unternehmen. Zudem ist es ignorant gegenüber dem Schutz der Menschenrechte weltweit.“</p>
<p class="ep-wysiwigparagraph">Insgesamt hat das europäische Parlament mit seinem Abstimmungsverhalten eine großartige Chance vertan: Die Chance, dass es in dieser Weltwirtschaft nicht nur um kurzfristige, monetäre Gewinne geht. Die Chance, dass die Sorge um Menschenrechte und Nachhaltigkeit nicht zum Wettbewerbs-Nachteil werden. Das Gesetzesverfahren soll<strong> </strong>bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die KAB appelliert an alle Entscheidungsträger:innen, diese Chance nicht ungenutzt zu lassen.<strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beschluss der KAB ist <a href="https://www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/news/Lieferkettengesetz.pdf" target="_blank">hier </a>abrufbar.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 15:38:17 +0100</pubDate>
                        <title>KAB Deutschlands unterstützt Vorstoß zur Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/kab-deutschlands-unterstuetzt-vorstoss-zur-abschaffung-der-geringfuegigen-beschaeftigung</link>
                        <description>„Arbeitnehmergruppe der Union auf dem richtigen Weg“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Köln, 14. November 2025: Die Forderung des Sprechers der Arbeitnehmergruppe der Bundestagsfraktion der Union, Stefan Nacke, die geringfügige Beschäftigung abzuschaffen, findet die vollumfängliche Unterstützung durch den Bundesvorstand der KAB Deutschlands: „Angesichts der Tatsache, dass gerade 20,6% der geringfügig Beschäftigten die Option einer Rentenbeitragszahlung nutzt, ist eine Abschaffung überfällig. Alle Änderungen, die die soziale Absicherung dieser Personen verbessern sollten, sind gescheitert.“ betont Stefan Wöstmann, Mitglieds des Bundesvorstands der KAB. Der Wunsch, mehr Netto vom Brutto zu erhalten, sei kurzsichtig und stelle einen weiteren Schritt in Richtung Altersarmut dar.</p>
<p>Die Minijobs wurden bei ihrer Einführung – wie zahlreiche andere als prekär zu bezeichnende Arbeitsverhältnisse – als Option zum Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt bezeichnet. Bei derzeit 6,6 Millionen Beschäftigungsverhältnissen hat sich dieses Versprechen als falsch herausgestellt.&nbsp; Die Betroffenen bleiben in diesen prekären Jobs hängen, da haben auch die Veränderungen in Richtung Midijobs nichts geändert. Im Gegenteil: Gerade der Aufbau der Beiträge zur Sozialversicherung trägt dazu bei, dass Stunden gekürzt werden.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund erinnert die KAB an ihre schon 2022 erhobene Forderung, geringfügige Beschäftigungen grundsätzlich ab dem ersten verdienten Euro vollständig sozialversicherungspflichtig zu machen. Die Beitragspflicht soll dabei zunächst vollständig beim Arbeitgeber liegen und erst mit steigendem Einkommen schrittweise zu einer paritätischen Finanzierung übergehen.</p>
<p>Auch die Tatsache, dass zahlreiche Beschäftigte neben ihrer Berufstätigkeit noch einen Minijob ausüben, wirft ein zweifelhaftes Licht auf die Entlohnung in den meisten Betrieben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 09:07:29 +0100</pubDate>
                        <title>Ehemaliger Mitarbeiter im kirchlichen Dienst steht unter dem Vorwurf sexualisierter Gewalt</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/ehemaliger-mitarbeiter-im-kirchlichen-dienst-steht-unter-dem-vorwurf-sexualisierter-gewalt</link>
                        <description>Gemeinsame Pressemitteilung der Redemptoristen-Provinz St. Clemens, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) und des Heinrich-Lübke-Hauses </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Günne/Köln/Wittem (NL), 10. November 2025: Die Redemptoristen-Provinz St. Clemens, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) sowie das Heinrich-Lübke-Haus informieren darüber, dass gegen ein verstorbenes Mitglied des Ordens der Redemptoristen Vorwürfe über sexualisierte Gewalt erhoben wurden. Das Ordensmitglied war im Rahmen eines Gestellungsvertrags im Heinrich-Lübke-Haus der KAB in Günne und im Erzbistum Paderborn von 2000 bis 2018 tätig.</p>
<p>Nach aktuellem Kenntnisstand beziehen sich die Tatvorwürfe auf einen Zeitraum vor der Tätigkeit des Beschuldigten im Erzbistum Paderborn und im Heinrich-Lübke-Haus der KAB. Es liegen zwei weitere Hinweise auf mindestens grenzüberschreitendes Verhalten während der Tätigkeit im Heinrich-Lübke-Haus vor.</p>
<p>Die Letztverantwortung für den Einsatz und die Dienstaufsicht dieser Person lagen bei der Ordensprovinz. Gegenüber dem Erzbistum Paderborn, der KAB und dem Heinrich-Lübke-Haus wurden die gegen den Ordenspriester erhobenen Vorwürfe zu seinen Lebzeiten nicht bekannt gemacht.</p>
<p>Das Erzbistum Paderborn und das Heinrich-Lübke-Haus sind im Zuge der aktuellen Aufarbeitung über die erhobenen Vorwürfe informiert worden, mit der Auflage Klarnamen &nbsp;aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zu veröffentlichen.</p>
<p>Allen beteiligten Institutionen ist angesichts dieser Meldung wichtig zu betonen:</p>
<p>Sexualisierte Gewalt wird in keiner Form toleriert.</p>
<p>Sie betonen die gemeinsame Verantwortung, mögliche Betroffene ‎bestmöglich zu unterstützen, die eigenen Strukturen zu überprüfen, sowie die erhobenen Vorwürfe aufzuklären. Hierzu bitten die beteiligten Institutionen, sich bei den Kontaktstellen zu melden.</p>
<p>Die Meldungen können im Einvernehmen der beteiligten Institutionen vertraulich bei folgenden Anlauf- und Kontaktstellen erfolgen:</p>
<p><strong>Beauftragte unabhängige Ansprechpersonen der Provinz St. Clemens der Redemptoristen:</strong></p>
<p>Martin van Ditzhuyzen</p>
<p>02153-1397123</p>
<p>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+nweAwe.pshbojtbujpotcfsbuvoh/ef" data-mailto-vector="1">mvd@vd-organisationsberatung.de</a></p>
<p><a href="http://www.vd-organisationsberatung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.vd-organisationsberatung.de</a></p>
<p>und</p>
<p>Marie- Therese Wirtz-Doerr</p>
<p>Telefon: 01515 4381 337</p>
<p>E-Mail: <a href="#" title="wirtz-doerr@web.de" data-mailto-token="nbjmup+xjsua.epfssAxfc/ef" data-mailto-vector="1">wirtz-doerr@web.de&nbsp;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beauftragte unabhängige Ansprechperson und Intervention des Erzbistum Paderborn</strong></p>
