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PM Klimagipfel

Klimagipfel muss Wende zum nachhaltigen Wirtschaften sein

"Die notwendige Reduzierung der CO2-Emissionen zur Einhaltung des Zwei-Grad-Zieles ist nur mit einer deutlichen Wende in der Wirtschaftspolitik, einem Ende der Wachstumsideologie  sowie einem radikalen Wandel unseres Lebensstils zu erreichen!" Dies erklärt Pfarrer Johannes Stein, Bundespräses der KAB Deutschlands, zum gerade laufenden Weltklimagipfel in Paris.

Der katholische Sozialverband hat bereits mit seinem Würzburger Beschluss "Fair teilen statt sozial spalten - Nachhaltig leben und arbeiten" von 2011 die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen der globalen, kapitalistischen Wirtschaftsweise für Mensch und Umwelt aufgezeigt und sieht sich durch die aktuellen Äußerungen von Papst Franziskus zum Klimagipfel bestätigt und unterstützt. 

Papst Franziskus: Die Welt steht an der Schwelle zum Selbstmord

Das päpstliche Schreiben "Laudato si" nimmt besonders die Wirtschaft in der Pflicht ihre Regeln zu verändern und den Menschen in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. "Diese Wirtschaft tötet!", erklärt Papst Franziskus und ruft die Staatschefs in Paris auf, gemeinsam zu handeln. Die Welt stehe an der "Schwelle zum Selbstmord". 

"Es wird immer deutlicher, dass die ökologische Frage zur sozialen wird", so Johannes Stein. Angesichts des heutigen Barbara-Tages, Schutzheilige der Bergleute, appelliert er an die Politik, den Ausstieg aus der Kohle konsequent durchzuführen. "Es hilft der Erde nichts, wenn Bundeswirtschaftsminister Gabriel den Ausstieg aus der Kohle in Deutschland propagiert, aber sein Ministerium Kredite und Bürgschaften für Kohlekraftwerke in der ganzen Welt vergibt. Deutschland wird so zum CO-2-Exporteur Nummer Eins"..


"Alle stehen in der Verantwortung"

Bundespräses Stein befürchtet, dass die Entscheidungen der Staatchefs in Paris nicht ausreichen werden, das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, geschweige denn eine Transformation der Wirtschaft einzuleiten.  Er fordert daher die Zivilgesellschaften auf, selbst den Prozess einer nachhaltigen Entwicklung und eines langfristigen Verzichtes auf mehr Konsum zu steuern. "Wir stehen in der Verantwortung für kommende Generationen. Jede und jeder Einzelne muss den individuellen Lebensstil überdenken. Dies ist eine echte Chance für alle, eine gerechte und lebenswerte Welt gemeinsam zu erbauen".

"Laudato si" - und der Klimagipfel

Die neue Enzyklika des Papstes gibt Anstoß für lebhafte Diskussionen - nicht nur in der Umweltszene, sondern auch und gerade in der Arbeitnehmer- und Sozialbewegung. 
Lesen Sie hier Kommentierungen und Einschätzungen unserer Experten. Wichtig sind uns dabei die für die KAB besonders relevanten Themengebiete der Enzyklika.

Interview mit Nico Paech, Ökonom und Wachstumskritiker

Wachstum über alles? KAB-Online-Redakteur Matthias Rabbe im Gespräch mit dem Ökonomen und Wachstumskritiker Nico Paech im Rahmen der Südbadener Sozialtage. Paech erläutert sein Modell der ""Postwachstumsökonomie" und mahnt die gemeinsame Verantwortung an für eine lebenswerte Zukunft.

Der Beschluss

"Fair teilen statt sozial spalten – Nachhaltig leben und arbeiten"
Der Beschluss von Würzburg

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KAB Forderungen

Beim Weltklimagipfel in Paris geht es ums Ganze.
Hier lesen Sie die Forderungen der KAB.

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