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Katholikentag Leipzig

Video: Die KAB präsentiert sich in Leipzig

CETA&TTIP Demo auf dem Katholikentag

Rede des KAB Bundesvorsitzenden Andreas Luttmer-Bensmann 

Die KAB auf dem Katholikentag

Vielfältig aber mit klaren Positionen präsentiert sich die KAB auf dem 100. Katholikentag. Das Motto „Seht, da ist der Mensch!“ hat die KAB auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen des arbeitenden Menschen umgesetzt.

Sichtbarsters Zeichen der KAB-Präsenz in Leipzig war die Demonstration am Samstag Mittag mit mehreren tausend Teilnehmern. Das Leipziger Bündnis "Vorsicht Freihandel" als Veranstalter begrüßte ausdrücklich die KAB-Teilnahme als Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz dieses Themas.

Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann als einer der Hauptredner betonte die Bereitschaft in der gesamten KAB zum Widerstand gegen die Freihandelsabkommen und sagte mit den Worten von Papst Franziskus, "eine Wirtschaft die tötet kann nicht im Interesse eines am Gemeinwohl und der sozialen Gerechtigkeit orientierten Verbandes liegen". 

„Seht, da ist der arbeitende Mensch“ hat die KAB Deutschlands ihr ganzes Programm beim Katholikentag in Leipzig überschrieben. Das Sinn-Zelt der KAB Münster ist eines der vielen Angebote, die der Arbeitnehmerverband auf dem Katholikentag bereithält.

KAB und Kolping setzen sich im Verbändecafe gemeinsam für Arbeiter- und Sozialprojekte in Brasilien ein. 

„Rio bewegt.Uns“ macht die Katholikentags-Besucher aufmerksam auf die soziale Situation in dem Land, wo in einigen Monaten die Olympiade und die Paralympics ausgetragen werden. Auf einem Laufband können Interessierte „Kilometer für Rio machen“.

Der Kölner Diözesanverband konfrontiert die Besucher mit der Frage: „Wie wollen Sie mit einem garantierten Grundeinkommen von 1000 Euro ihr Arbeitsleben verändern? Und beim Arbeitnehmer-Empfang machten Gewerkschaft und KAB deutlich, dass die Zukunft der Arbeitswelt 4.0 dringend gestaltet werden muss, damit menschenwürdige Arbeit auch unter veränderten Produktionsweisen möglich ist. 

„Arbeit 4.0 und Industrie 4.0 schaffen neue Arbeitsplätze, wo die Arbeitnehmer oft nur kurzfristig und isoliert beschäftigt sind“, erklärte verdi-Bundesvorstandsmitglied Eva Welskop-Deffaa.

„Wir können die Entwicklung nicht aufhalten, aber wir müssen gemeinsam dafür kämpfen, dass der Mensch und die Menschenwürde weiterhin auch am Arbeitsplatz erhalten bleiben“, mahnte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann.

Für den arbeitsfreien Sonntag hat die lokale Allianz für den freien Sonntag gemeinsam mit KAB und ver.di ein Transparent an der Leipziger Probsteikirche entrollt. Zuvor hatte der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach betont, dass der Kapitalismus in erster Linie auf Geldvermehrung aus sei und jegliche Lebensräume und –zeiten der Menschen wirtschaftlich verwerten will.

Die Aufbauarbeit von Arbeitnehmerbewegungen weltweit präsentiert das Weltnotwerk der KAB. Mit Live-Schaltungen vom 100. Katholikentag zu den Partnerorganisationen nach Kenia, Sri Lanka, Kamerun und Peru erreichten 

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