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28.02.2014

Die Kirchen als Motor des Wandels

"Die beiden großen Kirchen in Deutschland müssen Rahmenbedingungen für einen breiten Diskurs in Wirtschaft und Gesellschaft bieten.“

Dies fordert Johannes Stein, Bundespräses der KAB Deutschlands, nach der Veröffentlichung des Textes „Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" durch den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands, Präses Nikolaus Schneider.

Stein begrüßt, dass die Kirchen sich mit dieser Sozialinitiative sich den Herausforderungen besonders der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise sowie den sozialen Folgen der Klimakatastrophe widmen. Fragestellungen und Analysen allein reichten jedoch nicht aus, um die „Notwendigkeit der Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft  zur ökologisch-sozialen Marktwirtschaft“  in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik im Sinne der Bewahrung der uns von Gott  anvertrauten Schöpfung voranzutreiben, so der KAB-Bundespräses. Der katholische Sozialverband mahnt einen breiten gesellschaftlichen Diskurs und einen zukunftsweisenden Prozess an.

Kirchen müssen stärker Verantwortung übernehmen  

Die KAB Deutschlands hatte bereits auf dem Ökumenischen Kirchentag in München 2010 in einem breiten Ökumenischen Netzwerk verschiedenster kirchlicher und gesellschaftlicher Gruppen einen Dialogprozess und eine Fortschreibung des Sozialwortes von 1997 eingefordert. „Der vorgestellte Text der ökumenischen Sozialinitiative darf nicht in den unverbindlichen Weiten des Internets verschwinden“, betont Stein. „Wer eine Sozialinitiative vorstellt, muss auch die Initiative ergreifen, damit der Text die notwendige Strahlkraft für gesellschaftlicher Veränderungen erhält. Die Kirchen müssen zum Motor des Wandels und des Aufbrechens unsozialer und ungerechter Strukturen werden“.

Würzburger Beschluss

Bundespräses Johannes Stein bietet den beiden Kirchen an, gemeinsam mit den Frauen und Männern in der KAB den Aufbruch für eine gerechte Gesellschaft einzuleiten. „Mit dem Würzburger Beschluss `Fair teilen statt sozial spalten – Nachhaltig leben und arbeiten´ hat die KAB Deutschlands bereits 2011 wichtige Aspekte der jetzigen ökumenischen Sozialinitiative aufgegriffen und Antworten für ein neues Gesellschaftsmodell geliefert. Stein fordert die Kirchen auf, im Sinne des Dreischritts Sehen-Urteilen-Handeln zum Akteur des Veränderungsprozesses zu werden und nun konkrete Schritte vorzubereiten. „Eine solidarische und gerechte Welt fällt nicht vom Himmel“, so Stein.


Hier geht's zum "Gemeinsamen Text"!
Den Text der ökumenischen Sozialinitiative der unter dem Titel „Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft – Initiative des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung“ unter der Nr. 22 in der Reihe „Gemeinsame Texte“ erschienen ist, sowie die Statements von Erzbischof Zollitsch und dem EKD-Ratsvorsitzenden Schneider finden Sie unter www.sozialinitiative-kirchen.de, www.dbk.de und unter www.ekd.de.

Nikolaus Schneider, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, bei der Vorstellung der Initiative

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