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Sonntagsschutz

"Sonntags-Pause" vor dem NRW-Landtag

Düsseldorf/Köln, 10. November 2021. Zu Brezeln und Kaffee hatte die KAB aus Münster, Köln, Aachen und Paderborn die NRW-Politiker*innen zu Pausengesprächen vor dem Düsseldorfer Landtag eingeladen. Mit bunten, von Hunderten Menschen gestalteten Picknickdecken machte der Sozialverband auf eines ihrer zentralen Anliegen aufmerksam: den Schutz des arbeitsfreien Sonntags.Viele Angeordnete nutzten die Gelegenheit über die Sorge der KAB zu sprechen, dass der Sonntag als gemeinsamer Ruhetag der Gesellschaft ausgehöhlt wird, wenn Sonntagsöffnungen weiter vorangetrieben werden. 

Die Motive der Picknickdecken zeigen, was den Menschen am ihrem Sonntag besonders wichtig ist: Die Zeit mit der Familie und mit Freunden*innen, für Besinnung und Muße, für Ehrenamt und gemeinsamen Sport, für Besuche und Begegnungen. „Der Sonntag ist mehr als ein ruhiger Tag“, sagt Wolfgang Kollek, Diözesanvorsitzender der KAB Münster, „er steht für eine ganze Kultur und die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander leben wollen.“  Es gehe darum, den kulturellen Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe um der Menschen willen zu erhalten und den Menschen eindeutig in den Mittelpunkt allen Wirtschaftens zu stellen.

Text: KAB
Fotos: KAB

Weitere Berichte: 
kab-muenster.de
kab-aachen.de
kab-koeln.de

KAB-Protest vor CSU Zentrale

München/Köln, 22.09.2021. "Wir sind hier, wir sind laut – weil man uns den Sonntag klaut!“. KAB und weitere christliche Verbände und Organisationen haben vor der CSU-Parteizentrale lautstark für den arbeitsfreien Sonntag demonstriert. Mit großen Aktions-Picknickdecken und begleitet von Blasmusik umrundete der Demonstrationszug mit knapp 100 Teilnehmer*innen die Parteizentrale der CSU in der Parkstadt Schwabing. „Auch der Wahltag ist ein Sonntag“ war auf einem großen Transparent am Anfang des Zuges zu lesen. Der Protest richtet sich gegen Pläne im CSU-Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021, verkaufsoffene Sonntage künftig auch ohne Anlassbezug zuzulassen.
Lesen Sie weiter auf kabdvmuenchen.de

Größte Picknickdecke der Welt - #ohneSonntagfehltunswas

Aus Anlass des Inkrafttretens des Edikt über den freien Sonntag von Kaiser Konstantin vor genau 1700 Jahren, hatte der katholische Sozialverband auf Markt- und Kirchenplätzen, in den Innenstädten und den Fußgängerzonen am 3./4. Juli Bundesbürger:innen aufgefordert, sich an der Gestaltung der größten Picknick-Decke der Welt zu beteiligen.

Alles zur Picknickdecke: Aktionen, Veranstaltungen, Inspirationen, Videos..........

Der Sonntag ist kein Tag zum Shoppen und Schuften. Er gehört der Familie, dem Glauben, der Kultur, dem Sport, der Geselligkeit und der Erholung. Und das soll auch so bleiben!

Denn: Ohne Sonntag gäbe es nur Gehetze.
Ohne Sonntag wäre nur Werktag.
Ohne Sonntag keine Zeit für Familienfeiern.
Ohne Sonntag täglich Lärm und LKW-Verkehr.
Ohne Sonntag keine feierlichen Gottesdienste.
Ohne Sonntag … ist alles nichts!

Zusammen in der Allianz für den freien Sonntag steht unser Engagement im Zeichen der Bekräftigung einer erneuerten Sonntagskultur, die auf einen breiten Konsens in unserer Gesellschaft bauen will. Es geht darum, den kulturellen Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe um der Menschen willen zu erhalten und den Menschen eindeutig in den Mittelpunkt allen Wirtschaftens zu stellen.
Die Respektierung des Sonntags spiegelt die Wertordnung einer Gesellschaft sowie jener Akteure, die sie maßgeblich gestalten können. Wir alle stehen in der Verantwortung, uns für den Erhalt des Sonntags zum Wohleeiner humanen Gesellschaft einzusetzen.

Nachdem wir am 3. März 2021 das 1700-jährige Jubiläum des Sonntagsedikts von Kaiser Konstantin feierlich und öffentlichkeitswirksam begangen haben (noch aufzurufen unter https://allianz-fuer-den-freien-sonntag.de/jubilaeum/), folgt in diesem Jubiläumsjahr nun das nächste Highlight.

Am 3. Juli 321, so zeigt es der Codex Theodosianus II 8, 1, wurde das ursprüngliche Edikt vom 3. März 321 in Sardinien vollzogen. Es erlaubt dort, ausnahmsweise an Sonntagen das Erledigen von Rechtsgeschäften wie Entlassungen aus der väterlichen Gewalt und Freilassungen von Sklaven.

Der Historiker Professor Wolfgang Kuhoff, Paderborn, schreibt dazu:

„Das Datum ist der 3. Juli 321, an dem der Erlass im sardinischen Caralis Cagliari veröffentlicht wurde, was darauf hinweist, dass der Tag der tatsächlichen Unterzeichnung seitens Konstantins einige Zeit früher lag, da der Text ja erst in die Hauptstadt der Provinz Sardinia verschickt werden musste, wo er dann an geeignetem öffentlichen Orte, etwa am Rathaus, der Curia, oder auf dem Forum an einer Wand angebracht wurde, in der Regel auf Leinwand geschrieben; nur wichtige Dokumente wurden als Bronzetafeln oder gar als Steininschriften publik gemacht. Natürlich waren das keine reichsweit gültigen Rechtserlasse.“

Alles zur Picknickdecke

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