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Kampagnen-Auftakt Hamburg

"Rio bewegt.Uns." beim Olympic Day

Köln, 23. Juni 2016. Den Olympic Day, veranstaltet von der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) nutzte das  Aktionsbündnis " Rio bewegt.Uns",  um den öffentlichen Blick auf die Lebenssituation der Benachteiligten in der Olympiastadt Rio de Janeiro zu lenken. 

Neben einem Laufband für "Spendenkilometer" waren vor allem die Crossboccia-Bälle ein Blickfang. Mit ihnen können Werte erfahrbar gemacht und reflektiert werden, denn auf den Bällen stehen die Begriffe Fairplay, Frieden, Leistung, Hoffnung und Nachhaltigkeit. 

"Die Menschen in Brasilien haben ein Anrecht auf eine bessere und gerechtere Zukunft. Sportliche Großereignisse wie  die Olympischen und Paralympischen Spiele müssen nachhaltig auch den Menschen in den Regionen zugutekommen, in denen sie stattfinden. Deshalb unsere Aktion Rio Bewegt.Uns, deshalb unser Stand hier auf dem Olympic Day", erklärt Hildegard Lülsdorf vpm KAB Stadtverband Köln und neues Mitglied im Vorstand des Weltnotwerkes der KAB. 

Video vom Auftakt "Rio bewegt.Uns."

Am 6.4.2016 fand die Auftaktveranstaltung des Aktionsbündnisses "Rio bewegt.Uns." im Schanzenpark und im Haus des Sports in Hamburg statt. Den Startschuss gab der Hamburger Erbischof Dr. Stephan Heße.

"Sport ist auch politisch" - Kampagne "Rio bewegt.Uns." gestartet

"Sport und besonders die Olympischen Spiele haben immer auch eine soziale, gesellschaftliche  und politische Dimension", betonte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann zum Auftakt der Kampagne "Rio bewegt.Uns." in Hamburg. Gemeinsam mit Erzbischof Dr. Stefan Heße machten Vertretern des Aktionsbündnisses  auf die soziale Lage der Ärmsten in Brasilien aufmerksam.

"Als Schwellenland treffen in Brasilien die Gegensätze zwischen Arm und Reich besonders stark aufeinander", erklärte Michael Vesper, Vorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gegenüber kab-online. Vesper betonte, dass sich gerade bei den Olympischen Spiele die Menschen friedlich und respektvoll begegnen. Dies müsse weit über die Stadien hinaus Wirkung zeigen.

"Viele Menschen in den Favelas wurden vertrieben, um Platz zu machen für Olympiabauen. Erst durch Protest kam es zu kleinen Entschädigungen", berichtete Adveniat-Sprecher Stephan Jentgens. Zudem würden Schwarzbrasilianer diskriminiert und Gelder für Bildung und Infrastruktur in Prestigebauten verwendet. Das Bündnis will nun hier in Deutschland aber auch in Brasilien mit kirchlichen Partnern auf die soziale Situation aufmerksam machen.

Bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft vor zwei Jahren hatten das Sport-Kirchen-Bündnis mit der Aktion "steilpass" den Versuch unternommen das öffentliche Bewusstsein über die Konsequenzen von fehlgeleiteten Investitionen aufgrund von Großsportereignissen aufzuklären. "Wir konnten gemeinsam mit der brasilianischen Kirche viele Regierungspolitiker über unser Anliegen informieren und sie für unser Anliegen sensibilisieren", erklärte Heribert Kron, KAB-Koordinator im Bündnis. Er hatte zur Fußball-WM die brasilianische Partnerbewegung besucht und über die Aktion informiert.

Mit einem lauten Knall hat der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße die Kampagne „Rio bewegt.Uns.“ am Mittwoch im Hamburger Schanzenpark gestartet. Mehr als hundert Kinder, Jugendliche, Amateur- und Profisportler schafften mit einem Sponsorenlauf  die ersten Solidaritätskilometer für die Menschen in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro gelaufen. Wenn mit Beginn der Olympischen Spiele am 5. August und bei den Paralympischen Spielen vom 7. September an die Medaillen verliehen werden, soll es auch außerhalb der Stadien Gewinner geben.

Die kirchlichen Hilfswerke und auch das Weltnotwerk der KAB wird Sozial- und Aufbau-Projekte in der Olympiametropole und im Land unterstützen. "Die Kampagne wird die partnerschaftliche Solidarität zwischen den Gruppen der KAB Deutschlands und der brasilianischen MTC weiter stärken", so KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. 
Bereits auf dem Katholikentag in Leipzig (25.-29.5.2016) werden die Mitglieder des Aktionsbündnisses an verschiedenen Ständen über "Rio bewegt.Uns" informieren und Aktionen veranstalten. Die KAB wird in ihrem Verbände-Cafe präsent sein.

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