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Abschlussveranstaltung Köln

Olympia-Kampagne „Rio bewegt.Uns.“ beendet

Köln, 15. November 2016. Das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ hat im Zuge der Olympischen und Paralympischen Spiele viele Menschen in Deutschland und Brasilien erreicht. 

Auf der Abschlussveranstaltung des Bündnisses am 15. November im Domforum Köln wurde ab 19.30 Uhr lebhaft diskutiert und auf die Kampagne zurück geblickt. SportlerInnen, Aktive und StellvertreterInnen der Kampagnenpartner in Rio und Deutschland haben an diesem Abend ein Resümee gezogen und einen Ausblick gewagt. Im Mittelpunkt stand die Überlegung, wie man die Menschen in Rio de Janeiro weiterhin nachhaltig unterstützen kann. 

Im Sommer fanden in Rio de Janeiro die Olympischen und Paralympischen Spiele statt. Das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ hat sich in Deutschland und Brasilien zusammengeschlossen, damit auch außerhalb der Stadien Menschen zu den Gewinnern gehören. Aline Lima, Campaignerin von „Rio se move“, dem brasilianischen Bündnispartner sagte: „Wir haben vor allem versucht, die Menschen aus den Favelas an den Spielen teilhaben zu lassen und sie miteinzubeziehen. Gerade für die Kinder war ein Besuch bei den Spielen oder einem Wettkampf ein ganz besonderes Erlebnis.“

„Kirche und Sport teilen in vielen Dingen die gleichen Werte. Deshalb hat auch die Zusammenarbeit hervorragend geklappt,“ sagte Dr. Michael Vesper, Vorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). „Die Kampagne ist toll gelaufen und hat zu einer Bewusstseinsbildung beigetragen. Unsere Sportler sind auch Bürger und interessierte Menschen. Viele haben sich nach ihrem Wettkampf auch außerhalb der Stadien engagiert,“ so Vesper. 

„Wir haben daran mitgearbeitet, dass es den jungen Menschen in den Favelas besser geht, dass sie zu den Spielen gehen konnten. Für sie war das wichtigste Zeichen „Ihr habt uns nicht vergessen“, sagten sie nach dem Projekt. Kirche und Sport sind zwei globale Player. Wenn wir uns dort für soziale Belange und Nachhaltigkeit einsetzten, können wir wirklich was bewegen“, betonte Stephan Jentgens, einer der Sprecher des Aktionsbündnisses und Geschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat. Auch die Bündnispartner von „Rio bewegt.Uns.“ wie Marcus Demle von Kolping International zeichneten ein positives Bild der gemeinsamen Zusammenarbeit: „Es war immer toll zu erleben, wie bei jeder Veranstaltung, auf der das Rio-Logo auftauchte, die Menschen sofort interessiert waren. Auch einige Kolpingfamilien in Österreich und der Schweiz haben sich „bewegen“ lassen. Mit der Kampagne haben wir auch Menschen erreicht, die sonst weit weg sind von solchen Themen.“

Um die 56.900 Kilometer konnte das Bündnis bereits gemeinsam sammeln. Darunter auch der DJK-Sportverband und die DJK Sportjugend, deren Mitglieder viele Kilometer ansammeln konnten. „Das Interesse war von Anfang an riesig und es sind viele tolle Aktionen entstanden“, berichtete Philip Muchalla von der DJK Sportjugend.

Kugelstoßerin und Olympionikin Birgit Kober konnte sich vor Ort in Rio ein Bild machen und wurde aktiv: „Rio hat mich schon im Vorfeld bewegt. Als ich mitbekommen habe, dass wenig Karten für die Wettkämpfe gekauft wurden, habe ich Geld gesammelt, um Karten kaufen zu können. Es ist so viel zusammengekommen (600 Euro) – das konnte ich gar nicht alles ausgeben, also habe ich auch Geld an ein Projekt von „Rio bewegt.Uns.“ gespendet. Ich habe das Projekt besucht und einen Ball mit den Unterschriften der Spender übergeben. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass jedes Kind in diesem Projekt einen eigenen Ball besitzen kann – denn das ist dort nicht der Fall“, so Kober. Thomas Urban, Generalsekretär des Deutschen Behindertensportverbandes berichtete „Wir sind sehr stolz, dass sich unsere Athleten in den Projekten engagiert haben. Einige haben einen Teil ihres Prämiengeldes für die Projekte gespendet.“ Die Kampagne „Rio bewegt.Uns.“ wurde durch die Veranstaltung im Domforum festlich beendet - das soziale Engagement für die Menschen in Rio soll aber weitergehen und nachhaltig sein. „Wir haben jetzt die Aufgabe bei den Menschen in Rio zu bleiben und sie weiter zu unterstützen, finanziell aber auch mit Herz und Verstand. Wir müssen die Brücke weiter bauen.“ so Franz Gulde, Abteilungsleiter Bildung beim Hilfswerk Misereor und Bündnispartner von „Rio bewegt.Uns.“ Die Bündnispartner gaben im Domforum symbolisch eine Verpflichtungserklärung ab, sich weiterhin für „Rio bewegt.Uns.“ zu engagieren. 

Verantwortlich für den Inhalt:

Alexandra Schüttler
Pressesprecherin u. Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
DJK-Sportverband
Zum Stadtbad 31
40764 Langenfeld
Tel. 02173-33 668-14
schuettler@djk.de, www.djk.de


Die Kampagne „Rio bewegt. Uns.“ setzt sich dafür ein, dass es in Rio de Janeiro auch außerhalb der Stadien Gewinner gibt. Die Werte Fairness, Nachhaltigkeit Leistung, Hoffnung und Frieden verbinden die Menschen in Deutschland und Rio. Im Rahmen der Kampagne werden soziale Projekte im Großraum Rio de Janeiro unterstützt. Zum Aktionsbündnis gehören in Deutschland: Adveniat, Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB), Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR, Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ), Deutscher Behindertensportverband (DBS), Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), DJK-Sportverband, DJK Sportjugend, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Katholische Erwachsenenbildung (KEB), Katholische Landjugendbewegung (KLJB), Kinder in Rio, Kolpingwerk Deutschland, Kolping International, Missionszentrale der Franziskaner (MZF), Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV).

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