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Aktionskonferenz

Aktionskonferenz beschließt entschiedenen Widerstand gegen TTIP&CETA

Kassel, 28. Februar 2016. Bei ihrer Aktions- und Strategiekonferenz in Kassel am vergangenen Wochenende beschloss das Bündnis TTIP-unfairHandelbar, den Druck auf die Entscheidungsträger weiter zu erhöhen. Über 600 Teilnehmer aus lokalen Initiativen, Verbänden - darunter auch die KAB - , Gewerkschaften und TTIP-kritischen Unternehmen waren anwesend, um aus ihrem bisherigen Kampf eine vorläufige Bilanz zu ziehen, Erfahrungen auszutauschen  und ihre Strategie für die kommenden Monate zu diskutieren.

36 Workshops, 3 Panels mit internationaler Beteiligung und ein Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Aktionen lokaler Initiativen bildeten den Rahmen dieser Konferenz. Die Themenpalette der Workshops -  "wie Freihandelsabkommen die Kommunen einschränken" oder "Auswirkungen von TTIP auf kleine und mittlere Unternehmen" bis zu "Laudato si-eine Aufforderung zum Handeln" - zeigte, welche gesellschaftliche  Dimension dieses  Bündnis erreicht hat.

"Die Erfahrungen der letzten Wochen und Monate, besonders die machtvolle Demonstration am 10. Oktober 2015 in Berlin und die Aktivitäten gegen CETA&TTIP auch innerhalb der KAB bestärken uns in unserem Widerstand", betont der KAB-Freihandelsexperte und TTIP Koordinator Wilfried Wienen. "Nicht zuletzt das Engagement gegen die geplanten Freihandelsabkommen ist für die KAB eine positive Herausforderung, im Rahmen der sich ausweitenden gesellschaftlichen Debatte, das Profil als kirchlicher Akteur zu schärfen".

In einer von allen Teilnehmern verabschiedeten Abschlusserklärung  der Aktionskonferenz heißt es,"( ....) die Bewegung ist hellwach und wird alle Versuche, die Menschen in Deutschland und Europa an der Nase herumzuführen, aufdecken und zurückweisen. Der Widerstand gegen eine mögliche CETA-Ratifizierung in diesem Jahr wächst kontinuierlich”. 

Aufruf zur Demonstration in Hannover am 23. April 

Nächster Höhepunkt des Stop-TTIP Protestes wird am 23. April eine überregionale Demonstration in Hannover zur Eröffnung der Messe durch US-Präsident Barack Obama und Angela Merkel sein.

"Die aktuelle Debatte und die Proteste gegen die Freihandelsabkommen ist eine große Chance, die sozial- und wirtschaftspolitischen Vorstellungen der KAB einzubringen. Nutzen wir auch die Chance, als der kirchliche Akteur gesehen zu werden, der auf Grundlage der Katholischen Sozialehre Antworten zur fortschreibenden Liberalisierung der Märkte, der Entmachtung der Politik und der Entmündigung der Zivilgesellschaftlich geben kann", so Wilfried Wienen im Einklang mit dem Beschluss des 6. Bundesausschusses der KAB..

Aktionstag im Herbst 2016!

Im Herbst diesen Jahres (Zeitraum 15. September-25. Oktober)  wird es zudem einen noch zu bestimmenden Aktionstag geben, an dem in 5-7 deutschen Städten große regionale Demonstrationen stattfinden werden, um den großen Erfolge der Berliner Demo in die Regionen zu tragen. "Dann wird das Bündnis - und mit ihm auch die KAB - zeigen, wie mächtig und breit aufgestellt der Widerstand gegen die Freihandelsabkommen gewachsen ist", prophezeit der KAB-Experte Wienen.

Die Abschlusserklärung der Aktionskonferenz

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