Newsletter anmelden

Thema Rente

Die gesetzliche Rente ist für die Mehrheit der Bevölkerung das wichtigste Alterssicherungssystem. Die Höhe der Rente ist abhängig von der Anzahl und Höhe der eingezahlten Beiträge (Äquivalenzprinzip). Voraussetzung für eine existenzsichernde und ausreichende Rente ist eine kontinuierliche Normalerwerbsbiografie mit durchschnittlichem Einkommen.

Die Rentenversicherung steht vor großen Herausforderungen, die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse hat zugenommen, die Rentenreformen bewirken langfristig ein sinkendes Rentenniveau, das Risiko der Altersarmut steigt. Die Reformen und Diskussionen weisen bisher keine schlüssigen Konzepte zur Verhinderung von Altersarmut auf. Das betrifft insbesondere Langzeitarbeitslose, Versicherte mit unterbrochenen Erwerbsbiografien und im Niedriglohnbereich, mit langer Familientätigkeit, Erwerbsgeminderte und kleine Selbstständige. Aber auch alle anderen zukünftigen Rentnerinnen und Rentner sorgen sich zu Recht um ihre Alterseinkünfte.

Wenn die Erwerbsbiografien für eine steigende Zahl von Menschen brüchig werden, Arbeit nicht mehr vor Armut schützt und das Rentenniveau langfristig sinkt, dann brauchen wir mehr Sicherheit und solidarischen Ausgleich in der Gesellschaft und in der Rentenversicherung.

Unsere Nachrichten zum Thema "Rente"

23. Juli 2017

Eine breite Koalition für Erwerbstätigenversicherung

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen) forderte verstärkt Frauen aus der Altersarmutfalle herauszuholen.
Die Mehrheit in der Diskussionsrunde sprach sich wie die KAB für eine Erwerbstätigenversicherung aus.
CSU-Politiker Tobias Zech lehnte die Forderung nach einer MIndestrente von 1050 Euro, wie es die Betriebsrätin und Bundestagskandidatin Susanne Ferschl fordert, ab. Fotos: Rabbe

SPD, Bündnis90/Die Grünen und auch Die Linke schließen sich der KAB-Forderung nach einer Reform der Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung an. Bei einer KAB-Podiumsdiskussion in München erklärten Bundestagsvizepräsidentin Claudia...weiterlesen

13. Juni 2017

KAB-Chefin: Union plant die Altersarmut von Frauen

Im letzten Wahlkampf versprach die CDU eine bessere Familienpolitik, doch mit der Verweigerung zur Rückkehr in die Vollzeit bleiben Frauen mit Familien- und Teilzeitarbeit in der Armutsfalle gefangen. Foto: Rabbe
Setzt sich für eine eigenständige und existenzsichernde Alterssicherung für Frauen ein, die neu gewählte Bundesvorsitzende der KAB Deustchlands, Maria Etl.

"Die Politik von CDU und CSU sorgt dafür, dass Frauen nicht nur in der Teilzeitfalle, sondern auch in der Armutsfalle im Alter hängen bleiben". Dies erklärt die neue KAB-Bundesvorsitzende Maria Etl angesichts der anhaltenden Unions-Blockade zu einem...weiterlesen

25. November 2016

KAB: Nahles hat keine Haltelinie gegen Altersarmut

Besonders Frauen sind von Altersarmut betroffen. Foto: Rabbe

"Über die Beseitigung von zukünftiger Altersarmut nachzudenken reicht nicht", betont KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann mit Blick auf das heute vorgestellte Gesamtkonzept zur Alterssicherung. Der KAB-Bundesvorsitzende zeigt sich einmal...weiterlesen