<p>Gabriela Joepen</p>
<p>0160-702 41 65</p>
<p><a href="#" data-mailto-token="nbjmup+hbcsjfmb/kpfqfoAbq.qbefscpso/ef" data-mailto-vector="1">gabriela.joepen@ap-paderborn.de</a><br> &nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Martin Rehborn</p>
<p>0170- 844 50 99 <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+njttcsbvditcfbvgusbhufsAsficpso/dpn" data-mailto-vector="1">missbrauchsbeauftragter@rehborn.com</a><br> &nbsp;</p>
<p><strong>Interventionsbeauftragter:</strong><br> Thomas Wendland | 05251 - 125 1701 | <a href="#" data-mailto-token="nbjmup+uipnbt/xfoemboeAfsacjtuvn.qbefscpso/ef" data-mailto-vector="1">thomas.wendland@erzbistum-paderborn.de</a><br> &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 10:54:36 +0100</pubDate>
                        <title>1 Cent für Menschlichkeit – KAB fordert sogenannte Sozialmaut für bessere Bedingungen im LKW-Verkehr</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/1-cent-fuer-menschlichkeit-kab-fordert-sogenannte-sozialmaut-fuer-bessere-bedingungen-im-lkw-verkehr</link>
                        <description>Wiesbaden, 9. November 2025: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) macht sich stark für mehr Menschlichkeit auf unseren Straßen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Beim Bundesausschuss am Wochenende in Wiesbaden sprach sich die KAB für die Einführung einer sogenannten Sozialmaut aus.</p>
<p>Die KAB unterstützt damit die Forderungen des Vereins „Sozialmaut“ sowie der Gewerkschaft ver.di und des DGB, dass Transportunternehmen für jeden gefahrenen LKW-Kilometer einen Cent zusätzlich zahlen. Dieses Geld soll in kostenlose Sanitäranlagen, Trinkwasserversorgung, Sozialräume, günstige Mahlzeiten und medizinische Hilfe an Raststätten fließen. Viele Fahrer:innen leben monatelang in ihren LKWs – oft ohne soziale Absicherung oder Zugang zu elementaren Dingen wie Wasser und Hygiene. Die Sozialmaut soll das ändern.</p>
<p>„Wer unser Land versorgt, sollte an Raststätten nicht vergessen werden. Menschenwürde endet nicht am Parkplatz. Die Sozialmaut ist ein kleiner Beitrag, der aber einen wichtigen Schritt hin zu fairen Arbeitsbedingungen darstellt,“ betont Oliver Bühl, Bundesvorstand der KAB.</p>
<p>Unabhängig von diesem Beschluss engagieren sich KAB-Diözesanverbände seit Jahren mit regionalen Aktionen wie „Nikolaus im Fahrerhaus“, um LKW-Fahrer:innen direkt vor Ort zu unterstützen. Für die KAB ist klar: Wo gearbeitet wird, muss auch Menschenwürde gelten – auf den Straßen ebenso wie in den Betrieben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 08 Nov 2025 16:19:40 +0100</pubDate>
                        <title>Unternehmen müssen Verantwortung für Menschenrechte übernehmen!</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/unternehmen-muessen-verantwortung-fuer-menschenrechte-uebernehmen</link>
                        <description>Wiesbaden, 8. November 2025: Die Katholische Arbeitnehmer- Bewegung Deutschlands (KAB) fordert auf ihrem am 8./9. November in Wiesbaden tagenden Bundesausschuss </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>von der Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene für ein starkes Lieferkettengesetz einzusetzen und dessen Umsetzung in Deutschland konsequent zu kontrollieren.</p>
<p>„Grundsätzlich ist klar: Unternehmen tragen Verantwortung zur Sicherung der Menschenrechte entlang ihrer gesamten Handelsbeziehungen“, betont Sarah Prenger, Bundesvorsitzende der KAB. Diese Verantwortung sei kein Ersatz staatlicher Aufgaben und keine unnütze Bürokratie – im Gegenteil: Klare gesetzliche Regeln erleichtern es Unternehmen, ihrer Pflicht nachzukommen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 08 Nov 2025 15:30:55 +0100</pubDate>
                        <title>„Gerecht FAIR teilen“ – Katholische Arbeitnehmer-Bewegung fordert entschlossene sozial-ökologische Transformation</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/gerecht-fair-teilen-katholische-arbeitnehmer-bewegung-fordert-entschlossene-sozial-oekologische-transformation</link>
                        <description>Wiesbaden, 8. November 2025: Zehn Jahre nach der Enzyklika Laudato Si’ setzt der Verband mit dem Beschluss „Gerecht FAIR teilen“ ein deutliches Zeichen für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der am 8./9. November 2025 tagende Bundesausschuss fasste den Rahmenbeschluss mit dem Ziel die sozial-ökologische Transformation aktiv mitzugestalten – auf Basis der katholischen Soziallehre und im Bewusstsein der globalen Verantwortung. Mit Leben soll der Beschluss bereits in den nächsten Monaten durch Aktionen, Kampagnen und Bildungsarbeit gefüllt werden.</p>
<p>„Es sollte längst klar sein, dass Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft nicht getrennt voneinander betrachtet werden können“, so Dr. Timo Freudenberger vom Bundesvorstand der KAB. „Leider zeigen politische Entscheidungen der letzten Jahre, vor allem aber aktuelle Weichenstellungen der schwarz-roten Koalition, dass wir uns eher von dieser Erkenntnis entfernen. Wir wollen dagegenhalten – mit Aktionen und Kampagnen, die auf Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit beruhen.“ Aktuelle Analysen zeigen, wie dringend dieser Einsatz ist: Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz warnte anlässlich des kürzlich erschienen Ungleichheitsbericht (G20 Extraordinary Committee of Independent Experts on Global Inequality) vor einem „globalen Notstand durch Ungleichheit“ und fordert entschlossene Maßnahmen gegen die wachsende soziale Spaltung.</p>
<p>Der Beschluss Gerecht FAIR teilen greift diese Warnung auf und formuliert konkrete Ansatzpunkte aus Verbandsperspektive. Die zentralen Handlungsfelder, die als Grundlage für Diskussion, politische Arbeit und gesellschaftliches Engagement dienen sollen:<br> Lebensstile sollen nachhaltig ausgerichtet, solidarische Wirtschaftsmodelle gestärkt, Mitbestimmung gefördert und soziale Sicherungssysteme zukunftsfähig gestaltet werden. Dabei soll auch der Einsatz von sogenannter KI hinsichtlich des Gemeinwohles und der Fokussierung auf den Menschen und seiner Würde betrachtet werden. Ziel ist ein verantwortungsvolles Handeln, das Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit vereint<br> <br> Der Verband bekräftigt seine Verpflichtung, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung zusammenzudenken und setzt ein deutliches Signal: Für eine gerechtere Welt braucht es Haltung, Solidarität und den Mut zur Veränderung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Christliche Solidarität als Auftrag unserer Zeit</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/christliche-solidaritaet-als-auftrag-unserer-zeit</link>
