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Darum geht's
Der Sonntagsschutz – Darum ist er so wichtig.

Als KAB stoßen wir die längst fällige Diskussion um Sinn und Zweck des Sonntags und seiner Schutzwürdigkeit an. Wir tun dies wegen der Menschen, aber auch unserer eigenen Gesundheit, Psyche und Würde willen.

Damit der Sonntag seinen Wert behält

Mit  ihrem Engagement für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags schafft die KAB öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung des gesellschaftlichen Werts gemeinsamer freier Zeiten. Damit wirkt sie dem Trend entgegen, dass alle Lebenszeit zu Arbeits- und Konsumzeit wird.

Der arbeitsfreie Sonntag, der in der Bevölkerung breite Zustimmung findet, muss weiterhin gelebt werden können. Seine gesetzliche Verankerung ist ein Eckpfeiler unserer Zeitkultur und ein entscheidendes Bollwerk gegen die Gefahren eines Menschenbildes, das nur den ökonomischen Bedürfnissen untergeordnetet ist. Miteinander Kultur schaffen und zusammen feiern, gemeinsam Sport betreiben und Zusammenhalt erleben - der Schutz des freien Sonntags fördert in entschiedener Weise den gesellschaftlichen Wert gemeinsamer freier Zeiten.

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Eine kurze Geschichte des Sonntags

Der freie Sonntag feierte Jubiläum! Vor über 1.700 Jahren, am 3. März 321 n. Chr. verfügte Konstantin der Große per Edikt den ersten staatlichen Schutz des arbeitsfreien Sonntags der Geschichte. Heute ist die Sonntagsruhe in unserem Grundgesetz verankert. Der Sonntag ist kein Tag zum Shoppen und Schuften. Er gehört der Familie, dem Glauben, der Kultur, dem Sport, der Geselligkeit und der Erholung. Und das soll auch so bleiben!

WIR SCHAUEN HIN!
Sonntagsarbeit im Dunkeln

Sonntagsarbeit ist nicht immer sichtbar. Am deutlichsten noch, wenn in den Innenstädten die Geschäfte am Sonntag geöffnet haben. Sichtbar auch in Krankenhäusern, Polizeistationen, Flughäfen, Cafés, Restaurants oder Theatern und Pfarreien.

Doch Sonntagsarbeit findet auch im Verborgenen, hinter Werkstoren und Fabrikmauern, statt. Zwar ist der
Handel Spitzenreiter bei Anträgen auf Sonn- und Feiertagsarbeit, doch erstaunlich, dass auch Branchen wie Baugewerbe, Maschinenbau, Metall und Chemie zu den Top Ten der Antragsteller gehören. Die KAB macht sich mit ihrer Arbeit für den Sonntagsschutz zum Fürsprecher der dort Beschäftigten und kämpft für die Einhaltung des Arbeitsgesetzes und gegen die Ausuferung der Ausnahmeregelungen.

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Unsere Picknickdecke zum Sonntagsschutz

Weit über 1700 gute Gründe zum Schutz des freien Sonntags haben Frauen und Männer innerhalb und außerhalb der KAB auf Stoffteile gemalt, geschrieben, gestaltet, gestrickt und bestickt, so dass eine über 300 qm große Picknick-Decke zusammengelegt werden konnte. Diese Decke ist ein eindrückliches und symbolhaftes Bild für den arbeitsfreien Sonntag als unverzichtbarer Bestandteil unserer Kultur.

Wir fordern
Sonntagsschutz ist hochaktuell und relevant
Aktion für den Sonntagsschutz in Berlin

Unsere politischen Forderungen sind daher::

1. Einheitliche und klare Grenzen für die Sonntagsarbeit 
durch nähere Bestimmungen im Arbeitszeitgesetz, eine bundesweite Bedarfsgewerbeverordnung und länderübergreifende Standards für verkaufsoffene Sonntage

2. Die Einhaltung des Sonntagsschutzes in der Praxis 
durch konkrete und praktikable Umsetzungsvorgaben zum Arbeitszeit‑, Ladenschluss- und Feiertagsrecht

3. Einen regelmäßigen Sonntagschutzbericht der Bundesregierung, 
der die Entwicklung der Sonntagsarbeit analysiert und die Wirksamkeit des Sonntagsschutzes kritisch überprüft