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Arbeit

Arbeit als Grundbestimmung menschlichen Lebens

Die KAB sieht Arbeit in einem ganzheitlichen Zusammenhang. Arbeit ist der „Dreh- und Angelpunkt“ der sozialen Fragen (vgl. Laborem exercens , Ziff. 3.2). Arbeit ist aber mehr als Erwerbsarbeit. Alle Ausdrucksformen menschlicher Arbeit – Erwerbsarbeit, Privatarbeit und gemeinwesensorientierte Arbeit – sind gleichwertig und für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft gleich wichtig. Deshalb müssen alle Formen der Arbeit zwischen Frauen und Männer fair geteilt werden.

Solidarische und gerechte Strukturen

Aus einer langen Tradition heraus setzen wir uns für das Selbstbestimmungsrecht in der Arbeit und für mehr Mitbestimmung und eine Unternehmensverfassung ein. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit treten wir ein für die Rechte der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer, für solidarische und gerechte Strukturen. Arbeit hat für uns angesichts der Globalisierung immer eine internationale Dimension. Niemand arbeitet für sich allein, sondern alle Formen der menschlichen Arbeit sind ein soziale Geschehen, gestalten unsere Welt mit. Unser Land, unsere Arbeit als Teil eines großen Ganzen zu begreifen, ist eine große Herausforderung.

Anders arbeiten

Arbeit ist zudem auf der Grundlage der christlichen Botschaft Teil des Schöpfungsauftrags Gottes, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Der Klimawandel mit seinen unabweislichen Folgen macht uns heute deutlich: Schädigen wir unsere Lebensgrundlagen, wird die göttliche Schöpfung weiter ausgebeutet, dann leidet der Mensch und seine Arbeit, die menschliche Gemeinschaft und kommende Generationen. Anders arbeiten heißt anders wirtschaften. Deshalb setzen wir uns mit der Tätigkeitsgesellschaft für alternative Wirtschaftsformen ein, für eine „Ökonomie der Gerechtigkeit“. Soziales, Ökologie und Ökonomie sind untrennbar miteinander verbunden. Nachhaltig leben und arbeiten müssen Hand in Hand gehen.

Unsere Nachrichten zum Thema "Arbeit"

23. Juli 2017

Eine breite Koalition für Erwerbstätigenversicherung

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen) forderte verstärkt Frauen aus der Altersarmutfalle herauszuholen.
Die Mehrheit in der Diskussionsrunde sprach sich wie die KAB für eine Erwerbstätigenversicherung aus.
CSU-Politiker Tobias Zech lehnte die Forderung nach einer MIndestrente von 1050 Euro, wie es die Betriebsrätin und Bundestagskandidatin Susanne Ferschl fordert, ab. Fotos: Rabbe

SPD, Bündnis90/Die Grünen und auch Die Linke schließen sich der KAB-Forderung nach einer Reform der Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung an. Bei einer KAB-Podiumsdiskussion in München erklärten Bundestagsvizepräsidentin Claudia...Mehr erfahren

18. März 2017

Josefstag: Menschenwürde für Arbeiter mit und ohne Arbeit

Die Bundesregierung muss die Hartz-Regelungen sozial und gerecht gestalten, fordert die KAB am Josefstag. Foto: Rabbe
Der Heilige Josef ist der Schutzpatron der Arbeiter. Foto: Archiv

"Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die ihre Arbeitsstelle verlieren, dürfen nicht binnen eines Jahres in die Armutsfalle gestoßen werden!" Dies erklärte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann aus Anlass des Joseftages am kommenden...Mehr erfahren

14. Januar 2017

Keine Soziale Gerechtigkeit ohne Lohngerechtigkeit

Kleine Schritte für Frauen aus der Ungerechtigkeitsblase in Deutschland.
Verlangt niedrigere Hürden beim Teilzeit-Gesetz und bei der Lohngleichheit um Frauen vor Altersarmut zu schützen: KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann.

Altersarmut ist auch ein Ergebnis der Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen. "Mit der vom Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig eingebrachten Einführung eines individuellen Auskunftsanspruches können Frauen endlich rechtliche Schritte...Mehr erfahren

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                 Dr. Michael Schäfers

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