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Bürgerversicherung: Chance für mehr Solidarität bei Krankheit

07.12.2017

Bürgerversicherung: Chance für mehr Solidarität bei Krankheit

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung begrüßt die Erklärung der SPD, bei einer erneuten Großen Koalition die Einführung einer Bürgerversicherung zum Kern des Koalitionsvertrages zu machen.

„Die Politik darf sich einer solidarischen Lösung im Bereich der Sozialversicherungen nicht verschließen“, erklärte Andreas Luttmer-Bensmann, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands.

Nicht nur die Sozialdemokraten, auch die Die Linke und Die Grünen hatten im Bundestagswahlkampf die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung in ihre Wahlprogramme aufgenommen. Grundsätzlich setzt sich auch die KAB Deutschlands für Bürgerversicherungen in den sozialen Sicherungssystemen ein. So ist beim Cappuccino-Modell für die Rente eine Erwerbstätigenversicherung ein Kernbestandteil. Gemeinsam mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, Kolping, der Katholischen Landvolkbewegung und dem Familienbund der Katholiken setzt sich die KAB für eine solche solidarische Alterssicherung ein. Die katholischen Verbände hatten unter dem Motto „Jetzt die Weichen stellen und Altersarmut bekämpfen“ 260.000 unterzeichnete Postkarten an die Mitglieder des Deutschen Bundestages geschickt.

Die Bürgerversicherung sollte aber für Kranken- und Pflegeversicherung gelten. „Mit der Forderung der Sozialdemokraten und der politischen Konstellation einer großen Koalition von SPD und Union besteht nun endlich die Chance, mit der Einführung der Bürgerversicherung mehr Solidarität in den Sozialversicherungen zu verankern“, so Luttmer-Bensmann. Deutschland sei das einzige Land in Europa, das sich beispielsweise eine Zweiklassen-Medizin leiste.

Die KAB Deutschlands appelliert daher an CDU und CSU die Koalitionsgespräche nicht mit einer unbegründeten Blockadehaltung zu torpedieren. „Das Wahlergebnis zeigt, dass die Menschen in Deutschland eine andere, eine sozial gerechtere Politik wollen“, so der KAB-Bundesvorsitzende.

Beachten Sie auch das Video-Interview mit dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach weiter unten auf dieser Homepage

Mehr Solidarität in den Sozialversicherungen bedeutet mehr soziale Gerechtigkeit. Foto: Fotolia

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