                        <description>KAB zum Weltmissionssonntag 2025 – „Missionare der Hoffnung unter den Völkern“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Köln, 24. Oktober 2025: Anlässlich des diesjährigen Weltmissionssonntags am 26. Oktober 2025 unter dem Leitwort „Missionare der Hoffnung unter den Völkern“ stellt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) fest: Hoffnung lebt da, wo Menschen füreinander einstehen – über Kontinente hinweg.</p>
<p><em>Das Weltnotwerk der KAB: Missionare der Hoffnung durch solidarisches Handeln</em></p>
<p>Mit ihrer internationalen Solidaritätsaktion, dem Weltnotwerk, setzt die KAB diese Hoffnung seit Jahrzehnten in die Tat um. Dort, wo Armut, Ausbeutung oder Perspektivlosigkeit den Alltag prägen, ist das Weltnotwerk ein Partner für konkrete Solidarität – und für Arbeit in Würde.</p>
<p>Als Sozialverband mit christlichen Wurzeln engagiert sich die KAB für die ganzheitliche Befähigung von arbeitenden Menschen. Das Weltnotwerk fördert Projekte, die Aus- und Weiterbildung, den Aufbau von Genossenschaften sowie den Schutz von Arbeitnehmerrechten zum Ziel haben.</p>
<p>„Hausangestellte in Tansania leisten jeden Tag wertvolle Arbeit – und doch bleiben ihre Rechte oft unbeachtet. Zu oft führt fehlende Anerkennung zu Ausbeutung und Ungerechtigkeit. Gemeinsam mit der CWM Tansania und ihren KAB-Partnern setzen wir uns dafür ein, dass Hausangestellte gesehen, gehört und gesetzlich geschützt werden,“ erklärt Hildegard Lülsdorf, Vorsitzende des Weltnotwerks.</p>
<p><em>Glaubenszeugnis durch gerechte Arbeit</em></p>
<p>Die KAB versteht ihre internationale Arbeit auch als zeitgemäße Form der Glaubensverkündigung. Sie ist überzeugt: Wer sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und Teilhabe einsetzt, lebt das Evangelium im Alltag. Der Weltmissionssonntag ist eine Einladung zur gelebten Hoffnung, deshalb rufen die KAB und das Weltnotwerk gemeinsam dazu auf, Hoffnung nicht nur zu verkünden, sondern zu leben – als Kirche in der Welt und als Gemeinschaft in Solidarität.<br> &nbsp;</p>
<p><em>Mehr Informationen zur Arbeit der KAB und des Weltnotwerks unter</em></p>
<p><a href="http://www.kab.de" target="_blank">www.kab.de</a> und <a href="http://www.weltnotwerk.org" target="_blank">www.weltnotwerk.org</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Katholische Arbeitnehmer- Bewegung ist ein katholischer Berufs- und Sozialverband, der sich seit über 175 Jahren für eine lebenswerte Arbeits- und Berufswelt einsetzt. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit positioniert sie sich politisch, beteiligt sich an öffentlichen Debatten und setzt Impulse zur aktiven Gestaltung der Zukunft.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 14:04:37 +0200</pubDate>
                        <title>„Gerechtigkeit statt Sündenbockdebatten!“</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/gerechtigkeit-statt-suendenbockdebatten</link>
                        <description>KAB Deutschlands zum Welttag zur Überwindung der Armut am 17. Oktober</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Köln, 16. Oktober 2025: Anlässlich des Welttags zur Überwindung der Armut warnt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) vor einer gefährlichen Verschärfung der sozialen Debatte in Deutschland. Die aktuelle Diskussion um das Bürgergeld ist aus Sicht der KAB von Vorurteilen, gesellschaftlicher Spaltung und politischem Kalkül geprägt – statt sich an den realen Lebenslagen armer Menschen zu orientieren.</p>
<p>„Diese Debatte wird auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen. Sie stigmatisiert Menschen, die häufig unverschuldet in Armut geraten sind und ohnehin unter Scham und Ausgrenzung leiden“, erklärt Stefan Wöstmann, ehrenamtlicher Bundesvorstand der KAB.</p>
<p><strong>Klare Forderungen für eine soziale und gerechte Politik</strong></p>
<p>Die KAB fordert eine armutsfeste Weiterentwicklung des Bürgergelds – angepasst an reale Lebenshaltungskosten. Notwendig sind außerdem:</p><ul> 	<li>die Einführung einer wirksamen Kindergrundsicherung,</li> 	<li>eine Rentenpolitik, die eine armutsfeste Grundsicherung garantiert,</li> 	<li>sowie insgesamt eine Sozialpolitik, die Betroffene ernst nimmt und Armut wirksam bekämpft.</li> </ul><p>„Es geht um echte Gerechtigkeit – nicht um Schuldzuweisungen. Die derzeitige Debatte ist ein Armutszeugnis für die politische Kultur unseres Landes, nicht für die Menschen, die unter diesen Bedingungen leben“, betont Uwe Temme aus der Fachgruppe Soziales, die den Bundesvorstand inhaltlich unterstützt.</p>
<p><strong>KAB ruft zum gesellschaftlichen Umdenken auf</strong></p>
<p>Die KAB setzt sich deutschlandweit für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und ein christlich geprägtes Miteinander in der Arbeitswelt ein. Sie bezieht sich dabei auf das kürzlich veröffentlichte Lehrschreiben <strong>„</strong>Dilexi te“ von Papst Leo XIV., der die Armutsbekämpfung als globales Ziel begrüßt und gleichzeitig vor der „Diktatur einer Wirtschaft, die tötet“ sowie einer „Wegwerfkultur“, die menschliches Leid gleichgültig hinnimmt, warnt. Armutsspiralen dürfen in Deutschland nicht zur Normalität werden. Deshalb muss die Bundesregierung entschlossen gegen Armut vorgehen – sowohl im Inland als auch international, so die KAB Deutschlands.</p>
<p><strong>Armut sichtbar machen – Betroffene ernst nehmen</strong></p>
<p>Zum Welttag zur Überwindung der Armut ruft die KAB ihre Mitglieder und alle gesellschaftlichen Gruppen dazu auf, aktiv gegen soziale Spaltung einzutreten. Armut darf nicht verschwiegen werden – sie muss sichtbar gemacht und benannt werden: Wer Armut bekämpfen will, muss auf die Menschen hören, die in Armut leben.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 11:47:23 +0200</pubDate>
