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Arbeit

Arbeit als Grundbestimmung menschlichen Lebens

Die KAB sieht Arbeit in einem ganzheitlichen Zusammenhang. Arbeit ist der „Dreh- und Angelpunkt“ der sozialen Fragen (vgl. Laborem exercens , Ziff. 3.2). Arbeit ist aber mehr als Erwerbsarbeit. Alle Ausdrucksformen menschlicher Arbeit – Erwerbsarbeit, Privatarbeit und gemeinwesensorientierte Arbeit – sind gleichwertig und für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft gleich wichtig. Deshalb müssen alle Formen der Arbeit zwischen Frauen und Männer fair geteilt werden.

Solidarische und gerechte Strukturen

Aus einer langen Tradition heraus setzen wir uns für das Selbstbestimmungsrecht in der Arbeit und für mehr Mitbestimmung und eine Unternehmensverfassung ein. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit treten wir ein für die Rechte der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer, für solidarische und gerechte Strukturen. Arbeit hat für uns angesichts der Globalisierung immer eine internationale Dimension. Niemand arbeitet für sich allein, sondern alle Formen der menschlichen Arbeit sind ein soziale Geschehen, gestalten unsere Welt mit. Unser Land, unsere Arbeit als Teil eines großen Ganzen zu begreifen, ist eine große Herausforderung.

Anders arbeiten

Arbeit ist zudem auf der Grundlage der christlichen Botschaft Teil des Schöpfungsauftrags Gottes, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Der Klimawandel mit seinen unabweislichen Folgen macht uns heute deutlich: Schädigen wir unsere Lebensgrundlagen, wird die göttliche Schöpfung weiter ausgebeutet, dann leidet der Mensch und seine Arbeit, die menschliche Gemeinschaft und kommende Generationen. Anders arbeiten heißt anders wirtschaften. Deshalb setzen wir uns mit der Tätigkeitsgesellschaft für alternative Wirtschaftsformen ein, für eine „Ökonomie der Gerechtigkeit“. Soziales, Ökologie und Ökonomie sind untrennbar miteinander verbunden. Nachhaltig leben und arbeiten müssen Hand in Hand gehen.

Unsere Nachrichten zum Thema "Arbeit"

25. Februar 2020

Einblicke in die moderne Produktion

© Burkard Vogt (POW) | Thomas Rasch, Betriebsleiter der Firma PHP Fiber (links), erklärt Bischof Dr. Franz Jung die Herstellung und Funktion von Technischem Garn

Obernburg (POW) Über den eigenen Tellerrand hinaus schauen und mitbekommen, wie die Menschen leben. Mit diesem Ziel hat Bischof Dr. Franz Jung nach eigenem Bekunden das Industrie Center Obernburg (ICO) besichtigt. Ihn begleiteten Diakon Peter...Mehr erfahren

03. Februar 2020

Angriff auf Sonntagsschutz muss ein Weckruf für Kirchen sein

Im Jahre 321 hat Kaiser Konstantin den Sonntag zum Feiertag erhoben. 
Bundespräses Stefan Eirich sieht in den Plänen des Einzelhandels, den gesetzlichen Anlassbezug zu streichen, einen Weckruf für die Kirchen, sich zu wehren.

„Der massive Vorstoß des Handelsverbandes Deutschland den Schutz des arbeitsfreien Sonntags im Grundgesetz zu beschränken ist ein Angriff auf den Sonntag als immaterielles Kulturgut“, erklärte Bundespräses Pfr. Stefan B. Eirich. Mehr erfahren

31. Januar 2020

Luttmer-Bensmann: Arbeitsfreier Sonntag ist nicht verhandelbar

Die KAB kündigt Widerstand an gegen Versuche des Einzelhandels und der Politik des grundgesetzlich garantierten Schutz des Sonntags abzuschaffen. 
Stellt sich gegen eine Ausdehnung der Ladenöffnungen an Sonn- und Feiertagen: KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. Foto: Rabbe

"Die Forderung des Handelsverbandes Deutschland nach einer Grundgesetzänderung ist ein massiver Angriff auf unser soziales und gesellschaftliches Zusammenleben", erklärte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann.Mehr erfahren

17. Dezember 2019

Bundesvorsitzende Maria Etl: Migration ist ein Menschenrecht

Gleiche Rechte für Migrant*innen fordert die KAB Deutschlands aus Anlass des Internationalen Tag der Migration. Foto: Rabbe

„Migrantinnen und Migranten müssen die gleichen Sozial- und Arbeitsrechte erhalten wie einheimi-sche Belegschaften“, fordert KAB-Bundesvorsitzende Maria Etl aus Anlass des morgigen internationalen Tag der MigrationMehr erfahren

05. Dezember 2019

Gesetzgeber muss Arbeitnehmer der Plattform-Ökonomie absichern

Rechte für Clickworker - Wo beginnt ein Arbeitsverhältnis in der Plattform-Ökonomie?
Die Zukunft der Arbeit muss sozial gerecht und menschenwürdig gestaltet werden. Fotos: Rabbe

Zeitweise abhängig Beschäftigte brauchen auch in der digitalen Plattform-Ökonomie eine soziale und arbeitsrechtliche Absicherung. Dies fordert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) angesichts des Crowdworking-Urteils des Münchener...Mehr erfahren

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