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Faire Löhne

Kenn deinen Wert! Wir kämpfen für faire Löhne.

Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist der Kampf gegen ungerechte Bezahlung. Unabhängig von Branche oder Berufsgruppe stehen wir allen Arbeitnehmer*innen zur Seite und fordern von Politik, Arbeitgeber*innen und Gesellschaft prekäre Arbeitsbedingungen zu verhindern und vorhandene Missstände sofort zu beseitigen.

Ein fairer Mindestlohn ohne Ausnahmen

Der gegenwärtige Mindestlohn von 9,35 €/h schützt nicht vor Armut und reicht nicht aus um soziale Sicherheit und Teilhabe zu garantieren. Insbesondere Familien leben unter permanentem finanziellem Druck. Zugleich verschärft ein so niedrig angesetzter Mindestlohn zwangsläufig das Risiko von Altersarmut. Wer ein Leben lang in Vollzeit für den Mindestlohn arbeitet, erhält eine Rente unterhalb des Hartz IV-Satzes.  Deshalb fordern wir die Anhebung des Mindestlohns auf mindestens 13,69€. Das entspricht 60% des derzeitigen Durchschnittseinkommens und ist die Untergrenze für einen Arbeitslohn, der Menschen nicht aus dieser Gesellschaft ausschließt, sondern Ihnen einen würdevollen Platz in der Gemeinschaft ermöglicht.

Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer

Noch immer verdienen Frauen bis zu 21% weniger als ihre männlichen Kollegen. Das hat verschiedene Ursachen: Viele sogenannte Frauenberufe gehören zum Niedriglohnbereich und werden schlechter bezahlt, als Berufe die häufiger von Männern ergriffen werden. Ein Großteil der Familienarbeit (wie die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen) wird noch immer von Frauen übernommen. Das führt dazu, dass Frauen oft nur in Teilzeit arbeiten können und in der Folge eine deutlich geringere Rente beziehen. Auch sind Frauen nach wie vor seltener in Führungs- und Spitzenpositionen vertreten. Um das endlich zu ändern, müssen wir uns fundamentale Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders neu stellen. Deshalb fordern wir unter anderem eine Aufwertung der Erziehungs-, Familien- und Pflegearbeit gegenüber der Erwerbsarbeit – zum Beispiel in Form von Rentenpunkten. Auch die entgeltliche Besserstellung ganzer Berufsgruppen ist ein wichtiger Schritt. Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Solidarität mit denen, die betreuen, pflegen und erziehen.

Nur gemeinsam können wir gegen diese Missstände angehen! Mach dich stark gegen ungerechte Bezahlung. Mit deiner KAB.

KAB fordert Mindestlohn von 13,69 €

Michael Schäfers, Referent für Politik&Strategie und Referatsleiter der KAB Deutschlands über die Notwendigkeit eines höheren Mindestlohns und dessen Auswirkungen.

Beachten Sie auch das ausführliche Interview mit Dr. Schäfers zum gleichen Thema

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  • stärkst du unser Engagement für faire Bezahlung. Denn je mehr Menschen sich hinter unsere Ziele stellen, desto mehr Bedeutung gewinnen unsere Forderungen sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den politischen Entscheidungsgremien.
  • ermöglichst du wichtige Aufklärungs- und Informationsarbeit, um zum Beispiel bei Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen weitverbreitete Irrtümer und Befürchtungen über den Mindestlohn wirksam zu bekämpfen 
  • hilfst du mit, die Öffentlichkeit über die Ursachen des Equal Pay-Gap aufzuklären und das Problem der ungerechten Bezahlung wirksam zu bekämpfen.
  • sorgst du dafür, das christliche Grundwerte wie Solidarität und würdevolle Arbeitsbedingungen für alle Menschen in unserer Arbeitswelt ernst genommen und gelebt werden.

Unsere Nachrichten zum Thema "Mindestlohn"

28. Juli 2020

„Politik muss die `Armut trotz Arbeit´ jetzt bekämpfen“

Armutsbekämpfung beginnt beim Mindestlohn, erklärt KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. KAB ktitisiert Jan Zilius, Vorsitzender der Mindestlohnkommission, der vor einer deutlichen Anhebung des Mindstlohns warnt. 
Kurzer Applaus hilft den Beschäftigten in der Pflege nicht. Die Aufwertung der Arbeit beginnt mit einem armutsfesten Mindestlohn von 13,69 Euro brutto pro Stunde.

Scharfe Kritik äußert die KAB Deutschlands an dem Vorsitzenden der Mindestlohn-Kommission Jan Zilius. In einem Interview mit dem Magazin „Der Spiegel“ hatte Zilius vor ei-ner schnellen Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro gewarnt. Mehr erfahren

26. Mai 2020

CDU-Pläne: KAB fordert höheren Mindestlohn statt Sozialabbau

Die KAB lehnt die Pläne der CDU Arbeitsgruppe "Wirtschaft und Energie" ab und fordert einen Mindestlohn in Höhe von 13,69 Euro um Armut stärker zu bekämpfen. Bundespräses Stefan Eirich (links) und die Vorsitzenden Maria Etl und Andreas Luttmer-Bensmann setzen sich für einen sozial gerechten MKIndestlohn ein. Foto: Blöcher

Als Skandal bezeichnet die KAB Deutschlands den Versuch von CDU-Politikern, im Zuge der Lockerung der Corona-Maßnahmen nun auch Lockerungen im Arbeitszeitgesetz und dem Mindestlohngesetz erreichen zu wollen. Mehr erfahren

12. März 2020

Equal Pay Day - KAB für höheren Mindestlohn von 13,69 Euro

„Wer den Lohnabstand zwischen Frauen und Männern reduzieren will, muss auch den Mindestlohn drastisch anheben, da besonders Frauen im Niedriglohnbereich tätig sind.“, fordert Maria Etl, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands zum Equal Pay...Mehr erfahren

26. Februar 2020

Mindestlohn darf keine Armutsfalle sein

Bundesweiter Auftakt am 29.Februar: KAB wirbt für christliche Werte in der ArbeitsweltMehr erfahren

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