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Arbeit als Grundbestimmung menschlichen Lebens

Die KAB sieht Arbeit in einem ganzheitlichen Zusammenhang. Arbeit ist der „Dreh- und Angelpunkt“ der sozialen Fragen (vgl. Laborem exercens , Ziff. 3.2). Arbeit ist aber mehr als Erwerbsarbeit. Alle Ausdrucksformen menschlicher Arbeit – Erwerbsarbeit, Privatarbeit und gemeinwesensorientierte Arbeit – sind gleichwertig und für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft gleich wichtig. Deshalb müssen alle Formen der Arbeit zwischen Frauen und Männer fair geteilt werden.

Solidarische und gerechte Strukturen

Aus einer langen Tradition heraus setzen wir uns für das Selbstbestimmungsrecht in der Arbeit und für mehr Mitbestimmung und eine Unternehmensverfassung ein. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit treten wir ein für die Rechte der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer, für solidarische und gerechte Strukturen. Arbeit hat für uns angesichts der Globalisierung immer eine internationale Dimension. Niemand arbeitet für sich allein, sondern alle Formen der menschlichen Arbeit sind ein soziale Geschehen, gestalten unsere Welt mit. Unser Land, unsere Arbeit als Teil eines großen Ganzen zu begreifen, ist eine große Herausforderung.

Anders arbeiten

Arbeit ist zudem auf der Grundlage der christlichen Botschaft Teil des Schöpfungsauftrags Gottes, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Der Klimawandel mit seinen unabweislichen Folgen macht uns heute deutlich: Schädigen wir unsere Lebensgrundlagen, wird die göttliche Schöpfung weiter ausgebeutet, dann leidet der Mensch und seine Arbeit, die menschliche Gemeinschaft und kommende Generationen. Anders arbeiten heißt anders wirtschaften. Deshalb setzen wir uns mit der Tätigkeitsgesellschaft für alternative Wirtschaftsformen ein, für eine „Ökonomie der Gerechtigkeit“. Soziales, Ökologie und Ökonomie sind untrennbar miteinander verbunden. Nachhaltig leben und arbeiten müssen Hand in Hand gehen.

Unsere Nachrichten zum Thema "Arbeit"

11. Mai 2018

KAB und Arbeitsminister werben für menschenwürdige Arbeit

NRW-Arbeitsminister Karl Josef Laumann und KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann warben auf dem Katholikentag in Münster für die KAB-Kampagne "#digitale_arbeit_menschen_wuerdig". 
Trotz Arbeit 4.0 wird uns die Erwerbsarbeit nicht ausgehen, kündigte Minister Laumann am KAB-Stand an. Foto: Rabbe/Erlenkötter

„Uns wird die Arbeit trotz der Digitalisierung nicht ausgehen!“, erklärte Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales Karl-Josef Laumann während einer Veranstaltung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) zum Thema...Mehr erfahren

23. Juli 2017

Eine breite Koalition für Erwerbstätigenversicherung

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen) forderte verstärkt Frauen aus der Altersarmutfalle herauszuholen.
Die Mehrheit in der Diskussionsrunde sprach sich wie die KAB für eine Erwerbstätigenversicherung aus.
CSU-Politiker Tobias Zech lehnte die Forderung nach einer MIndestrente von 1050 Euro, wie es die Betriebsrätin und Bundestagskandidatin Susanne Ferschl fordert, ab. Fotos: Rabbe

SPD, Bündnis90/Die Grünen und auch Die Linke schließen sich der KAB-Forderung nach einer Reform der Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung an. Bei einer KAB-Podiumsdiskussion in München erklärten Bundestagsvizepräsidentin Claudia...Mehr erfahren

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                 Dr. Michael Schäfers

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