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Ungerechte Verteilung muss gestoppt werden

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben deutlich gemacht, dass Armut in Deutschland ein strukturelles Probleme ist“, betont Bundespräses Stefan-B. Eirich. Aus Anlass des Welttags der Armen erinnert die KAB Deutschlands an die ungleichen Besitzverhältnisse in Deutschland und weltweit. „Armut fällt nicht vom Himmel und ist nicht schicksalhaft, sondern sie wird von Menschen gemacht“, betont der Präses des katholischen Sozialverbandes.

Armut wird zum Schicksal ganzer Gruppen, da die derzeitigen Bildungs- und Sozialsysteme nicht ausreichen, um Armut ausreichend zu bekämpfen. Selbst in einem reichen Land wie Deutschland spaltet sich die Gesellschaft weiter in Arm und Reich. Über drei Millionen Erwerbstätige in Deutschland sind laut Statistischem Bundesamt von Armut bedroht. „Trotz Mindestlohn und Wirtschaftswachstum steigt die Anzahl der Menschen, die in Deutschland im Niedriglohnbereich arbeiten und mit ihrem Einkommen kein ausreichendes Auskommen haben“, beklagt Eirich. So konnten allein im letzten Winter zwei Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger aus Geldnot ihre Wohnungen nicht ausreichend heizen. Der katholische Sozialverband befürchtet, dass auf Grund steigender Energiekosten in diesem Jahr sich die Situation in vielen Haushalten dramatisch verschärfen wird.

5. Welttag der Armen am 14. November

Die KAB setzt sich daher für einen Mindestlohn von 14,09 Euro pro Stunde, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer sowie eine existenzsicherndes garantiertes Grundeinkommen und eine garantierte Alterssicherung ein. Der von Papst Franziskus ins Leben gerufene „Welttag der Armen“ findet in diesem Jahr am 14. November zum fünften Mal statt. Franziskus setzte damit ein Zeichen gegen „die Kultur der Gleichgültigkeit und Ungerechtigkeit gegenüber den Armen“. Er hatte ihn 2016 zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit verkündet, um das Schicksal der Armen weltweit verstärkt ins Blickfeld zu rücken. „Die weltweite Ausbeutung der Armen und die Umverteilung von unten nach oben muss endlich gestoppt“, so KAB-Bundespräses Stefan Eirich.

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