Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem Einsatz von Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

Modell

Die drei Stufen des Rentenmodells

Das Rentenmodell der katholischen Verbände setzt sich wie ein Cappuccino aus drei Schichten zusammen.

Milchschaum =
Betriebliche und private Vorsorge

Milchkaffee = Erwerbstätigenversicherung

Espresso = Sockelrente

 

Ziele des Rentenmodells:

Wir wollen:

  • das umlagefinanzierte, solidarische und leistungsbezogene System der gesetzlichen Rentenversicherung stärken,

  • Altersarmut verhindern und die Existenzsicherung für alle durch den Aufbau einer Sockelrente erreichen, 

  • eine eigenständige Alterssicherung für Frauen und Männer verwirklichen,

  • Erziehungs- und Pflegeleistungen besser anerkennen,

  • alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen,

  • eine ergänzende betriebliche Altersvorsorge als Regelfall für alle Erwerbstätigen ausbauen.

Rentenreform - Stellungnahme der KAB

Die Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ der Bundesregierung soll Empfehlungen für eine zukunftssichere und generationengerechte Altersvorsorge für die Zeit ab 2025 erarbeiten. Dabei ist ein breiter gesellschaftlicher Diskussionsprozess vorgesehen. Auch das Rentenbündnis ist eingeladen, das Rentenmodell in der Kommission vorzustellen und zu diskutieren.

Als Beitrag für die Arbeit in der Kommission hat die KAB eine Stellungnahme „zu einer grundlegenden und nachhaltigen Reform der Alterssicherung in Deutschland“ erarbeitet.

Hier steht die Stellungnahme für die Arbeit in der KAB und Gespräche mit Politik bereit.

Dazu zur Info ein Anschreiben von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil

Die gesetzliche Rente ist für die Mehrheit der Bevölkerung das wichtigste Alterssicherungssystem. Die Höhe der Rente ist abhängig von der Anzahl und Höhe der eingezahlten Beiträge (Äquivalenzprinzip). Voraussetzung für eine existenzsichernde und ausreichende Rente ist eine kontinuierliche Normalerwerbsbiografie mit durchschnittlichem Einkommen.

Die Rentenversicherung steht vor großen Herausforderungen, die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse hat zugenommen, die Rentenreformen bewirken langfristig ein sinkendes Rentenniveau, das Risiko der Altersarmut steigt. Die Reformen und Diskussionen weisen bisher keine schlüssigen Konzepte zur Verhinderung von Altersarmut auf. Das betrifft insbesondere Langzeitarbeitslose, Versicherte mit unterbrochenen Erwerbsbiografien und im Niedriglohnbereich, mit langer Familientätigkeit, Erwerbsgeminderte und kleine Selbstständige. Aber auch alle anderen zukünftigen Rentnerinnen und Rentner sorgen sich zu Recht um ihre Alterseinkünfte.

Wenn die Erwerbsbiografien für eine steigende Zahl von Menschen brüchig werden, Arbeit nicht mehr vor Armut schützt und das Rentenniveau langfristig sinkt, dann brauchen wir mehr Sicherheit und solidarischen Ausgleich in der Gesellschaft und in der Rentenversicherung.

Ansprechpartnerin

             Lucia Schneiders-Adams

Inter(+)aktiv

Treten Sie mit uns in Kontakt

mehrweniger

Adresse

KAB Deutschlands e. V.
Bernhard-Letterhaus-Str. 26
50670 Köln
Telefon: 0221/7722 - 0
Kontakt

Unterstützen Sie die KAB

Jede Spende hilft!

Unterstützen Sie die Projekte der KAB und stärken Sie die selbständige Vereinigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Mitglied werden

Hier steht der Mensch im Mittelpunkt.

KAB - Tritt ein!