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KAB demonstriert mit Macht: CETA muss weg!

Eindrucksvolle Bilder von einem eindrucksvollen Tag -
+ 70.000 in Berlin + Hamburg 65.000 + Köln 55.000 + Frankfurt am Main 50.000 + Leipzig 15.000 + Stuttgart 40.000 + München 25.000.
Und die KAB mittendrin - ein klares Signal an SPD-Parteikonvent und an die EU-Handelsministerkonferenz. 

Auf dieser Seite die besonderen KAB-Schwerpunkte in Stuttgart, München, Frankfurt und Köln. 

Die KAB auf der Demo in Köln

Rede des KAB-Bundesvorsitzenden Luttmer-Bensmann in Köln

Rede Erna Groll, Landesvorsitzende der KAB Bayern in München

Rede von Diözesansekretär Peter Niedergesäss in Stuttgart

Rede des KAB Diözesanvorsitzenden Thomas Diekmann in Frankfurt



Video von den Demos am 17. September



Die regionalen Demos in Stuttgart, München, Köln und Frankfurt

Stuttgart

KAB-Diözesansekretär Niedergesäss betonte bei seiner Rede vor den Demonstranten: „Mit den geplanten Freihandelsabkommen werden demokratisch errungene soziale Standards auf dem Altar des Handels geopfert. Die KAB kämpft für Handelsverträge, die ethischen Grundsätzen Stand halten, die den Schwächsten und Armen eine Chance für ein gutes Leben ermöglichen, statt weiterhin die Gesellschaft zu spalten.“

„Die weit über unseren Erwartungen liegende, hohe Teilnehmerzahl zeigt deutlich, wie stark die Ablehnung der Freihandelsabkommen ist“, resümierten Peter Niedergesäss von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), als Vertreter der Organisatoren.

München

Erna Groll, die Landesvorsitzende der KAB-Bayern, nannte  bei der Auftaktkundgebung auf dem Münchner Odeonsplatz beide Handelsabkommen Instrumente des Raubtierkapitalismus. Mit TTIP und CETA werde eine Art des Wirtschaftens gefördert, die den sozialen Zusammenhalt und den Interessen von Arbeitnehmern schadet.

„TTIP und Ceta dienen einer Wirtschaft die tötet, weil diese Wirtschaftsweise auf Kosten der Menschen nicht nur in Europa und Amerika, sondern weltweit, ausschließlich Profitinteressen verfolgt.“ Mit Hilfe der Abkommen würden Investoren staatliche und gesellschaftliche Grenzen und Regulierung aushebeln, Umweltstandards, hart erkämpfte Arbeitnehmerrechte und den sozialen Zusammenhalt kaputt machen. „Durch TTIP werden allein in Europa bis zu 600.000 Arbeitsplätze vernichtet werden, 140.000 davon allein in Deutschland,“ sagte die KAB Landesvorsitzende. 

Sie forderte die Demonstranten auf, ein unüberhörbares Zeichen für Demokratie und Transparenz bei politischen Entscheidungen zu setzen, „die so nachhaltig in unser Leben eingreifen“

Köln

KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann, der zuvor bundesweit die KAB-Mitglieder zur Teilnahme an den sieben Demonstrationen aufgerufen hatte, betonte in der Kölner Dom-Stadt: "Die derzeitige Wirtschaftsweise und die Freihandelsabkommen stellen nicht den Mensch, sondern das goldene Kalb des Wirtschaftswachstums in den Vordergrund und damit das Leben selbst in Frage".

Frankfurt

Vor 50.000 Demonstranten betonte KAB-Redner Thomas Diekmann:"Wir sind für den Verbleib der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand und gegen eine weitere Privatisierung dieser Grundlage".

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