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Arbeit als Grundbestimmung menschlichen Lebens

Die KAB sieht Arbeit in einem ganzheitlichen Zusammenhang. Arbeit ist der „Dreh- und Angelpunkt“ der sozialen Fragen (vgl. Laborem exercens , Ziff. 3.2). Arbeit ist aber mehr als Erwerbsarbeit. Alle Ausdrucksformen menschlicher Arbeit – Erwerbsarbeit, Privatarbeit und gemeinwesensorientierte Arbeit – sind gleichwertig und für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft gleich wichtig. Deshalb müssen alle Formen der Arbeit zwischen Frauen und Männer fair geteilt werden.

Solidarische und gerechte Strukturen

Aus einer langen Tradition heraus setzen wir uns für das Selbstbestimmungsrecht in der Arbeit und für mehr Mitbestimmung und eine Unternehmensverfassung ein. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit treten wir ein für die Rechte der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer, für solidarische und gerechte Strukturen. Arbeit hat für uns angesichts der Globalisierung immer eine internationale Dimension. Niemand arbeitet für sich allein, sondern alle Formen der menschlichen Arbeit sind ein soziale Geschehen, gestalten unsere Welt mit. Unser Land, unsere Arbeit als Teil eines großen Ganzen zu begreifen, ist eine große Herausforderung.

Anders arbeiten

Arbeit ist zudem auf der Grundlage der christlichen Botschaft Teil des Schöpfungsauftrags Gottes, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Der Klimawandel mit seinen unabweislichen Folgen macht uns heute deutlich: Schädigen wir unsere Lebensgrundlagen, wird die göttliche Schöpfung weiter ausgebeutet, dann leidet der Mensch und seine Arbeit, die menschliche Gemeinschaft und kommende Generationen. Anders arbeiten heißt anders wirtschaften. Deshalb setzen wir uns mit der Tätigkeitsgesellschaft für alternative Wirtschaftsformen ein, für eine „Ökonomie der Gerechtigkeit“. Soziales, Ökologie und Ökonomie sind untrennbar miteinander verbunden. Nachhaltig leben und arbeiten müssen Hand in Hand gehen.

Unsere Nachrichten zum Thema "Arbeit"

14. Januar 2017

Keine Soziale Gerechtigkeit ohne Lohngerechtigkeit

Kleine Schritte für Frauen aus der Ungerechtigkeitsblase in Deutschland.
Verlangt niedrigere Hürden beim Teilzeit-Gesetz und bei der Lohngleichheit um Frauen vor Altersarmut zu schützen: KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann.

Altersarmut ist auch ein Ergebnis der Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. "Mit der vom Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig eingebrachten Einführung eines individuellen Auskunftsanspruches können Frauen endlich rechtliche Schritte...weiterlesen

02. Juni 2016

KAB gratuliert IG Metall zum 125-jährigen Jubiläum

Jüngster Erfolg für Arbeitnehmer ist die Eindämmung des  Missbrauchs bei der Leiharbeit und Werkverträgen, für die IG Metall und KAB sich eingesetzt haben.

"Den Arbeitnehmerbewegungen, Gewerkschaften und besonders der Industriegewerkschaft Metall kommen bei den gesellschaftlichen Veränderungen durch Arbeit 4.0 und Industrie 4.0 eine besondere Rolle zu", erklärte Bundesvorsitzender Andreas...weiterlesen

12. Mai 2016

KAB-Vorsitzender: Schluss mit Arbeit zweiter Klasse!

"Mit dem Gesetzesentwurf des Koalitionsausschusses von Union und SPD wird das Problem der zunehmenden Leiharbeitsverhältnisse kaum entschärft", erklärt Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann.weiterlesen

04. April 2016

Arbeit 4.0 darf nicht zum Arbeitsschutzabbau führen

Die Verlängerung der täglichen Arbeitszeit führt zu Stress, Burnout und Erkrankungen. Foto: fotolia
Fordert die Einhaltung der erkämpften Sozialstandards und der Beschränkung der täglichen Arbeitszeit: KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. Foto: Rabbe

"Der Mensch ist keine Maschine mit einer uneingeschränkter Laufzeit!" Als Versuch, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ständig laufenden Maschinen gleichzusetzen, bezeichnet KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann die Arbeitszeitpläne von...weiterlesen