Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem Einsatz von Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

KAB Deutschlands e.V.

Interaktiv
Treten Sie mit uns in Kontakt

13.11.2018

Arbeitnehmerverband will AfD-Politikern kein Podium bieten

Weder als Referenten noch als Podiumsteilnehmer will die KAB Deutschlands Mitglieder oder Funktionäre der Bundestagspartei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu öffentlichen Veranstaltungen des katholischen Sozialverbandes einladen

Dies beschlossen die Delegierten aus den Diözesen auf dem jüngsten Bundesausschuss der KAB.

„Die Nähe zu rechtspopulistischen und nationalsozialistischen Gruppen und Personen und zu rechtem Gedankengut ist unverkennbar“, betont der KAB-Bundesvorstand. Nach Ansicht der KAB sei die Partei AfD bei ihrem Wirken in der Öffentlichkeit immer wieder durch Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Intoleranz sowie der Nichtachtung der Menschenwürde und Angriffe auf Verfassung und Demokratie in Erscheinung getreten.

Gerade die Verharmlosung der jüngsten NS-Gewaltherrschaft in Deutschland durch Funktionäre der AfD machen eine Zusammenarbeit unmöglich. Denn die KAB habe einen hohen Blutzoll durch das unmenschliche Regime der Nationalsozialisten erleiden müssen. So haben Bernhard Letterhaus, Nikolaus Groß, Hans Adlhoch und Präses Otto Müller ihren aus christlichem Glauben heraus motivierten Widerstand mit dem Tod bezahlen müssen.

Kritischen Dialog weiterführen

Dennoch will der katholische Sozialverband intern weiterhin die kritische Auseinandersetzung im Verband mit der Programmatik der AfD führen. Bereits zur Bundestagswahl 2017 hatte die KAB den Beschluss gefasst, Kandidatinnen und Kandidaten der AfD für den Bundestag keinen Raum zur Darstellung von menschenverachtenden Äußerungen und Meinungen bereitzustellen. „Wir wollen den Verantwortlichen im Verband eine wirkungsvolle Handlungsmöglichkeit im Umgang bei KAB-Veranstaltungen geben“, so der Bundesvorstand. 

Keine Möglichkeit, rechtsradikales und nationalsozialistisches Gedankengut zu verbreiten, will die KAB Deutschlands Politiker*innen der AfD bieten. Foto:Fotolia

Starben für ihre Überzeugungen und im Widerstand gegen den Nationalismus: Nikolaus Groß, Präses Otto Müller und Bernhard Letterhaus. KAB:Archiv

Inter(+)aktiv

Treten Sie mit uns in Kontakt

mehrweniger

Adresse

KAB Deutschlands e. V.
Bernhard-Letterhaus-Str. 26
50670 Köln
Telefon: +49 221 77 22 0
Kontakt

Unterstützen Sie die KAB

Jede Spende hilft!

Unterstützen Sie die Projekte der KAB und stärken Sie die selbständige Vereinigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Mitglied werden

Hier steht der Mensch im Mittelpunkt.

Jetzt informieren