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Neue Bundesregierung muss in der Flüchtlingspolitik umsteuern

Die neue Bundesregierung muss in Deutschland und Europa in der Flüchtlingspolitik umsteuern. Die Zahl der Flüchtlinge hat sich in den letzten zehn Jahren laut Amnesty International verdoppelt.

„In Deutschland dagegen ist die Zahl der Flüchtlinge und Schutzsuchenden auf dem niedrigsten Stand seit 2012“, erklärt Bundespräses Stefan Eirich. Immer noch werde zu sehr in nationalen Kategorien gedacht und gehandelt und damit das Schicksal der betroffenen Menschen ausgeblendet. Der im Koalitionsvertrag ausgehandelte Zuwanderungs-Korridor von maximal 220.000 Personen wird einer weltweit ausgerichteten Migrationspolitik nicht gerecht. „Deutschland ist nicht nur auf Zuwanderung angewiesen, sondern habe auch eine globale Verantwortung“, erklärte der katholische Sozialverband.

Krieg, Hunger und Verfolgung sind die Hauptfluchtursachen

Dürre, Hunger, Krieg und Naturkatastrophen durch den Klimawandel zerstören in vielen Ländern, besonders im Süden, die Lebensgrundlagen der Menschen. Als ein falsches Signal bezeichnete der KAB-Bundespräses die Entscheidung des US-Präsidenten Joe Biden, die Menschen aus Haiti an der Grenze zurückzuweisen. „Die von Erdbeben und Orkanen sowie durch politische Korruption gebeutelten Menschen haben nicht nur die Existenzgrundlagen für sich und ihre Familien verloren, sondern sind ohne Perspektive“, so Eirich.

Der katholische Sozialverband appelliert an Politik und Gesellschaft sich der globalen Verantwortung als Christinnen und Christen bewusst zu sein.  Wie Papst Franziskus in seiner Botschaft „Auf einem Weg zu einem immer größeren Wir“ zum 107. Welttag der Migranten und Flüchtlinge ruft auch die KAB zu einer weltweiten Solidarität mit den Ärmsten und Flüchtlingen auf.  Viele der Fluchtursachen seien von Menschen gemacht. „Flucht und Fluchtursachen müssen daher gemeinsam begegnet werden. Jeder und Jede ist gefordert, sein Verhalten gegenüber Migrantinnen und Migranten zu hinterfragen und zu ändern“, so Bundespräses Stefan Eirich.

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