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Christian Felber

Ethischer Handel statt CETA

Christian Felber, Vordenker der Gemeinwohl-Ökonomie, spricht über eine "Wirtschaft, die tötet" und die Voraussetzungen und Bedingungen für einen ethischen Freihandel.

Gemeinwohlökonomie: Eine andere Wirtschaft ist möglich?

Köln/Berlin, 25. August 2016. Für einen fairen Welthandel und für einen Stopp der Verhandlungen der Freihandelsabkommen werden am 17. September in sieben bundesdeutschen Großstädten über 100.000 Menschen auf die Straße gehen. Gemeinsam mit über 30 Initiativen, Gewerkschaften und Verbänden ruft die KAB Deutschlands zur Teilnahme an den sieben Großdemonstrationen in München, Köln, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Berlin und Leipzig auf.

"Gute Wirtschaft muss auch auf den ethisch-moralischen und demokratischen Werten sowie einem fairen, sozial-gerechten Miteinander basieren, wie es uns unsere Verfassung vorschreibt", betont Andreas Luttmer-Bensmann. Eine andere Wirtschaft sei angesichts der wachsenden Ungleichheit und der Ausbeutung von Mensch und Natur nicht nur nötig, sondern eine andere nachhaltige Wirtschaft sei auch möglich, unterstreicht der KAB-Bundesvorsitzende.
 

Im Nachklang der Bundespressekonferenz von Gewerkschaften, Naturschutzverbänden und Entwicklungsorganisationen zum Aufruf an den Demonstrationen am 17. September warnt der KAB-Bundesvorsitzende vor den Gefahren des umfassenden kanadisch-europäischen Freihandelsabkommen CETA, mit dem ein Dammbruch im Vorsorgeprinzip europäischer Gesetzgebung im Bereich der Sozial-, Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutzgesetze eingeleitet werde.
"Die jetzigen Freihandelsabkommen verstärken den Druck auf Profit- und Gewinnmaximierung zu Lasten des Gemeinwohls", erklärt Luttmer-Bensmann. Er fordert ein Stopp der Verhandlungen, um Wirtschaft und Gesellschaft auf eine neue Basis im Sinne demokratischer Werte und einer Ethik, die sich an den Forderungen der Sozialenzyklika "Laudato si" orientiere. "Wirtschaft und Gesellschaft müssen endlich Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen und das Gemeinwohl zur Leitlinie und zur Messlatte des wirtschaftlichen Handelns werden. Heute werde Erfolg daran gemessen, wie sich der Einzelne am Besten die eigenen Tasche auf Kosten der Allgemeinheit fülle, statt jenen zu belohnen, die zum Wohle der Schöpfung und der Menschen nachhaltige Wege gehe", beklagt der KAB-Vorsitzende.

KAB-Aufruf zur Demo

Die KAB wird sich daher direkt an den Großdemonstrationen in München, Stuttgart, Frankfurt und Köln beteiligen. Die KAB ruft ihre Mitglieder auf, sich zahlreich an den Kundgebungen zu beteiligen. "Machen wir der Politik deutlich, dass gute Wirtschaft eine Zukunft hat!", so Luttmer-Bensmann. 

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