                        <title>Diese Wirtschaft bleibt weiterhin tödlich</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/diese-wirtschaft-bleibt-weiterhin-toedlich</link>
                        <description>Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung würdigt das erste Lehrschreiben von Papst Leo</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Köln, 10. Oktober 2025: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung begrüßt die Apostolische Exhortation Papst Leos „Dilexi te“ als großartigen Impuls für den Kampf gegen extreme soziale Ungleichheit und die damit einhergehende weltweite Ausgrenzung hunderter Millionen von Armut betroffener Menschen. Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich unterstreicht, dass Papst Leo XIV. mit seinem Schreiben und in der Verurteilung des herrschenden kapitalistischen Wirtschaftssystems ganz auf der Linie seines Vorgängers bleibe. Leo stelle klar heraus, dass der unermessliche Reichtum einiger Weniger mit der global grassierenden Armut, mit dem Hunger und Elend eines Gutteils der Menschheit finanziert werde.</p>
<p>Eirich betont, dass der Papst versuche, die Armut nicht nur in ihren materiellen, sondern auch in ihren gesellschaftlichen und kulturellen Facetten und Auswirkungen zu beschreiben. Es sei ermutigend, so der Bundespräses, dass sich Leo allen (auch christlichen) Versuchen entgegenstelle, den aktuellen Zustand zu rechtfertigen und mit vagen marktwirtschaftlichen Hoffnungen zu vertrösten. Es sei ganz im Sinne der KAB, die Würde eines jeden Menschen jetzt und nicht erst morgen zu respektieren und zu verteidigen. Zwar stehe das Schreiben als „Apostolische Exhortation“ mit Blick auf seine Verbindlichkeit eine Stufe unterhalb einer Enzyklika, dennoch wünscht der Bundespräses „Dilexi te“ die gleiche Aufnahme wie „Evangelii Gaudium“, dem ersten Rundschreiben seines Vorgängers Papst Franziskus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 11:13:47 +0200</pubDate>
                        <title>Arbeitsrechte konsequent verteidigen!</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/arbeitsrechte-konsequent-verteidigen</link>
                        <description>Köln, 2.10.2025: Zum Welttag der menschenwürdigen Arbeit fordert der Bundesvorstand der KAB Deutschlands das sofortige Ende der Angriffe auf internationale Arbeitsnormen, wie sie durch die ILO formuliert wurden, und Gewerkschaftsrechte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Text">Aus Sicht der KAB müssen die Standards im Arbeitsrecht, insbesondere der Schutz von Kindern und Frauen in der Arbeitswelt weiter ausgebaut und das europäische Lieferkettengesetz gesichert werden. Auch deshalb gilt es, die Rolle und den Stand der Gewerkschaften und NGOs zu stärken und zu schützen.</p>
<p class="Text">Demokratie darf nicht vor den Toren der Betriebe Halt machen, daher fordern wir echte Wirtschaftsdemokratie konsequent einzuführen und so demokratische Teilhabe in und an der Gesellschaft weiter auszubauen.</p>
<p class="Text">Wer den Sozialstaat angreift, greift die Demokratie an!</p>
<p class="Text">Soziale Absicherung und Beseitigung von ungleicher Verteilung müssen gesamtgesellschaftlich gelöst werden. Nur wo Teilhabe, Absicherung und Mitbestimmung zusammengehen, stärken und leben wir Gemeinwohl und damit die Grundfesten unserer Demokratie.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 10:51:48 +0200</pubDate>
                        <title>Botschaft zum Welttag für menschenwürdige Arbeit 2025 der WBCA</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/botschaft-zum-welttag-fuer-menschenwuerdige-arbeit-2025-der-wbca</link>
                        <description>Der Welttag für menschenwürdige Arbeit ist ein Tag, an dem der Kämpfe und Errungenschaften der Arbeiterbewegung und der Arbeiter:innen weltweit gedacht wird. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Tag wird der historische Kampf für faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit gewürdigt.</p>
<p>Jedes WMCW-Mitglied hat eigene arbeitsrechtliche Probleme, die sich aus der jeweiligen kulturellen, geografischen, politischen und wirtschaftlichen Situation ergeben. Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit 2025 teilt die Bewegung in Singapur die Realität in ihrem Land mit.</p>
<p>In Singapur scheint die Arbeit stark durch Gesetze reguliert zu sein, die beispielsweise Überstundenbegrenzungen, Kranken-, Jahres- und Elternurlaub vorschreiben. Kürzlich wurden Maßnahmen ergriffen, um zumindest den Schutz vor Arbeitsunfällen für „Gig”-Arbeiter:innen von Online-Fahrzeugverleihplattformen zu gewährleisten. Aber das seit langem gepredigte Mantra des „Tripartismus”, bleibt in Bezug auf menschenwürdige Arbeit bestenfalls ambivalent, da es in Wirklichkeit die Vereinnahmung von Gewerkschaften rechtfertigt. Singapurische Arbeiter:innen arbeiten täglich viele Stunden. Ständige Verfügbarkeit ist Teil der Erwartungen der Arbeitskultur. Diese Bedingungen sind für Hausangestellte und Handarbeiter:innen, die überwiegend Migrationserfahrung haben, noch schlechter. Von Hausangestellten, die als Dreh- und Angelpunkt der Pflegewirtschaft dienen, wird in der Regel erwartet, dass sie täglich etwa 18 Stunden im Dienst sind.</p>
<p>Ebenso sind für Arbeitskräfte im Baugewerbe, in Werften und in der Fertigung Arbeitszeiten von 12 bis 14 Stunden pro Tag an 6 Tagen in der Woche üblich. In extremeren Fällen arbeiten einige rund um die Uhr in aufeinanderfolgenden Doppel- oder Dreifachschichten. Für Wanderarbeiter:innen sind die gesetzlichen Überstundenbegrenzungen seit vielen Jahren irrelevant. Einige Fahrer:innen schlafen in ihren Fahrzeugen, andere Arbeiter:innen an ihren Arbeitsplätzen, um Reisezeit zu sparen.</p>
<p>Die Hauptursache für die Bereitschaft, solche extremen Arbeitszeiten zu akzeptieren, ist der Druck, der durch niedrige Löhne und mangelnde Arbeitsplatzsicherheit entsteht. In Singapur gibt es keinen Mindestlohn, und die Mindestrichtlinien gelten nicht für Wanderarbeit. Grundlöhne von etwa 300 US-Dollar sind in einer Stadt, in der die Lebenshaltungskosten zu den höchsten der Welt gehören, nach wie vor üblich. Solch niedrige Löhne zwingen die Arbeiter:innen praktisch dazu, extreme Arbeitszeiten zu akzeptieren, um Überstunden zu verdienen.</p>
