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Konferenz "100 Tage Frieden"

Rio bewegt.Uns - "100 Tage Frieden"

Köln/Rio de Janeiro, 29.06.2016. Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft, dem Sport und der katholischen Kirche haben bei dem Kongress  „Mehr als 100 Tage Frieden“ in Rio de Janeiro eine Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet, mit der sie benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der Olympiastadt  stärken wollen. 

Das Aktionsbündnis "Rio bewegt.Uns." und das brasilianische Bündnis "Rio se move" hatten zu diesem Treffen geladen. „Politik, Sport, Kirche und Zivilgesellschaft in Brasilien und Deutschland verpflichten sich mit dieser Erklärung die Olympische Vision eines friedlichen Miteinanders im fairen Wettkampf in die Welt zu tragen“, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses „Rio bewegt. Uns.“, Stephan Jentgens. 

Die soziale und ökologische Entwicklung verstärken und nachhaltig fördern waren weitere, wichtige Punkte in der Selbstverpflichtung.

"Die Menschen in Rio brauchen Schulen, eine Ausbildung für ihre Kinder, das hat Olympia einige Jahre verzögert", berichtet Heribert Kron, KAB-Koordinator für Rio bewegt.Uns und bei der Konferenz anwesend. "Die Armen benötigen eine gute medizinische Versorgung, das kostet viel, doch das Geld wird in den Bau der Sportstätten investiert".

Das Aktionsbündnis unterstützt besonders Jugendliche und Kinder in Rio de Janeiro durch Projekte, die es ihnen ermöglichen, durch Bildung zu eigenständigen, mündigen Bürgern zu werden. "Unsere Partnerorganisation, die MTC Brasil, hat zusammen mit der Gewerkschaft ein Projekt zur Unterstützung ausgebeuteter Hausmädchen eingerichtet, die Ehrenamtlichen werden so ausgebildet um die Hausmädchen anzusprechen und zu beraten", berichtet Kron. "Neben der Beratung werden die Mädchen geschult, welche Rechte sie in Ihrer Arbeit haben und wie sie sich gegen Ausbeutung und Übergriffe wehren können".

Die auf dem Kongress verabschiedete Erklärung wird vom Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ mitgetragen, zu dem sich Sport-, Jugend- und Erwachsenenverbände, darunter auch die KAB Deutschlands, Träger der Bildungsarbeit und Akteure weltkirchlichen Handelns zusammengeschlossen haben - insgesamt 29 Millionen Mitglieder allein in Deutschland.

"Die MTC in Brasilien ist zu wichtig, ihr Dienst an den Menschen am Rande der Gesellschaft  zu vielfältig, als dass wir vorbeigehen könnten," mahnt Heribert Kron weiteres Engagement an.

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