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10.12.2018

KAB Deutschlands begrüßt den unterzeichneten UN-Migrationspakt

Der Migrationspakt von Marrakesch schafft endlich universelle Rechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit. Dies erklärt die KAB Deutschlands nachdem über 160 Staaten den UN-Migrationspakt unterzeichnet haben

"Für viele Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter bedeutet der UN-Pakt, der an Erklärung der Menschenrechte anknüpft, die heute vor siebzig Jahren unterzeichnet wurde, eine größere Rechtssicherheit in den Ländern, in denen sie arbeiten", erklärte Norbert Steiner, Geschäftsführer der Hilfsorganisation, Weltnotwerk der KAB Deutschlands. Der Pakt sei eine große Chance, Migration, die ein Teil der Menschheitsgeschichte ist und in Zukunft sein wird, aus der ausbeuterischen Illegalität herauszuführen. Besonders Frauen, die weltweit als Hausangestellte ihre Familien in der Heimat unterstützen, bekommen nun weltweit Rechte auf gleiche Bezahlung. 

UN-Pakt setzt KAB-Forderungen um

Es ist das erste Abkommen, das globale Richtlinien für die internationale Migrationspolitik festlegt. An den Verhandlungen über den Pakt waren insgesamt 192 Staaten beteiligt gewesen. Doch nicht alle stellten sich letztendlich hinter die Leitlinien. 28 Länder - darunter die USA, Österreich und Ungarn - lehnten den Pakt ab. "Es geht nun darum, die Inhalte des Migrationspakts in den einzelnen Ländern umzusetzen", so KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. Der Pakt setze in vielen Bereichen langjährige Forderungen der KAB und der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer (WBCA) nach Mindestlohn, Arbeits- und Sozialrechten, gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit und der Abschaffung von Ausbeutung um. 

Versuche populistischer und rechtsradikaler Parteien, dem UN-Migrationspakt abzulehnen, erteilt KAB-Vorsitzender Luttmer-Bensmann eine klare Absage: "Es darf nicht sein, dass in Deutschland und Europa rechtspopulistische Parteien ihr fremdenfeindliches und nationalistisches Süppchen auf Kosten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kochen."

Migration findet immer und überall statt. Endlich gibt es Regeln und Rechte für Migrant*innen.

Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann begrüßt den Pakt, der Millionen von Wanderarbeiter*innen wichtige Arbeits- udn Menschenrechte zugesteht.

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