<p>Es liegt auf der Hand, dass solche Arbeitsbedingungen auch die Sicherheit gefährden. Lippenbekenntnisse zu angemessenen Ruhezeiten werden abgegeben, aber nie durchgesetzt. Andererseits werden die strukturellen Ursachen und die tief verwurzelte Praxis unmenschlich langer Arbeitszeiten nicht einmal offiziell anerkannt. Unfälle mit Fahrer:innen schwerer Fahrzeuge, von denen viele Migrationshintergrund haben, sind häufig, und die am stärksten betroffenen Opfer sind in der Regel ebenfalls Wanderarbeiter:innen, die wie Fracht auf den Lastwagen transportiert werden.</p>
<p>Die mangelnde Beschäftigungsmobilität von Migrant:innen mit von Arbeitgeber:innen gesponserten Visa hält diese in einer ständigen Abhängigkeit und entmachtet sie.</p>
<p>Eine derart verschlechterte Ausgangsbasis für akzeptable Arbeitsbedingungen wirkt sich wiederum wie eine Ansteckung auf andere Industriezweige aus.</p>
<p>Ähnliche Bedingungen herrschen in vielen anderen Ländern. Die Realität Singapurs zeigt, dass menschenwürdige Arbeit nicht allein durch oberflächliche gesetzliche Maßnahmen erreicht werden kann. Menschenwürdige Arbeit für alle erfordert die Bekämpfung der Ursachen in Gesellschaft und Wirtschaft, einschließlich der informellen Wirtschaft und kultureller Normen.</p>
<p>Papst Franziskus, seligen und geliebten Angedenkens, betonte stets die Bedeutung menschenwürdiger Arbeit und der Arbeitsrechte und setzte sich für faire Arbeitspraktiken und den Schutz der Würde der Arbeitnehmer ein. Er forderte Wirtschaftsreformen, die menschenwürdige Arbeit und die Rechte des Menschen in den Vordergrund stellen.</p>
<p>CFSM Singapur wünscht allen WMCW-Mitgliedern eine gelingende Feier des Tages der menschenwürdigen Arbeit sowie &nbsp;faire Arbeitspraktiken und den Schutz der Würde aller Arbeiter:innen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Botschaft verfasst von CFSM Singapur</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 14:22:42 +0200</pubDate>
                        <title>Respekt statt Pflicht – für ein gutes Leben im Alter</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/respekt-statt-pflicht-fuer-ein-gutes-leben-im-alter</link>
                        <description>Zum Tag der älteren Menschen am 1.Oktober kritisiert die KAB geplante Rentenreformen und fordert echte Solidarität zwischen den Generationen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Köln, 30. September 2025: Zum Internationalen Tag der älteren Menschen warnt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) vor einem gesellschaftlichen Klima, das ältere Menschen zunehmend als Schuldner und Kostenverursacher für die nachfolgenden Generationen betrachtet. Vorschläge wie ein soziales Pflichtjahr für Rentner: innen oder die sogenannte Aktivrente verdeutlichen eine gefährliche Entwicklung – weg von Anerkennung, hin zu Verwertungslogik und „Restrendite“ im Alter.</p>
<p>„Es ist ein bedenkliches Signal, älteren Menschen nach einem langen Erwerbsleben neue gesellschaftliche Pflichten aufzuerlegen und sie als Kostenfaktor für die Allgemeinheit zu diffamieren“, so Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich. „Ob in der Familie, in Kirchen-gemeinden, sozialen Projekten oder der Pflege Angehöriger – ältere Menschen engagieren sich überdurchschnittlich viel. Das verdient in erster Linie Respekt.“ Der Anspruch der KAB ist soziales Engagement im Alter zu stärken – aber freiwillig, gut begleitet und gerecht gestaltet.</p>
<p>Gleichzeitig lehnt die KAB-Bestrebungen ab, mit der sogenannten Aktivrente verdeckte Rentenkürzungen einzuführen. Viele Rentner: innen arbeiten bereits im Ruhestand weiter – nicht immer freiwillig, sondern oft aus finanzieller Not. „Eine gerechte Rentenpolitik muss Altersarmut vorbeugen, statt auf Erwerbsarbeit im Alter zu setzen“, so die KAB. Die Diskussion um eine Aktivrente dürfe nicht dazu führen, dass Altersarmut durch Arbeitsdruck im Rentenalter kaschiert werde. „Wenn Menschen arbeiten müssen, um ihre Rente aufzubessern, ist das kein Modell für die Zukunft, sondern ein Armutszeugnis für die Gegenwart“, betont Stefan-Bernhard Eirich.</p>
<p>Die KAB ruft anlässlich des Tags der älteren Menschen dazu auf Solidarität zwischen den Generationen zu fördern – im Sinne einer Gesellschaft, in der alle in Würde leben und alt werden können.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Versetzungsgefährdet!</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/100-tage-schwarz-rote-koalition</link>
                        <description>Bundesvorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) stellt der Schwarz-roten Koalition für die ersten 100 Tage ein schlechtes Zwischenzeugnis aus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Als Schülerin wäre die Schwarz-rote Koalition zum jetzigen Zeitpunkt stark versetzungsgefährdet“, so Oliver Bühl, Vorstandsmitglied der KAB. Der Berufs- und Sozialverband blickt vor allem auf die Bereiche Sozial- und Umweltpolitik. Wegen des Bashings von Bürgergeldempfänger:innen und der gleichzeitigen Realisierung von Steuervergünstigungen, die zu rund 69% ausschließlich den reichsten 10% der Bevölkerung zugutekommen, erteilt die KAB der Regierung Merz eine glatte Sechs.</p>
<p>„Nicht nur ein Ungenügend, sondern ein absolutes No-Go“, so Bühls Kollegin im KAB-Vorstand Sarah Prenger, seien die in diesem Zusammenhang vom Bayrischen Ministerpräsidenten ins Spiel gebrachten Vorschläge für eine Überführung ukrainischer Geflüchteten aus dem Bügergeldbezug in Leistungen auf Grundlage des Asylbewerber:innenleistungsgesetzes. Dies reduziert die Leistungen um rund 100 €, ist aber gleichzeitig eine ebenso teure wie hochbürokratische Maßnahme. Zum anderen aber vertieft diese Rhetorik und Charmeoffensive in Richtung rechter Rand die wachsende Spaltung der Gesellschaft, indem sie eine weitere Gruppe auf die Liste der Sündenböcke setzt.</p>
<p>Auch für die bisherige Umweltpolitik gibt es keine wirklich bessere Zensur. Grund hierfür sind die Rückkehr zu fossilen Brennstoffen, die Schaffung neuer Abhängigkeiten bei Gasimporten z.B. aus den USA und die Abkehr von den Klimazielen. Nach Ansicht Prengers wird hier klassische Klientelpolitik betrieben. Gleichzeitig werde mit der Streichung der Strompreissenkung eines der zentralen Wahlkampfversprechen gebrochen. „Wir erleben hier ein Zunichtemachen der Energiewende ungeahnten Ausmaßes“, so das ernüchternde Zwischenfazit. Die KAB warnt auch hier vor den katastrophalen Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn diejenigen, die in sozio-ökonomisch schwierigen Verhältnissen leben und täglich sparen müssen, sind durch ihre Lebensumstände den Folgen des Klimawandels am stärksten ausgesetzt. Ganz zu schweigen von den Ländern des Südens.</p>
