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Bilanz Katholikentag

Regensburger Katholikentag muss Brücke zu einem demokratischen Aufbruch sein

Vorsitzende Stieler-Hinz: Konzeption muss Verbände und Laien in Mittelpunkt stellen

„Die Veranstaltungen der KAB waren trotz teilweise widriger Witterungs- und Ortsbedingungen sehr gut besucht", erklärt Bundesvorsitzende Regina-Dolores Stieler-Hinz. Dennoch fiele die Katholikentags-Bilanz des katholischen Sozialverbandes durchwachsen aus. Den vielen gut besuchten Veranstaltungen stand ein Mangel an Bereitschaft zur Fokussierung kontroverser Themen gegenüber. „Die gute und engagierte Arbeit der katholischen Verbände und Laien gehört wieder in den Mittelpunkt der Katholikentage und sollte beim 100. Katholikentag stärker in die Veranstaltungskonzeption einbezogen werden", meint Stieler-Hinz.

Die KAB und andere Verbände ständen mit ihren Angeboten für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit und scheuten sich nicht, auch neue gesellschaftliche Denkmodelle und mehr Demokratie zu wagen. 

Mehr Dialog und Demokratie wagen

Die KAB sieht zunehmend die demokratische Tradition und die dialogischen Elemente der Katholikentage gefährdet. "Katholikentage müssen den katholischen Christen und Christinnen den Rahmen zum Dialog, zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Fragen und Chancen für gesellschaftliche Gestaltung bieten", so Bundespräses Johannes Stein. Er beklagt, dass zunehmend Personen statt Inhalte in den Mittelpunkt gerieten. Aktuelle und kontroverse Themen wie das Freihandelsabkommen TTIP und seine Folgen für die Gesellschaft fehlten auf der Tagesordnung.

"Um unserer Verantwortung als Christinnen und Christen für eine solidarische und gerechte Wirtschaft gerecht zu werden, müssen zukunftsfähige und nachhaltige Alternativen stärker in den Mittelpunkt gestellt werden“, fordert Stein. Dies müsse nun im Hinblick auf den 100. Katholikentag in Leipzig seinen Niederschlag finden.

„Der kommende Katholikentag muss wieder an seine Quellen vor 167 Jahren zurückkehren und zu einem Ort der demokratischen Auseinandersetzung werden“, lautet die Forderung der KAB-Bundesleitung. Die KAB Deutschlands wird der 100. Katholikentag in Leipzig 2016 deshalb intensiv dazu nutzen, ihre Vorstellungen einer öko-sozialen Wirtschaftsdemokratie einzubringen. 

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