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5. Breakfast Debate

„Die Zukunft der Arbeit ist das, was wir gemeinsam gestalten!“


Brüssel/Köln, 7. Mai 2017.
 "Das Thema Digitalisierung und Work-Life Balance gehören eng zusammen und müssen in den Unternehmen stärker beachtet werden“, betont Hannes Kreller, Sonntagsexperte der KAB, auf der Tagung  „Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit“ im Brüsseler EU-Parlament, veranstaltet von der Europäischen Sonntagsallianz.

Burkhard Ober, Vertreter der Allianz-Versicherung bei der EU, verlangt einen allgemeinen „Top down-Prozess", den die Manager in den Unternehmen bis nach unten im Betrieb durchdeklinieren  müssen. Der Allianz-Konzern schaltet die e-mail Kommunikation ab 19 Uhr ab, um Mitarbeiter vor einer zunehmend entgrenzten Arbeitszeit zu schützen.  Christof-Sebastian Klitz, Representant der Volkswagen-Gruppe in Brüssel sprach in seinem Vortrag Sabbaticals und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als zukunftsweisende Themen an. Dazu gehören  dementsprechend ausgestaltete Tarifverträge und  starke Sozialpartner im Betrieb.

Klare Rahmenbedingungen für die Digitale Arbeitswelt

In Frankreich hat die Politik mit Gesetzen und Regelungen bereits auf die entgrenzten Arbeitszeiten durch die Digitalisierung reagiert. So wurde das Recht auf Unerreichbarkeit festgeschrieben, erklärte Mirelle Jarry von der Französischen EU-Repräsentanz. Dies fordert auch Otto Meier, Präsident der Europäischen Bewegung Christlicher Arbeitnehmer (EBCA). „Besonders klein- und mittelständische Unternehmen brauchen gesetzliche Regelungen, um die negativen Auswirkungen der Digitalisierung auf ihre Beschäftigten zu minimieren“. 

In Deutschland setzt sich z. B. die IG Metall für eine Anti-Stress-Verordnung ein, um ausufernde Arbeitszeiten und hohen Leistungsdruck zu reduzieren. „Dies brauchen wir auch auf EU-Ebene“, so  Kreller. „Work-Life Balance muss unbedingt Teil der EU-Arbeitszeitrichtlinie werden“, fordert der Europapolitiker Thomas Mann von der EVP.

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