<p>Verhalten zustimmend äußert sich der KAB-Vorstand zur Rentenpolitik der Koalition. Hier sei es richtig, ein Signal für die Stabilität der Altersbezüge zu senden. Gleichzeitig müsse aber alles dafür getan werden, insbesondere Frauen aus der Teilzeitfalle zu holen und damit vor Altersarmut zu bewahren. Vor allem aber komme die Regierung nicht umhin, endlich eine Reform auf den Weg zu bringen, die den Namen verdiene und sich nicht scheue, die Verteilungsgerechtigkeit und soziale Sicherungsgarantien zum entscheidenden Maßstab zu erheben.&nbsp; Mittel hierfür können die effektive Ausgestaltung des Tariftreuegesetzes sowie die konsequente Orientierung des Mindestlohns an der allgemeinen Inflations- und Lohnentwicklung, sein. Aber nicht nur in diesem Bereich, sondern insgesamt müsse die Koalition endlich entschieden in den gesellschaftlichen Zusammenhalt investieren. „Wenn CDU und CSU die Sozialpolitik der Regierung im Sinne der christlichen Soziallehre gestalten würden, könnten sie im schulischen Vergleich ihre Versetzung noch retten“, so Bühl und Prenger.</p>
<p><em>Stefan-B. Eirich, Bereich Öffentlichkeitsarbeit der KAB Deutschlands</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 12:16:55 +0200</pubDate>
                        <title>Katholische Arbeitnehmer-Bewegung spricht sich für die finanzielle Förderung der Katholischen Erwachsenenbildung aus</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/katholische-arbeitnehmer-bewegung-spricht-sich-fuer-die-finanzielle-foerderung-der-katholischen-erwachsenenbildung-aus</link>
                        <description>Köln, 9.Juli 2025: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) unterstützt den von der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland (KEB) beschlossenen „Würzburger Appell“, der die Rücknahme der angekündigten finanziellen Kürzungen durch den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) fordert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die im Beschluss dargelegte unentbehrliche Rolle der Katholischen Erwachsenenbildung für Kirche und Gesellschaft bekräftigt die KAB Deutschlands uneingeschränkt und schließt sich der Forderung an den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) an: Sichern Sie durch Ihre Zuschüsse die effiziente Arbeit der KEB Deutschland, von der alle (Erz-)Diözesen profitieren!</p>
<p>Die KAB Deutschlands ist als Bundesorganisation Mitglied der KEB Deutschland und ruft ihre Diözesanverbände und Mitglieder dazu auf, den Würzburger Appell zu unterstützen.</p>
<p>Der Würzburger Appel ist unter <a href="https://keb-deutschland.de/wp-content/uploads/2025/07/2025_Wuerzburger-Appell.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://keb-deutschland.de/wp-content/uploads/2025/07/2025_Wuerzburger-Appell.pdf</a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 29 Jun 2025 11:03:01 +0200</pubDate>
                        <title>Katholische Arbeitnehmer-Bewegung wählt neuen Bundesvorstand</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/katholische-arbeitnehmer-bewegung-waehlt-neuen-bundesvorstand</link>
                        <description>Wetzlar, 28./29. Juni 2025: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hat im Rahmen der Bundesdelegiertenversammlung, die vom 28. bis 29.Juni in Wetzlar stattfand, einen neuen Bundesvorstand gewählt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sarah Prenger, die bisherige kommissarische Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge bei der Deutschen Bischofskonferenz, wurde als neue hauptamtliche Bundesvorsitzende gewählt. Sie folgt Andreas Luttmer-Bensmann, der seit 10 Jahren das Amt inne hatte.</p>
<p>„Die aktuelle Ungleichverteilung der Vermögen ist aus christlicher Sicht nicht akzeptabel. Ebenso ist die Prekarisierung der Erwerbsarbeit nicht akzeptabel. Es darf nicht sein, dass auf Leute jegliches Risiko abgeschoben wird und sie in der Folge keine Sicherheit, keine Planungsmöglichkeit haben, während andere die Gewinne einstreichen. Und es ist aus christlicher Sicht nicht akzeptabel, dass Menschen desto mehr unter der globalen Erwärmung leiden, je ärmer sie sind. Deshalb braucht es die KAB unbedingt, die für gerechte Erwerbarbeit, soziale Gerechtigkeit und den Respekt der Menschenwürde eintritt,“ so Sarah Prenger in einer ersten Stellungnahme zu ihrer neuen Aufgabe.</p>
<p>Die Bundesdelegiertenversammlung schlägt nach geheimer Wahl den bisherigen Bundespräses der KAB, Pfarrer Stefan-Bernhard Eirich aus der Diözese Würzburg, der Deutschen Bischofskonferenz als Kandidaten für das Amt der Geistlichen Leitung vor. Eirich wirkt seit 2019 als Präses in der KAB Deutschlands. Die Bundesdelegiertenversammlung bittet den Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz, Stefan-Bernhard Eirich in seiner nächsten Sitzung als Geistliche Leitung zu ernennen.</p>
<p>„Die KAB ist eine ebenso große wie vielfältige Gemeinschaft, die sich mit Herzblut und klarer Kante für Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt. Es ist für mich eine wunderbare Herausforderung, mit den Frauen und Männern in der KAB an der Schnittstelle von Kirche und Gesellschaftspolitik zu kämpfen,“ so Eirich.</p>
<p>Sarah Prenger und Stefan-Bernhard Eirich werden künftig den geschäftsführenden Bundesvorstand bilden. Der Bundesvorstand besteht erstmals aus dem geschäftsführenden Bundesvorstand und ebenfalls gewählten ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern. Dem ehrenamtlichen Bundesvorstand gehören an: Annika Triller (Diözesanverband Köln), Dr. Timo Freudenberger (Diözesanverband Hildesheim), Oliver Bühl (Diözesanverband Aachen) und Stefan Wöstmann (Diözesanverband Osnabrück).</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 16:30:36 +0200</pubDate>
                        <title>14,60 Euro sind zu wenig!</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/1460-euro-sind-zu-wenig</link>
