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„Fürchtet euch nicht!“

Neujahrswunsch und Segensbitte von Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich

Für einen Augenblick kommt der Himmel auf die Erde. Ein strahlender Engel erscheint den Hirten. Für einen Augenblick umstrahlt der Glanz des Himmels die einfachen Hirten auf dem Feld. Für einen Augenblick hören sie die Stimme des Himmels: „Fürchtet euch nicht! Euch ist heute der Heiland geboren!“

Ein einziger Augenblick genügt, um alles ins Rollen zu bringen. Die Hirten wollen sich vergewissern: War das alles nur ein Traum? Hat sich die Welt verändert? Sie lassen alles liegen und stehen – und finden das Kind. Und sie werden selbst zu Boten. Für die, die den Hirten glauben, verändert sich die Welt.

„Fürchtet euch!“ Diese Botschaft scheint unsere Welt derzeit wie eine allgemein gültige Parole zu durchziehen. Sie wird auf furchtbare Weise laut in der Ukraine, in den Trümmern des Gazastreifens, im Sudan und den weiteren mehr als 50 großen Konflikten weltweit. „Fürchtet euch“, rufen Putin, Trump, Xi Jinping und ihre „Kollegen“ allen zu, die eine andere Meinung als sie haben. - Vieles ist wirklich zum Fürchten. Vielleicht sind gerade deshalb die Diskussionen in unseren Ländern oft so aufgeheizt und gereizt. Weil die Probleme so groß sind und die Angst, jetzt nicht das Richtige zu tun, noch größer.

Fürchtet euch nicht! Drei Worte genügen, um die Angstverbreiter dieser Welt zu entzaubern. In einem Augenblick können drei Worte voller Kraft, voller Hoffnung und voller Zuversicht alles verändern. Von Herzen wünschen ich euch in unserer Zeit wachsender Sorgen, der sozialen Kälte, kriegsfreudiger Autokraten und der drohenden globalen Krisen den Segen und die Kraft der Weihnachtsbotschaft. Das himmlische „Fürchtet euch nicht!“ sagt uns: Wir sind nicht geboren, um verzweifelt zugrunde zu gehen, sondern im Gegenteil, um den Widrigkeiten unserer Zeit mutig die Stirn zu bieten und etwas Neues anzufangen!

Das neue Jahr 2026 wird gut beginnen, wenn sein erster Satz lautet, „Wir fürchten uns nicht!“

Lasst uns in diesem Sinn füreinander Gottes Segen erbitten.

Stefan-Bernhard Eirich, Bundespräses der KAB Deutschlands