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Zukunft der Arbeit

Bleib Mensch! Wir vertreten deine Interessen.

Smartphones, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Big Data, Plattformökonomie – die Digitalisierung erfasst in hoher Geschwindigkeit alle Lebensbereiche. Ihre Auswirkungen spürt fast jeder Mensch in unserem Land schon heute in seinem Alltag. Die Folgen für die Zukunft lassen sich kaum abschätzen. Aber es lässt sich doch zumindest soviel sicher sagen: Wie wir leben und wie wir arbeiten, wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten tiefgreifend verändern.

Schon jetzt sind ganze Branchen im Wandel. Beschäftigungsfelder und Arbeitsumgebungen verändern sich massiv. Neue Arten von Jobs entstehen, andere werden überflüssig und vollkommen neue Arbeitskulturen entwickeln sich. Die Richtung für diese Entwicklungen wird von den technologischen Möglichkeiten vorgegeben und die Entscheidungen von wirtschaftlichen Interessen bestimmt. Deshalb müssen wir Arbeitnehmer*innen jetzt unsere Stimme erheben und den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten. Es liegt an uns, dafür zu kämpfen, dass unsere Bedürfnisse und Überzeugungen, unsere christlichen Grundwerte in der Arbeitswelt von morgen noch eine Rolle spielen.  

Die Risiken der Digitalisierung erkennen

Die zunehmende Automatisierung bedroht insbesondere einfache Tätigkeiten. Prozesse und Aufgaben werden in allen Bereichen immer komplexer. Daher wird sich vor allem der Druck auf die schwächsten Gesellschaftsgruppen dramatisch erhöhen. Für sie wird es, ohne rechtzeitige Maßnahmen, künftig kaum Möglichkeiten geben, auf dem neuen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Auch in vielen anderen Branchen wird der Druck auf die Arbeitnehmer*innen wachsen. Flexiblere Anforderungen und neu entstehende Arbeitsfelder werden a-typische Arbeitsverhältnisse begünstigen. Teilzeit-, Mini- und Micro-Jobs, Multijobber, Scheinselbstständigkeiten und befristete Arbeitsverträge werden nicht die Ausnahme bleiben. Darin liegen bei entsprechender politischer Steuerung große Chancen, diese Flexibilität zu Gunsten der Arbeitnehmer*innen und ihren individuellen Lebensumständen zu nutzen. Genau so groß ist jedoch auch das Risiko neuer prekärer Arbeits- und Abhängigkeitsformen, die zu wirtschaftlicher Ausbeutung und hohem ökonomischem Druck auf den oder die Einzelne führen.

Die digitale Kommunikation ermöglicht ebenfalls eine Flexibilisierung der Arbeit, hat aber gleichzeitig die dauerhafte Verfügbarkeit von Angestellten zur Folge. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen und bereits heute nimmt die Erwerbsarbeit einen immer dominanteren Platz im Alltagsgefüge ein. Eine Gefahr für die Gesundheit der einzelnen Arbeitnehmer*innen, aber vor allem auch ein gesellschaftlicher Kulturwandel, der das Familien-, Ehrenamts- und Gemeinschaftsleben stark einschränkt und langfristig bedroht.

Die Chancen der Digitalisierung nutzen

Diese Beispiele zeigen: Ohne eine bewusste Steuerung, sind negative Entwicklungen im Zuge der digitale Wandel unausweichlich. Für die KAB steht fest: Wie die Wirtschaft muss auch die Digitalisierung dem Wohl aller Menschen in unserem Land dienen – und nicht umgekehrt. Dafür müssen dringend die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden und dafür machen wir uns stark. Wir setzen uns ein für eine Bildungspolitik, die gleichberechtigte Teilhabe zum Ziel hat. Für Arbeitszeitmodelle, die familien- und ehrenamtsfreudiger gestaltet sind. Für eine Sozialpolitik, die ein solidarisches Miteinander ermöglicht. Und für die Bewahrung christlicher Grundwerte in unserer künftigen Arbeitskultur. 

