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09.03.2020

AfD-Positionen sind unchristlich und menschenverachtend

Die Ansichten und Werte der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ sind nicht mit unserem Verständnis eines christlichen Menschenbilds und der Geschichte der KAB vereinbar, erklärten die Delegierten des KAB-Bundesausschusses

Nach den Anschlägen von Halle und Hanau hat sich der Verband erneut von der AfD distanziert und eine gleichzeitige Mitgliedschaft von AfD und KAB ausgeschlossen. "Die AfD ist keine Alternative, sondern trägt mit ihrer Fremdenfeindlichkeit, ihrer Intoleranz und der Nichtachtung der Menschenwürde zur Spaltung und Zerstörung der Gesellschaft bei", so Bundespräses Eirich.

Verharmlosung nationalsozialistischer Denkmuster

Die Delegierten des KAB-Bundesausschusses haben sich in Ludwigshafen am Wochenende in einem Initiativantrag gegen Rassismus ausgesprochen. "Als katholischer Verband hat sich die KAB von Anfang an ihres mehr als 170-jährigen Bestehens für die Rechte ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingesetzt", betonen die Delegierten in ihrer Erklärung und verweisen auf die "vom NS-Regime verfolgte und hingerichtete KAB- und CAJ-Sekretäre wie Nikolaus Groß, Marcel Callo, Bernhard Letterhaus, Hans Adlhoch" oder Prälat Otto Müller. Die KAB-Delegierten verurteilen aufs Schärfste die Versuche, "die pluralistische und demokratische Verfasstheit unserer Gesellschaftsordnung durch Ausgrenzung einzelner Menschen, Gruppen oder ganzer Ethnien ... zu zerstören".  

Mitgliedschaft: Unvereinbarkeit von KAB und AfD

Die Anschläge von Hanau, Halle und die Angriffe und Drohungen auf Moscheen und Moschee-Vereine sind ein bitteres Ergebnis einer immer lauter werdenden Verharmlosung nationalistischer Denkmuster bis in die Mitte der Gesellschaft, so die KAB. Sie fordert einen entschiedenen Einsatz gegen die Ursachen des Übermaßes an Hass, Verblendung und Wahn, aus dem die Täter heraus handeln.

 

Beschluss der Delegierten des KAB-Bundesausschusses vom 8.März 2020

Rassismus nein Danke, erklären die Delegierten des KAB-Bundesausschusses. Foto: fotolia

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