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Leseproben

Leseproben aus dem Arbeits- und Lesebuch

Das Lese- und Arbeitsbuch der KAB Deutschlands soll in den Vereinen und Arbeitsgruppen der KAB Deutschlands das Thema „Zukunft der Arbeit“ ins Bewusstsein bringen, unterschiedliche Facetten beleuchten, Einblicke geben und Handlungsvorschläge eröffnen.
Wir bieten Ihnen hier einige Leseproben, um Ihnen unser Themenspektrum zu veranschaulichen.

„Eurozone: Deutschland fällt beim Wirtschaftswachstum zurück“– so titelte „ZEIT ONLINE“ im Mai 2019 und führte weiter als Schreckensmeldung aus: „Nur noch 1,2 Prozent wird die Wirtschaft in der Eurozone in diesem Jahr wachsen. (…) Für Deutschland sind die Aussichten noch düsterer.“
Wo kein großes Wirtschaftswachstum, da schlagen die Alarmglocken.

Als der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler in seinem Geleitwort für das Buch „Postwachstumsgesellschaft“ ausführte, dass sich „vielleicht (…) kommende Generationen mit Verwunderung an eine relativ kurze Phase in der Geschichte der Menschheit erinnern (werden), in der ständiges Wirtschaftswachstum für möglich und nötig gehalten wurde“, wagte er eine Zukunftsaussicht, die vielen heute unvorstellbar und abwegig erscheint. Wirtschaftswachstum ist das belebende Elixier unserer Zeit und das Allheilmittel gegen Ängste jedweder Art. Solange es Wirtschaftswachstumgibt, bricht die Welt nicht zusammen und nach einem Einbruch der Konjunktur geht irgendwann es wieder bergauf…

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Der Begriff „Nachhaltigkeit“ findet sich in der Bibel nicht. Aber die der Nachhaltigkeit zugrunde liegenden Werte und Ziele sind ein zentrales Thema. Biblische Geschichten verbinden die Geschehnisse über Generationen hinweg. Sie machen so deutlich: Leben findet nicht nur hier und jetzt statt, sondern im Verbund der Menschen „über die Zeiten hinweg“. Das heißt auch: Die Lebensressourcen sind für alle Zeit für alle Menschen zu bewahren.

Richtig Herrschen durch Bearbeiten und Behüten – Schöpfungstheologie

„Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie. Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch, füllt die Erde und unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die der Erde kriechen“– heißt es in Gen 1,27-28.

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Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks schien es fast so, als hätte man endgültig eine „Weltformel“, ein Naturgesetz für erfolgreiches ökonomisches Handeln gefunden und gleich noch wasserdicht bewiesen. Weitere Debatten waren unnötig. Allen schien klar, von dieser Erkenntnis müssten möglichst alle Lebensbereiche profitieren und so wurde dann konsequenterweise auch noch das letzte Bett im Pflegeheim, der letzte Wagon der Bahn und das letzte Kabel der Post privatisiert.

Ab jetzt würde Adam Smith‘s „unsichtbare Hand“ die Wirtschaft steuern und gleichzeitig gäbe es dabei auch noch etwas zu verdienen. Toll. Alternativlos. Und der Staat? Der sollte sich aus allem heraushalten und das am besten global. Doch irgendetwas stimmte nicht, denn der Wohlstand kam nicht bei allen an.

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Dass wir uns auf niedrigere Wachstumsraten werden einstellen müssen, zeigt alleine die faktische Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Der „Wachstumswahn“ geht zu Ende. Das immer Mehr, immer Höher, immer Schneller und immer Weiter trägt nicht mehr. Wir brauchen eine neue Utopie, eine Vorstellung von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, die unserem Handeln eine „zukunftsfähige“ Richtung gibt. Wir nennen diese Zukunft „Tätigkeitsgesellschaft“.

In Freiheit arbeiten und leben

In Freiheit zu arbeiten und zu leben, autonom zu sein, ist eine der ältesten Utopien der Menschheit. Freiheit war und ist ein zentraler Begriff der menschlichen Ideengeschichte. Wie eine „breite Spur“ zieht sich die Forderung nach Freiheit und Autonomie durch die Geschichte der Menschheit.

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Selbstgemachte Salate und Dips, Brot vom Bäcker vor Ort, Quarkspeise in gesammelten Marmeladengläschen portioniert, regionales Bier in Pfandflaschen aus Glas, Porzellanteller, Tassen und Edelstahlbesteck. Das Wasser in Glaskrügen stammt aus der Leitung, Kaffee und Tee aus dem fairen Handel kommen vom Weltladen der Gemeinde. Das bedruckte Tischband wird mehrfach verwendet und die Teelichter für die schöne Atmosphäre kommen ohne Aluhülsen aus.

Nachhaltigkeit bei der KAB-Generalversammlung kann ganz einfach sein und braucht nicht viele Worte, sondern beruht auf Erfahrungen. Das gute Leben kann auch gut für die Umwelt und gut für die Nachwelt sein. Es macht Spaß und ist nicht schwer, verlangt nur ein wenig Achtsamkeit.

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Gerade was den Bereich der Mode betrifft, so ist diese in den letzten Jahren extrem schnelllebig geworden. „Fast Fashion“ ist seit den 1990ern ein Erfolgsmodell. Innerhalb von 14 Tagen gelingt es den Moderiesen neue Kollektionen auf den Markt zu bringen. Die Preise für Bekleidung sinken – und die Qualität. Kleidung ist zu einem Wegwerfartikel geworden: „Jeder Deutsche kauft 60 neue Kleidungsstücke im Jahr – das sind 5 neue Kleidungsstücke im Monat. (…) Bis zu 40 Prozent unserer Kleidung tragen wir selten oder nie.“

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