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Sozial Ökologische Erneuerung

Thema: Sozial-ökologische Erneuerung - Die Wirtschaft transformieren – Wohlstand für alle sichern!

Ausgangslage
Der Klimawandel ist für alle sichtbar. Hauptverursacher sind die reichen Länder, die u.a. durch ihren übermäßigen Verbrauch fossiler Brennstoffe über ihre Verhältnisse leben. Wir schädigen unsere Lebensgrundlagen und beuten die göttliche Schöpfung in einem unvertretbaren Maß aus. Einer der Hauptursachen ist unser derzeitiges Wirtschaftssystem, das in kurzer Zeit aus hochwertigen Rohstoffen Müll »produziert«. Eine grundlegende Transformation der Wirtschaft, die sich an den Prinzipien von Individualität, Solidarität, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gleichermaßen ausrichtet, steht noch aus. Trotz lobenswerter Fortschritte hin zu einer sozial-ökologischen Erneuerung sind wir von einer vernetzten nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität (noch) weit entfernt.

Dafür setzen wir uns ein!
Wir wollen einen politischen Kurswechsel!
Wir setzen uns für neue Formen des Wirtschaftens ein, bei denen menschenwürdige Arbeit und der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen in den Mittelpunkt gestellt werden. Durch eine sozial-ökologische Transformation wollen wir die soziale Marktwirtschaft weiterentwickeln und zukunftsfähig machen. Wir wollen die politischen und gesellschaftlichen Weichen so stellen, dass wir innerhalb unserer planetarischen Grenzen wirtschaften.

Wir wollen eine ganzheitliche Ökologie! Eine »ganzheitliche Ökologie« nimmt das Ganze in den Blick: Umwelt, Wirtschaft, Soziales und Kultur. Wir setzen uns dafür ein, das Wohlstand an den Maßstäben sozialer Gerechtigkeit, Solidarität und dem Zustand der Umwelt statt allein am Wirtschaftswachstum gemessen wird. Wir setzen uns für eine »ganzheitliche Politik« ein, die nicht länger vom Diktat der Wirtschaft bestimmt wird.

Zu dieser Ausgangslage hat die KAB vier Fragen formuliert, die den Bundestagskandidat*innen auf lokaler Ebene gestellt werden konnten:

1. Papst Franziskus hat in seinem Apostolischen Schreiben »Evangelii gaudium« den Satz geprägt: »Diese Wirtschaft tötet« und damit sich gegen eine Wirtschaft gewandt, die u.a. viele Menschen ausschließt und zu einer völligen Ungleichverteilung der Einkommen und Lebensmöglichkeiten führt. Was sagen Sie zu dem Satz?

2. Wir können nicht so weiter wirtschaften wie bisher. Was sind Ihrer Meinung nach die zentralen Politikfelder für eine sozial-ökologische Transformation, die wir in der nächsten Legislaturperiode vorrangig angehen müssten? Für welche werden Sie sich einsetzen?

3. Deutschland will bis zum Jahr 2050 weitgehend »treibhausgasneutral« werden – so der »Klimaschutzplan 2050«. Die Klimaziele 2020 haben wir nur aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Rückgang der Mobilität und Produktion erreicht. Zwar haben wir einen positiven Trend, aber wenn es in diesem Tempo weiter geht, werden wir das für 2050 formulierte Ziel der Treibhausgasneutralität nicht erreichen. Was sind aus Ihrer Sicht die zentralen politische Maßnahmen, um das Ziel dennoch zu erreichen?

4. Umfragen belegen, dass eine Mehrheit in Deutschland bereit ist, die notwendige sozialökologische Erneuerung mitzutragen, wenn es dabei eine gerechte Lastenverteilung gibt? Wie könnte diese aussehen?

Ausgewählte Antworten der Bundestagskandidat*innen

Alexander Dobrindt, MdB, CSU

Peter Ziegler, Landesvorsitzender der KAB Bayern, befragt Alexander Dobrindt zum Thema Sozial-Ökologische Erneuerung

Weitere Bundestagskandidat*innen zum Thema Sozial-Ökonomische Erneuerung

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