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ZdK-Vollversammlung unterstützt Mindestlohn-Petition der KAB

Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat am Wochenende beschlossen, die Mindestlohn-Petition der KAB Deutschlands zu unterstützen.

Gleichzeitig bekundeten die Delegierten der ZdK-Vollversammlung, sich mit dem Thema Mindestlohn im Sachbereich III "Wirtschaft und Soziales" im Vorfeld des  Bundestagswahljahres 2021 auseinander zu setzen.

"Wir brauchen eine Veränderung der gesetzlichen Grundlagen", betonte Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann in der Vollversammlung, die zum ersten Mal als Videokonferenz stattfand.  Mit über 51 Prozent wurde der Antrag der KAB angenommen, dass "das Zentralkomitee der deutschen Katholiken die Mindestlohn-Petition der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands unterstützt und alle Katholikinnen und Katholiken zur Unterstützung auffordert."

Mindestlohn hat positive Lenkungsfunktion

In der vorangegangenen Diskussion hatte die Forderung nach einem gerechten Lohn eine breite Unterstützung erfahren. Doch die konkrete Forderung von einem armutsfesten Mindestlohn von 13,69 Euro brutto pro Stunde wollten viele Mitglieder der Vollversammlung nicht mitgehen. Insgesamt wurde der Mindestlohn, der seit fünf Jahren in Deutschland angewendet wird, als ein wichtiges Instrument mit positiver Lenkungsfunktion beschrieben.

"Die KAB drängelt uns, dass wir uns mit dieser Frage auseinanderzusetzen, denn der Gerechte Lohn ist ein Juwel der Katholischen Soziallehre", betonte Bernhard Emunds, Professor für Christliche Gesellschaftsethik und Sozialphilosophie und Leiter des Nell-Breuning-Instituts in Frankfurt.  

zur Petition: www.kab.de/mindestlohn-petition

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