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KAB Deutschlands e.V.

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Europawahlen 2019

Kölner Europa-Gespräche "Blicke - Sichtweisen - Visionen"

Die Wahl steht dieses Mal unter besonderen Vorzeichen. Die europapolitischen Debatten verbreitern und intensivieren sich zusehends. Die Dringlichkeit mutiger Reformschritte liegt auf der Hand. Die Fronten sind klar. Alternative Programme für eine weitere Vertiefung des europäischen Projektes liegen vor. Die Risiken nationalistischer Tendenzen und eines Rückbaus der EU sind zu erkennen. Die Wahl ist als Richtungswahl für das Europäische Parlament sowie für die EU zu sehen. Die Wahl verdient eine hohe Wahlbeteiligung und eine seriöse Debatte im Vorfeld.

KAB-Aufruf "Ein Europa für alle"

Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus mehr als 70 Organisationen, darunter auch die KAB, und Initiativen plant für den 19. Mai Großdemonstrationen in sieben Städten Deutschlands. Eine Woche vor der Europawahl wollen Zehntausende Menschen unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ für eine EU der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels auf die Straße gehen.

Mit Demonstrationen und begleitender Kampagnen-Arbeit macht sich das Bündnis dafür stark, am 26. Mai bei der Europawahl wählen zu gehen. Dieses Mal geht es um alles: Dem Nationalismus und Rassismus entgegenzutreten – für ein demokratisches, friedliches, solidarisches und nachhaltiges Europa!

KAB Treffpunkte für die Demos am 19. Mai

Köln - 10.30 Uhr vor dem Domforum
Stuttgart - 12:00 Uhr vor dem Haus der Kirche in der Königstrasse
Frankfurt - 10.30 Uhr am Opernplatz  
München - 11.00 Uhr am Wittelsbacher Platz an der Statue Kurfürst Maximilian I. 

Ein(t) Europa!

Zwischen dem 23. und 26. Mai 2019 finden in den Mitgliedsländern der Europäischen Union die neunten Direktwahlen zum Europaparlament statt. Am 26. Mai 2019 ist in Deutschland Wahltag

  • Als KAB haben wir unsere Forderungen an die künftigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf das Thema „Zukunft der Arbeit“ fokussiert.
  • Als KAB messen wir die Parteien und die Kandidat*innen daran, ob Sie den Umbau zu einem sozialen, gerechten und menschenwürdigen Europa vorantreiben wollen.
  • Als KAB erteilen wir den nationalistischen, rechtspopulistischen und antieuropäischen Parteien, die Mandate im zukünftigen Europäischen Parlament anstreben, eine klare Absage

Demo-Aufruf - "Ein Europa für alle"

Radio Beitrag

Timo Freudenberger, Diözesansekretär der KAB Hildesheim über die Europawahlen

KABOnline-Interview

Katarina Barley, Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl

Katarina Barley spricht mit KABOnline über den Sonntagsschutz in Europa, den europäischen Mindestlohn und die Einführung einer Digitalsteuer

KABOnline-Podcast

Manfred Weber, Spitzenkandidat der CDU/CSU für die Europawahl

Manfred Weber, Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei für die Europawahlen spricht über die Forderung nach weltweiter Einhaltung der ILO-Arbeitsnormen, die europäische Arbeitszeitrichtlinie und den arbeitsfreien Sonntag, die Einführung eines europäischen Mindestlohnes sowie die Einführung einer Digitalsteuer.

Geh wählen!"

Dossiers zu den Europawahlen

Als KAB messen wir die Parteien und die Kandidat*innen daran, ob sie den Umbau zu einem sozialen, gerechten und menschenwürdigen Europa vorantreiben wollen. In unseren Dossiers beleuchten wir Hintergründe, Entwicklungen und Tendenzen, besonders in der europäischen Sozialpolitik und untermauern die KAB-Forderungen zu den kommenden Europawahlen

„Die Krise ist nicht vorbei. Sie hat nur eine Pause eingelegt.“ Mit diesen Worten trat Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission, im September 2015 in seiner ersten Rede zur Lage der Union an die Öffentlichkeit. Die geplante Europäische Säule sozialer Rechte, die Juncker in dieser Rede ankündigte, solle die sich verändernden Realitäten in den europäischen Gesellschaften und in der Arbeitswelt widerspiegeln und könne als Kompass für eine erneute Konvergenz innerhalb des Euro-Raums dienen. Im März 2016 trat die Europäische Kommission mit einem ersten Entwurf an die Öffentlichkeit. Bis Ende des Jahres hatten die Bürgerinnen und Bürger, die Sozialpartner, Organisationen und Behörden im Rahmen einer öffentlichen Konsultation die Möglichkeit ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Der Konsultationsprozess wurde am 23. Januar 2017 mit einer hochrangigen Konferenz der Kommission in Brüssel offiziell beendet. Bei einem EU-Sozialgipfel am 17. November 2017 in Göteborg bekannten sich dann die 28 Staaten in einer feierlichen Erklärung zu dem Vorhaben.

Zum Dossier "
Europäische Säule sozialer Rechte – ein Weg zu einem sozialeren Europa?"