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  • stärkst du unsere politische Arbeit, z.B für den Schutz der Sonn- und Feiertage, für die Entwicklung neuer Arbeitszeitmodelle oder die bessere Absicherung von A-typisch Beschäftigten.

  • unterstützt du öffentliche Aktionen, Petitionen und Lobbying, damit wir unsere Forderung sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den politischen Entscheidungsgremien stark positionieren können.

  • sorgst du dafür, dass christliche Grundwerte wie Solidarität, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit in unserer Arbeitswelt weiterhin eine wichtige Rolle spielt.

Unsere Nachrichten zum Thema "Arbeit"

26. Mai 2020

CDU-Pläne: KAB fordert höheren Mindestlohn statt Sozialabbau

Die KAB lehnt die Pläne der CDU Arbeitsgruppe "Wirtschaft und Energie" ab und fordert einen Mindestlohn in Höhe von 13,69 Euro um Armut stärker zu bekämpfen. Bundespräses Stefan Eirich (links) und die Vorsitzenden Maria Etl und Andreas Luttmer-Bensmann setzen sich für einen sozial gerechten MKIndestlohn ein. Foto: Blöcher

Als Skandal bezeichnet die KAB Deutschlands den Versuch von CDU-Politikern, im Zuge der Lockerung der Corona-Maßnahmen nun auch Lockerungen im Arbeitszeitgesetz und dem Mindestlohngesetz erreichen zu wollen. Mehr erfahren

18. Mai 2020

Werkverträge in der Fleischbranche stoppen

Unhaltbare Arbeitsbedingungen prägen die Fleischindustrie
Prälat Kossen im Interview zu seinen Forderungen
KAB trifft André Stinka (MdL): Einig waren sich der Landespolitiker und die KAB-Vertreter*innen, dass nun, so Stinka „durchgreifende Maßnahmen“ im Gesundheitsbereich und im Bereich der Fleischindustrie nötig sind. (s. link zum Bericht)

Wie notwendig der Einsatz für menschenwürdige Arbeit in der Fleischindustrie ist machte Prälat Peter Kossen (Aktion Würde und Gerechtigkeit), außerdem Sozialpfarrer und KAB-Diözesanvorstandsmitglied in Münster, in einem Interview mit KABOnlne schon...Mehr erfahren

12. Mai 2020

Internationaler Tag der Pflege: "Endlich Schluss mit leise!"

„Weder die magere Mindestlohnerhöhung in der Pflege zum 1. Mai noch der regelmäßige Applaus schaffen gerechte Arbeitsbedingungen im Pflegebereich!“ Dies erklärte KAB-Bundesvorsitzende Maria Etl aus Anlass des heutigen Internationalen Tag der Pflege. Mehr erfahren

04. Mai 2020

KAB: Mindestlohnerhöhung in der Pflege bis 1. April 2022 ist ein Witz

Hundertzwanzig Cent bis zum 1. April 2022 sind ein Witz.
Pflegekräfte und Pflegehilfskräfte haben einen gerechten Mindestlohn verdient, meint KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. Foto: Rabbe

Als einen Witz bezeichnet die KAB Deutschlands die jetzige Mindestlohnerhöhung in der Pflege. „Mit hundertzwanzig Cent brutto mehr pro Stunde werden hier Pflegehilfskräfte abgespeist“, erklärt Andreas Luttmer-Bensmann, Bundesvorsitzender der KAB...Mehr erfahren

18. März 2020

Pandemie darf nicht zu Lasten der Beschäftigten führen

Der Corona-Virus sorgt in vielen Arbeitsbereichen zu Stillstand. Leittragende könnten die Arbeitnehmer*innen werden. Foto: bilderbox

„Die Auswirkungen der Pandemie dürfen nicht zu Lasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer führen. Der Schutz der Beschäftigten oberste Priorität haben“, fordert der Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands, Andreas Luttmer-Bensmann.Mehr erfahren

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