                        <description>Köln, 27.06.2025: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) zeigt sich über die Empfehlung der Mindestlohnkommission in zwei Stufen bis 2027 den Mindestlohn auf 14,60 Euro zu erhöhen, ernüchtert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesvorsitzende Andreas Luttmer-Bensmann äußert seine Sorge, dass damit weiterhin diejenigen ausgegrenzt werden, die jetzt schon ohnehin abgehängt sind: „Ein armutsfester Mindestlohn hätte schon jetzt über 15 Euro liegen müssen. Es ist unbedingt erforderlich, dass der gesetzliche Mindestlohn der Inflations- und allgemeinen Lohnentwicklung standhält. Weiterhin ist der Königsweg für gute Löhne die Tarifbindung und hierzu ist unbedingt ein Tariftreuegesetz erforderlich.“</p>
<p>Als positiv bewertet die KAB, dass es der Mindestlohnkommission gelungen ist, ihren Auftrag in Teilen gerecht zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 May 2025 11:54:26 +0200</pubDate>
                        <title>Beste Chancen für ein neues Miteinander – Nach sieben Jahren CDA und KAB auf Bundesebene wieder im Austausch</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/beste-chancen-fuer-ein-neues-miteinander-nach-sieben-jahren-cda-und-kab-auf-bundesebene-wieder-im-austausch</link>
                        <description>Auf Einladung von CDA-Chef Dennis Radtke war Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich am 24.5.2025 zu Gast bei der Vorstandskonferenz der CDA in Köln. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Einschränkungen der Coronapandemie, aber auch Meinungsverschiedenheit in einigen Sachfragen hatten dazu geführt, dass der Gesprächsfaden zwischen KAB und CDA sieben Jahre lang abgerissen war. Im Rahmen einer intensiven Debatte ergaben sich zahlreiche Übereinstimmungen in wichtigen Themenfeldern wie dem Ausbau und der Stärkung der Sozialpartnerschaft, beim Sonntagsschutz und der Forderung nach einem Mindestlohn in der Höhe von 15 Euro. Bei der Frage der Reform des Bürgergeldes erwartet sich Eirich einen fruchtbaren Austausch zum Thema Leistungsgerechtigkeit. Gleiches gilt für die Debatte über die von der CDU angestrebte Flexibilisierung der Arbeitszeit. Beide Seiten bekräftigten, den Austausch in Zukunft intensivieren zu wollen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 May 2025 16:46:36 +0200</pubDate>
                        <title>Die Ankündigung einer Luftnummer – KAB äußert sich skeptisch zum Pflegegeldvorschlag von Familienministerin Prien</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/die-ankuendigung-einer-luftnummer-kab-aeussert-sich-skeptisch-zum-pflegegeldvorschlag-von-familienministerin-prien</link>
                        <description>Köln, 21. Mai 2025: Der Vorstoß von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) zur Einführung eines Pflegegeldes für pflegende Angehörige wird von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) als Luftnummer kritisiert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es muss endlich Schluss sein mit der Flickwerkpolitik im Bereich der häuslichen Pflege. Eine wirkliche Wende in der Sozialpolitik, die die über lange Jahre erbrachte Pflegeleistung von Angehörigen würdigt, sieht vollkommen anders aus“, so der KAB-Bundesvorsitzende Andreas Luttmer-Bensmann. Deren finanzielle Würdigung grundsätzlich von der wirtschaftlichen Lage im Land abhängig zu machen, vertröste die Betroffenen ähnlich wie bei der Kindergrundsicherung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Stefan-Bernhard Eirich, Bundespräses der KAB, sieht beim Vorschlag von Prien die Gefahr, dass noch mehr Frauen dem Arbeitsmarkt entzogen würden und damit deren Risiko für Altersarmut zunähme. Eirich weist darauf hin, dass Frauen nach wie vor die größte Gruppe der pflegenden Angehörigen seien, die mit einer Kombination aus schlechtbezahlter Teilzeit und häuslicher Care-Arbeit keine Aussicht auf eine adäquate Versorgung im Alter hätten. Eirich und Luttmer-Bensmann plädieren dafür, die häusliche Pflegeleistung durch die entsprechenden Rentenpunkte an die Lohnarbeit anzugleichen. Zudem müssen umfassende Anreize für deren gerechtere Verteilung auf Männer und Frauen geschaffen werden. „Bei der unabwendbaren Transformation des Arbeitsmarktes führt kein Weg an der Steigerung der Attraktivität des Pflegesektors vorbei“, so die beiden Vorsitzenden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 May 2025 09:16:12 +0200</pubDate>
                        <title>Make Humanity great again </title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/make-humanity-great-again</link>
                        <description>Köln, 9. Mai 2025: Die KAB ist glücklich und erleichtert über die Wahl des Amerikaners Robert Prevost zum 267. Nachfolger Petri. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kardinäle, so Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann und Bundespräses Stefan- Bernhard Eirich, hätten mit ihrer Entscheidung ein klares Zeichen gegen den menschenverachtenden Nationalismus von Donald Trump gesetzt. Beide heben mit Blick auf die erste Ansprache des Neugewählten dessen globale Menschlichkeit und den unbedingten Willen zu Gerechtigkeit und Frieden hervor. Mit seiner Namenswahl habe er sich zudem klar zur zentralen Bedeutung der sozialen Frage für die Glaubwürdigkeit der Kirche positioniert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 May 2025 11:15:40 +0200</pubDate>
                        <title>Europa braucht alle! Alle brauchen Europa! </title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/europa-braucht-alle-alle-brauchen-europa</link>
                        <description>Aufruf der EBCA zum Europatag 2025</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump hat für Europa endgültig eine neue Epoche begonnen. Doch der Umbruch zeichnete sich bereits vor drei Jahren ab. Seither führt Russland Krieg gegen die europäische Friedensordnung. Nun greift die amerikanische Regierung die europäische Werteordnung an. Als eine übernationale Gemeinschaft christlicher Arbeitnehmerbewegungen sehen wir mit brennender Sorge, wie Europa in dieser Phase todernster Bedrohung von innen heraus durch nationale Egoismen und Verweigerungen Gefahr läuft, massiv geschwächt zu werden. Daher appellieren wir anlässlich des diesjährigen Europatages an alle Verantwortlichen in den europäischen Institutionen, nationalen Parlamenten und Regierungen, die europäische Integration beschleunigt voranzutreiben und Europa als einen Hort der Menschenrechte und des Friedens zu stärken und entschieden zu verteidigen. Gleichzeitig muss sich Europa endlich in diesem Sinn seiner weltweiten Verantwortung etwa durch die konsequente Anwendung des Lieferkettengesetzes stellen.</p>
