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KAB: Solidarität mit Orhan Akman

Als Orhan Akman am 24. Januar 2016 am Flughafen Jorge Chávez seinen Pass für die Ausreise abstempeln lassen wollte, leuchtete im Computer des Migrations-Beamten ein rotes Signal auf: er dürfe zwar aus-, aber nicht mehr nach Peru einreisen.

Orhan Akman verzichtete daraufhin auf die Ausreise und konnte nach vielem Nachfragen beim Ausländeramt in Erfahrung bringen, warum ihn Peru nicht mehr haben wollte: „Der deutsche Staatsbürger Orhan Akman hat an öffentlichen Protesten teilgenommen, und damit die öffentliche Ordnung, die Ruhe und den sozialen Frieden gestört“, hiess es in der entsprechenden Resolution der Ausländerbehörde. Orhan Akman hatte an öffentlichen Protesten der Beschäftigten der Supermarkt-Kette Cencosud teilgenommen.

Das ist sozusagen sein Job: Orhan Akman war 10 Jahre lang Sekretär der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Bayern und berät seit 2014 lateinamerikanische Gewerkschaften beim Aufbau einer Dienstleistungs-Branche.

Die Kolleginnen und Kollegen auf 
der Konferenz der KAB Sekretäre*innen (SEKO)
ließen es sich daher nicht nehmen mit einem Video ihre Solidarität zu signalisieren.

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