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27.01.2015

Bundespräses Johannes Stein lobt Marx Reformideen

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung begrüßt den Vorstoß von Kardinal Marx, die katholische Kirche von oben herab zu reformieren. "Die Anliegen der Basisbewegungen, der Menschen vor Ort in den Pfarreien und die gesellschaftliche Präsenz von kirchlichen Verbänden muss endlich auch zu Reformen in der Spitze führen", betonte Bundespräses Johannes Stein.

Der Münchener Erzbischof hatte in einem Interview mit dem amerikanischen Jesuiten-Zeitschrift "America" erklärt, dass die innerkirchlichen Reformen in der katholischen Kirche in der Spitze beginnen müssen. "Die Bischöfe und der Papst müssen den Wandel einleiten. Die Treppe wird von oben gekehrt", erklärte Marx in der amerikanischen Zeitschrift. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz hatte sich zu den Problemen von Wiederverheirateten, Homosexuellen und Frauen in der katholischen Kirche geäußert. Der Ausschluss von Frauen von Führungsaufgaben sei nicht im Geist des Evangeliums, so Marx. Auch bei der Zulassung von Wiederverheirateten zur Kommunion müsse "nach Wegen für die Leute gesucht werden, die Eucharistie zu empfangen". Im Bezug auf Homosexuelle in der Kirche will sich Marx für einen Perspektivwechsel einsetzen. "Wir sollten vielleicht nicht vom Geschlechtsverkehr ausgehen, sondern von Liebe, Treue und der Suche nach einer lebenslangen Beziehung", so der Münchener Erzbischof.

Verbände voraus

BundespräsesStein wies daraufhin, dass die katholischen Verbände mit ihrer Nähe zur Basis bereits vieles von dem umgesetzt haben. "Die KAB Deutschlands hat seit ihrem Zusammenschluss bereits eine Doppelspitze, die von Frauen und Männer besetzt wird", so Stein. Er hofft, dass mit dem "Kehraus von oben" auch ein Wandel in der Kirche erfolgt, der die Zeichen der Zeit erkennt und umsetzt.

Reinhard Kardinal Marx hat den Diskussionen um Reformen in der Katholischen Kirche mit einem Interview neuen Schwung gegeben.

Bundespräses Johannes Stein begrüßte die Reformideen des Münchener Erzbischofs.

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