<p><strong><em>Europa braucht eine gemeinsame Sozialpolitik</em></strong></p>
<p>Europa steht weltweit als Garant für das Prinzip, dass freiwillige Vereinbarungen zwischen Staaten, sei es beim Handel, bei Klimaabkommen oder Forschungskooperationen, die Welt als Ganze voranbringen. Die europäische Geschichte der letzten 75 Jahre zeigt den Erfolg dieses Prinzips. Wir leben in Europa in Frieden, Freiheit und Wohlstand zusammen. Dafür lohnt es sich selbstbewusst einzutreten und zu kämpfen. Daher weisen wir mit aller Entschiedenheit die von Populisten und rechtsradikalen Nationalisten vorgetragenen Forderungen nach einem Rückbau Europas zu einer reinen Wirtschafts- oder Zollunion zurück. Der gegenteilige Weg führt in die Zukunft! Wir fordern nachdrücklich die forcierte Weiterentwicklung einer gemeinsamen europäischen Arbeits- und Sozialpolitik, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Wir fordern alle politisch Verantwortlichen auf, den Menschen in Europa ein gutes Leben auf der Basis vergleichbarer Standards zu ermöglichen.</p>
<p><strong><em>Nur entschlossene Europäerinnen und Europäer bringen Europa voran</em></strong></p>
<p>Europa braucht Menschen, die zuallererst Europäerinnen und Europäer sind, um sich als Hort des Friedens, der Menschenrechte und einer Wirtschaft mit sozialem Angesicht weiterzuentwickeln. Hierin liegt die globale Bedeutung Europas in einer Welt wachsender Unmenschlichkeit.</p>
<p>Europa braucht alle. Die EBCA steht und wirkt für ein starkes Europa.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Der diesjährige Europaaufruf der EBCA wurde für die Katholische Arbeitnehmer- Bewegung Deutschlands (KAB ) von Stefan-Bernhard Eirich, Geistlicher Assistent im Präsidium der EBCA und Bundespräses der KAB Deutschlands verfasst. </em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 May 2025 09:26:18 +0200</pubDate>
                        <title>Das „Nie mehr wieder ist jetzt!“ gilt auch für den heutigen Umgang mit Zwangsarbeitern</title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/das-nie-mehr-wieder-ist-jetzt-gilt-auch-fuer-den-heutigen-umgang-mit-zwangsarbeitern</link>
                        <description>Die KAB mahnt anlässlich der 80. Wiederkehr des Kriegsendes einen glaubwürdigen Umgang mit damaligen und heutigen Zwangsarbeitern an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Geschätzt 26 Millionen Menschen arbeiteten zwangsweise im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten nicht nur für den NS-Staat, sondern auch für die Deutsche Bevölkerung. Auch sie erlebten den 8. Mai als den Tag ihrer Befreiung. Dies betont der Bundesvorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschlands in seiner Botschaft zum Tag des Kriegsendes. „Obwohl sie im Alltagsleben fast allgegenwärtig waren, wurde ihre Existenz fast schon systematisch von der Bevölkerung ignoriert“, so der Bundesvorsitzende Andreas Luttmer-Bensmann. Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich fügt hinzu, dass die Herrenideologie des NS-Regime auch an den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern vorgeführt habe, dass es ihr allein um die völlige Auspressung von Menschen und deren Vernichtung gegangen sei.</p>
<p>So wie der wirtschaftliche Profit für das „Dritte Reich“ durch Zwangsarbeit verdrängt wurde, so geschähe dies heute zu einem nicht geringen Teil durch unseren Umgang mit Gütern und Dienstleistungen, die auf Zwangsarbeit basierten. Luttmer-Bensmann und Eirich betonen in ihrem Statement, dass das oft zitierte „Nie mehr wieder ist jetzt!“ auch für unser Konsumverhalten gelten müsse. Der Bundesvorstand kritisiert daher die von der Koalition geplante Abschaffung des Lieferkettengesetzes scharf. „Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sicher gehen können, mit ihrem Einkauf keine Sklaverei zu unterstützen!“</p>
<p>Beide rufen gleichzeitig zu größter Achtsamkeit gegenüber den massiven Versuchen der AfD-Fraktion im Bundestag sowie einiger Länder-AfD-Fraktionen auf, mit dem Verweis auf bislang „zu wenig gewürdigtes deutsches Leid“ den Tag des Kriegsendes nationalistisch zu missbrauchen. Vielmehr müsse als Mahnung gerade an die Adresse der von fremden Leid Profitierenden noch wesentlich deutlicher gemacht werden, wo in unserem Land überall Menschen vom NS-Regime für die „Volkswirtschaft“ ausgebeutet wurden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 12:17:04 +0200</pubDate>
                        <title>Seht den Menschen! </title>
                        <link>https://www.kab.de/bewegung/werkzeug/meldungen-uebersicht/detailansicht/article/seht-den-menschen</link>
                        <description>Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung ist tief erschüttert über den Tod von Papst Franziskus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer reagiert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung auf den Tod von Papst Franziskus. Für Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich verlieren die Weltkirche und die Weltgemeinschaft in ihm einen Hirten, der wie kein zweiter auf Christus in jedem, insbesondere leidenden Menschen gezeigt hat. "Die Mahnung 'Seht den Menschen!' zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben und wurde von ihm tagtäglich mit Herzblut in die Tat umgesetzt", so Eirich. Der Bundesvorsitzende des Verbands, Andreas Luttmer-Bensmann, verweist in diesem Zusammenhang auf die großen Schreiben des Papstes wie "Fratelli tutti" und "Laudato si". "Franziskus hat hier", so Luttmer-Bensmann, "wie keiner seiner Vorgänger die tödlichen Mechanismen des entfesselten Kapitalismus angeprangert und den absoluten Vorrang von Menschenwürde und Menschlichkeit eingefordert." Beide, Eirich und Luttmer-Bensmann, sehen mit ernster Sorge, dass Papst Franziskus in einem Moment äußerster weltpolitischer Anspannung gestorben ist. "Die Welt verliert einen Mensch des Friedens, wie es nur selten einen gegebenen hat", unterstreichen beide in ihrem gemeinsamen Statement.</p>
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