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G7-Staaten müssen Lieferketten  sozial und nachhaltig gestalten

Köln/Berlin. „Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und die Bundesregierung müssen die G7-Ratspräsidentschaft nutzen, um das Europäische Lieferkettengesetz zum globalen Handelsstandard voranzutreiben“. Dies fordert KAB-Bundespräses Stefan-B. Eirich im Vorfeld der internationalen Konferenz zu nachhaltigen Lieferketten, zu dem das Bundesarbeitsministerium im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft eingeladen hat.

Deutsche G7-Präsidentschaft muss europäische Vorlage einbringen - Petition für ein Europäisches Lieferkettengesetz 

Zu der morgigen Konferenz, die unter dem Titel „Nachhaltige Wertschöpfungsketten - Erfolgsfaktoren für einen international akzeptierten verbindlichen Standard“ stattfindet, werden unter anderem UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet der EU-Kommissar für Justiz Didier Reynders, der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Mathias Cormann sowie die Vize-Generaldirektorin der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) Martha Newton sprechen.

Soziale und ökologische Unternehmensverantwortung müsse laut Bundespräses Eirich für alle Bereiche der Produktions-, Liefer- und Vermarktungsketten gesetzlich geregelt werden. Er verweist auf die Initiative Lieferkettengesetz, wo KAB und Verbände unter dem Motto „Yes EU Can“ in einer Petition den Bundeskanzler Olaf Scholz aufrufen, sich für ein wirksames EU-Lieferkettengesetz einzusetzen. Die EU-Kommission hatte im Februar einen Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vorgelegt, der zwar über das deutsche Gesetz hinausgeht, aber dennoch viele Schlupflöcher enthielt, wie zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland und Europa kritisierten.
„Wir erwarten von Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesarbeitsminister Heil, dass er soziale und nachhaltige Regelungen im Bereich der internationalen Produktions- und Lieferketten einbringt, die über den Stand des deutschen Lieferkettengesetzes hinausgehen“, so Stefan Eirich. Er rief dazu auf die Petition zu unterstützten, um den Druck auf die Politik zu verstärken.

Petition auf www.lieferkettengesetz.de

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