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29.03.2018

Genossenschaftsidee ist Antwort auf Profitinteressen Einzelner

"130 Jahre nach dem Tod von Friedrich Wilhelm Raiffeisen am 11.März ist die Idee der Genossenschaft hoch aktuell." Dies betont KAB-Bundesvorsitzende Maria Etl aus Anlass des Raiffeisen-Jahres 2018, dass aus Anlass des 200. Geburtstags von Raiffeisen am 30. April eröffnet wird.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 - 1888) wäre am Freitag, dem 30. März 200 Jahre alt geworden. Der Sozialreformer aus Neuwied am Rhein gehört zu den Gründern der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland. Um Menschen in Not vor Ausbeutung zu schützen, initiierte Raiffeisen Genossenschaften, in denen sich Arbeiter organisieren und ihre Bedürfnisse gemeinsam regeln konnten. "Angesichts einer zunehmenden Privatisierung und Zentralisierung sind demokratische udn selbstbestimmte Unternehmensformen wie die Genossenschaft eine wichtige Zukunftsaufgabe", betont Vorsitzende Etl.

Gemeinschaftswohl statt Profit

So widersetzen sich in jüngster Zeit Energiegenossenschaften dem Monopol der Energiekonzerne. Die KAB hat in ihrem Würzburger Beschluss "Fair teilen statt sozial spalten!" bereits 2011 die Mitglieder aufgerufen, ihre regionale Verwurzelung zu nutzen und sich am Aufbau regionaler Initiativen wie "Erzeuger-Verbraucher-Kooperativen und Genossenschaften" zu beteiligen, um lokale beziehungsweise regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. "Genossenschaften sind die Unternehmens- und Betriebsform, die die Möglichkeiten zu einer wertorientierten und nicht zuletzt echten sozialen Marktwirtschaft schaffen", so Maria Etl. Nicht der Profit Einzelner, sondern das Wohl der Gemeinschaft vor Ort stehe bei Genossenschaften im Vordergrund. Gleichzeitig werde aber der Einzelne gestärkt. "Was einer allein nicht schafft, dass schaffen viele", zitiert die KAB-Bundesvorsitzende Raiffeisen. Besonders im globalen Wettbewerb komme der Genossenschaft ein wichtiger Stellenwert für regionales und nachhaltiges Wirtschaften zu.

Auch die katholischen Arbeitnehmer haben in ihren Vereinen nach dem 2. Weltkrieg mit Siedlungsgenossenschaften vielen Menschen und Familien ermöglicht, Eigentum und Wohnraum gemeinsam mit anderen zu schaffen. "Besonders der soziale Wohnungsbau in den Städten profitiert auch heute noch von der Genossenschaftsidee", so Etl. So sehen zwei Drittel der Deutschen in Genossenschaften mehr Gerechtigkeit, drei Viertel halten die Wirtschaftsform für zeitgemäß, so eine Forsa-Umfrage. Das Raiffeisen-Jahr steht unter dem Motto "Mensch Raiffeisen. Starke Idee!"

Am Freitag, dem 30.März, jährt sich der 200.Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raifessen (1818 - 1888), Begründer der Genossenschaftsidee.

Sieht in der Unternehmensform der Genossenschaft einen wichtigen Beitrag zu einer werteorientierten und sozialen Marktwirtschaft: Budnesvorsitzende Maria Etl.

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