 

Die Arbeitslosenquoten spiegeln die asymmetrischen Wirtschaftsentwicklungen in den EU-Mitgliedsstaaten wider. Eine der Hauptursachen liegt bis heute in den „Krisenfolgen“ aus der (Welt)Wirtschaftskrise von 2007 /2008. Da der europäische Einigungsgedanke und die Union wesentlich vom Paradigma des „sozialen Ausgleichs“ bestimmt ist bzw. sein sollte, ist dringender Handlungsbedarf auf europäischer Ebene und in den EU-Mitgliedsstaaten angezeigt, insbesondere hinsichtlich einer ausreichenden Absicherung bei Arbeitslosigkeit in den überdurchschnittlich betroffenen Ländern. Deutschland kommt dabei als größte Volkswirtschaft in der EU eine besondere Verantwortung zu.

Zum Dossier "Europäische Arbeitslosenversicherung – Europa auf dem Weg zu mehr Ausgleich und sozialer Sicherheit für alle?"

Die soziale Spaltung Europas spiegelt sich signifikant in den Löhnen der Arbeiter*innen wider. In den meisten Ländern Osteuropas werden Löhne gezahlt, die nicht zum Leben, geschweige denn zum Auskommen einer Familie reichen. Daran ändern bisher nur wenig Mindestlöhne. In den meisten EU-Mitgliedstaaten gibt es einen gesetzlichen nationalen Mindestlohn, obwohl Höhe, Anpassungsmechanismen und Deckung unterschiedlich sind. Einige Länder legen in sektoralen Vereinbarungen kollektiv vereinbarte Mindestlöhne fest, während andere keine gesetzlichen oder formell vereinbarten Mindestlohnmechanismen haben. Der Begriff "Mindestlöhne" bezieht sich auf verschiedene gesetzliche Beschränkungen des niedrigsten Satzes, den die Arbeitgeber an die Arbeitnehmer zu zahlen haben. Die gesetzlichen Mindestlöhne werden durch formelle Gesetze oder Statuten geregelt.

Zum Dossier über den europäischen Mindestlohn

MENSCHENWÜRDIG. NACHHALTIG. MITBESTIMMT.

Video Mit-Sing Aktion

KAB und ACLI singen für ein gerechtes und soziales Europa

Bilderbogen der MitSing-Aktion

Die Zukunft der Arbeit gestalten

Die Gestaltung des digitalen und ökologischen Wandels in Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft ist eine gemeinsame Herausforderung für die europäische Politik. Beide Entwicklungen werden uns alle betreffen, denn Sie werden die Bedingungen wie auch das Verständnis von Arbeit weiter verändern. Bereits heute ist die Polarisierung in der Verteilung der Arbeit zwischen hochqualifizierten und geringer qualifizierten Arbeitnehmer*innen spürbar. Flexible Beschäftigungsformen, die auf den Vormarsch sind, stellen das Arbeitsrecht in der EU ebenfalls vor neue Herausforderungen. Die Grenze zwischen dem Arbeitsleben und dem Privatleben verschwimmt zusehends.

Der digitale und ökologische Wandel muss so gestaltet werden, dass er eine menschenwürdige, nachhaltige und mitbestimmte Arbeitswelt für alle schafft. Diese Ziele bauen auf dem Konzept einer Wirtschaft auf, die der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen dient. Dem Europäischen Parlament kommt bei dieser Gestaltungsaufgabe eine herausragende Rolle zu. In der kommenden Legislaturperiode des Europaparlaments bis zum Jahre 2024 müssen die Weichen entsprechend gestellt werden.

Als KAB haben wir unsere Forderungen an die künftigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf das Thema „Zukunft der Arbeit“fokussiert. 

Als KAB messen wir die Parteien und die Kandidat*innen daran, ob Sie den Umbau zu einem sozialen, gerechten und menschenwürdigen Europa vorantreiben wollen.

Als KAB erteilen wir den nationalistischen, rechtspopulistischen und antieuropäischen Parteien, die Mandate im zukünftigen Europäischen Parlament anstreben, eine klare Absage.

Diskutieren Sie über unsere Forderungen! Gehen Sie zur Wahl!

Gegen CETA im Vorfeld der Europa-Wahlen

Mit einer gemeinsamen europäischen Bauern-Erklärung wollen die Organisatoren im Vorfeld der kommenden Europawahlen für ein solidarisches und zukunftsfähiges Europa kämpfen. Mit Traktoren demonstrieren Bauern aus Frankreich, den Niederlanden, Luxemburg, Belgien und Deutschland gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden, darunter die KAB, für eine faire EU-Handelspolitik, die weltweit gerecht und klimaverträglich ist. 

Berichte und Veranstaltungen

Kölner Europa-Gespräche 2019

Europa vor der Wahl - Im Domforum

Der Flyer

Bestellungen an dagmar.kohl@kab.de

Spende bitte an GSKAB e. V.
IBAN DE5137050198014882954
Stichwort "Europa"
(Richtwert: 0,10 € pro flyer)

Synopse zu den Europawahlen

Das Netzwerk der Europäischen Bewegung Deutschland hat eine Synopse der Europawahlprogramme der Parteien in Deutschland erarbeitet

Ansprechpartner

                  Wilfried Wienen
                   0221-7722-0
               wilfried.wienen@kab.de

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