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Soziale Standards sind Basis für Gesundheit und Sicherheit

„Das internationales Abkommen für Gesundheit und Sicherheit in der Textil- und Bekleidungs-industrie ist ein wichtiger Baustein in den internationalen Lieferketten“, erklärte Stefan-B. Ei-rich, Bundespräses der KAB Deutschlands.

Nach dem Brand in asiatischen Textilfabriken und dem Einsturz der Textilfabrik in Rana Plaza mit über 1100 Toten hatten Gewerkschaften und Modeketten einen Vertrag über Brandschutz und Gebäudesicherheit im Jahre 2013 abgeschlossen. Der öffentliche Druck hatten 200 Textilhändler und Einzelhandelsriesen wie H&M, Inditex, Hugo Boss, adidas, Tchibo, Kik und Aldi veranlasst mit dem Vertrag, Produktionsbedingungen zu verbessern. Der Vertrag hatte eine Laufzeit bis Ende August.

„Es ist wichtig, dass nun mit einem neuen Vertrag die Bemühungen um sichere Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen fortgeführt werden“, erklärte Bundespräses Eirich. Das jetzt in Kraft getretene internationale Abkommen hat ebenfalls den Schwerpunkt Sicherheit und Gesundheit sowie die Einhaltung von Standards durch die Industrie.

Schutz bei Krankheit

Die KAB Deutschlands begrüßt nicht nur das Abkommen, das eine Laufzeit von zwei Jahren hat, sondern fordert neben dem Gesundheitsschutz auch eine stärkere soziale Absicherung der Textilarbeiterinnen in den Herstellungsbetrieben. „Die Auswirkungen von Corona-Pandemie haben gezeigt, dass besonders die Arbeiterinnen und Arbeiter am Anfang der Lieferkette betroffen sind. Konnten hier Beschäftigte im Handel auf Kurzarbeit setzen, so verloren die Menschen in den Textilfabriken ihre Arbeit und ihre Existenz“, so Eirich. Dringendes Ziel müsse es sein über die Lieferketten hinweg auch in den Fertigungsbetrieben ein Maß an sozialer Sicherheit und Schutz vor Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit zu erreichen. „Sozialstandards sind die Basis für Sicherheit und Gesundheit“ so Eirich.

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