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Blauer Himmel über Paris

Der Himmel über Paris ist derzeit blau. Anders als in Peking, wo Smoke-"Warnungen der Regierung die Bevölkerung auffordern nicht unnötig ihre Häuser zu verlassen, um sich nicht übermäßig Schadstoffen auszuliefern. Die Menschen in der chinesischen Hauptstadt sind ständig dem Smoke von Abgasen aus Autoverkehr und Kohlekraftwerken ausgesetzt. Obwohl China mittlerweile Vorreiter bei Investitionen in erneuerbarer Energie ist, können die Einwohner Pekings die Hand nicht mehr vor den Augen sehen.

Der fehlende Durchblick scheint derzeit in Paris bei blauem Himmel zum Durchbruch zu führen. Die Länder der dritten Welt sollen als Betroffene des Klimawandels Milliarden zum Schutz vor Hochwasser und Dürre in einem Fond erhalten. Und auch in Bezug auf die Kohlenutzung scheinen sich die 196 Staaten einigen zu können: Nichts geringeres als die Dekarbonisierung der Wirtschaft und Energieversorgung soll auf die Agenda gesetzt werden.

Ein Riesenerfolg, so scheint es. Endlich wollen alle Länder den Ausstieg aus Kohle, Erdöl und Gas. Die Aktien und Investitionen von Firmen, die erneuerbare Energien entwickeln, müssten jetzt in die Höhe springen. Doch nichts dergleichen passiert. Die Drosselung bei der Förderung alternativer Energien durch das Erneuerbare Energien-Gesetz der letzten Bundesregierung sind und werden nicht zurückgenommen. Die Kohle wird nicht mehr in Deutschland gefördert und verbrannt, sondern mit deutscher Hilfe und Subvention in Griechenland, China, Australien und anderen Ländern.

Die Hoffnung auf einen positiven Abschluss der Verhandlungen sind groß. Die Hoffnung, dass sich die Erderwärmung, die sich derzeit beschleunigt vollzieht, stoppen oder gar zurückfahren lässt, dass das Schmelzen der Pole und Gletscher und der damit verbundene Anstieg der Meere und Zerstörung der Natur verhindert wird, bleibt gering. Der Grund für die Skepsis wird in Paris nicht verhandelt: Das Ende der zerstörerischen Wachstumsideologie der führenden Industrienationen.

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