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26.02.2020

Mindestlohn darf keine Armutsfalle sein

Bundesweiter Auftakt am 29.Februar: KAB wirbt für christliche Werte in der Arbeitswelt

Der aktuelle Mindestlohn vergrößert die Armut in Deutschland. „Kenn deinen Wert!“ fordert daher die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) am 29. Februar in vielen deutschen Städten. Der aktuelle Mindestlohn von 9,35 Euro sei trotz Vollzeitarbeit für eine Familie eine Armutsfalle und schaffe Altersarmut. „Die Höhe des Mindestlohns ist eine gesellschaftspolitische Frage und muss sich an der EU-Definition der Armutsgefährdung von 60 Prozent des Durchschnittseinkommens orientieren“, fordert die Bundesvorsitzende Maria Etl. Die KAB setzt sich für einen Mindestlohn in Höhe von 13,69 Euro ein und fordert, dass der Bundestag eine deutliche Anhebung des Mindestlohns beschließt.

KAB! Tritt ein für Dich
Bundesweit werben Frauen und Männer aus den KAB-Diözesanverbände auf Marktplätzen, vor Kirchen und in Einkaufsstraßen für christliche Werte in der Arbeitswelt. Mit einem Symbol der „Gerechtigkeits-Waage“ verdeutlicht der Verband, dass ein Mindeststundenlohn von mindestens 13,69 Euro brutto notwendig ist, um aktuell gesellschaftliche Teilhabe allen Arbeitnehmer*innen zu ermöglichen und der drohenden Armutsfalle zu entkommen.     

Als starker katholischer Sozialverband setzt sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) für christliche Werte in der Arbeitswelt und ein christliches Miteinander in der Gesellschaft ein. „Mit Unterstützung vieler Frauen und Männer sind wir als KAB eine hör- und sichtbare Stimme in Politik und Wirtschaft. Als Christinnen und Christen sind wir aufgefordert, die Werte aus der kirchlichen Soziallehre - Solidarität, Personalität und Subsidiarität sowie Nachhaltigkeit - jetzt in die gesellschaftliche Diskussion einzubringen, um menschenwürdige Arbeit für zukünftige Generationen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu ermöglichen“, betont Etl. Mit dem Motto „KAB. Tritt ein für Dich!“ wirbt der Verband bundesweit um Unterstützung durch eine Mitgliedschaft bei der Umsetzung christlicher Werte in der Arbeitswelt.

Der Sozial- und Berufsverband sieht sich als einzige Interessengruppe in der katholischen Kirche, die sich lautstark für faire und menschenwürdige Arbeitsbedingungen einsetzt. Darüber hinaus kämpft die KAB für den arbeitsfreien Sonntag und mit dem Modell der Solidarischen Sockelrente gegen die zunehmende Altersarmut 

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